Das Jahr 2025 war für Anleger von The Trade Desk ein Desaster: Rund 70 Prozent an Wert vernichtete das Papier. Doch zum Jahresauftakt 2026 mehren sich die Stimmen, die das Ende der Talfahrt sehen. Neue Analysen vom Wochenende identifizieren den schwer gebeutelten Ad-Tech-Riesen als einen Top-Kandidaten für eine Erholung – ist der Boden endlich erreicht?
Bewertung lockt Analysten
Verantwortlich für den massiven Kursverfall der letzten zwölf Monate waren vor allem enttäuschende Umsatzzahlen und ein verschärfter Wettbewerb. Amazon hatte mit aggressiven Preisen wichtige Kunden wie Disney und Netflix abgeworben, während gleichzeitig die Einführung der neuen KI-Plattform „Kokai“ für Verzögerungen sorgte.
Doch genau in dieser tiefen Bewertung sehen Marktbeobachter nun die Chance. Mit einem geschätzten KGV von etwa 21 notiert die Aktie drastisch unter ihrem Fünfjahresdurchschnitt von über 60. Analystenhäuser wie Benchmark und Susquehanna sehen in diesem „Reset“ eine klare Kaufgelegenheit und rufen Kursziele von 65 bis 85 US-Dollar aus. Dies würde vom aktuellen Niveau nahe 38 US-Dollar ein Aufwärtspotenzial von bis zu 120 Prozent bedeuten.
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Google-Verfahren als Chance
Die Comeback-Fantasie stützt sich nicht nur auf die günstige Bewertung, sondern auf zwei wesentliche externe Treiber für 2026. Zum einen blickt die Branche gespannt auf das Kartellverfahren gegen Google. Sollte der Tech-Gigant gezwungen werden, sein Anzeigengeschäft abzuspalten, würde dies unabhängigen Plattformen wie The Trade Desk eine historisch einmalige Gelegenheit bieten, Marktanteile zu gewinnen.
Zum anderen stehen 2026 die US-Zwischenwahlen (Midterms) an. Wahljahre spülen traditionell Milliardenbudgets in den Werbemarkt. Dieser zyklische Rückenwind könnte helfen, die Wachstumsschwäche des Vorjahres auszugleichen.
Der Blick nach vorn
Für die Bestätigung der Trendwende richten sich die Blicke nun auf die Quartalszahlen im Februar. Entscheidend wird sein, ob sich das Umsatzwachstum stabilisiert und die wichtige Unterstützungszone bei 38 US-Dollar verteidigt werden kann. Nach einem brutalen Jahr scheint sich das Chance-Risiko-Verhältnis erstmals wieder zugunsten der Anleger verschoben zu haben.
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