Nvidia darf wieder hochwertige KI-Chips nach China liefern – und das in großem Stil. Die US-Behörden haben den Export von H200-Prozessoren genehmigt, noch bevor das chinesische Neujahrsfest Mitte Februar die Märkte lahmlegt. Für den Chipgiganten bedeutet das ein zusätzliches Umsatzpolster von bis zu 2,16 Milliarden Dollar im laufenden Quartal.
Was hinter der Freigabe steckt
Nach monatelangen Unsicherheiten über Exportbeschränkungen hat Washington grünes Licht für konkrete Lieferungen gegeben. Die Details:
- Volumen: 40.000 bis 80.000 H200-Chips (entspricht 5.000 bis 10.000 Modulen)
- Zeitfenster: Auslieferung vor dem chinesischen Neujahrsfest Mitte Februar
- Preis pro Einheit: Rund 27.000 Dollar
- Geschätzter Umsatz: Zwischen 1,08 und 2,16 Milliarden Dollar
Die Genehmigung räumt Befürchtungen aus, der chinesische Markt könnte komplett wegbrechen. Zwar muss Nvidia laut Berichten einen Teil der Erlöse an die US-Regierung abführen, doch der Vertriebskanal bleibt offen – und das zu einem kritischen Zeitpunkt im Quartal.
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Analysten sehen Luft nach oben
Die Aktie schloss das Jahr bei 186,50 Dollar, knapp ein halbes Prozent im Minus. Die technische Verfassung bleibt dennoch stabil. Institutionelle Anleger bauen ihre Positionen weiter aus, während die Analystengemeinde deutlich höhere Kurse erwartet. Das mittlere Kursziel liegt bei 262 Dollar, optimistische Stimmen sehen sogar 352 Dollar als realistisch an.
Hinzu kommt ein bestätigter Auftragsbestand von etwa 275 Milliarden Dollar für 2026 – eine Größenordnung, die selbst kurzfristige Schwankungen relativiert.
Konkreter Schub fürs laufende Quartal
Die H200-Lieferungen treffen exakt ins neue Geschäftsquartal, das Ende Januar startet. Das sechswöchige Zeitfenster bis zum Neujahrsfest ist knapp, aber machbar. Für Nvidia bedeutet die Freigabe einen messbaren Beitrag zum Umsatz des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2027 – zusätzlich zu den bereits laufenden Geschäften in anderen Regionen.
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