Procter & Gamble Aktie: Wirtschaftsaufschwung sichtbar!

Trotz Umsatzschwäche und gesenkter Gewinnprognose reagiert die P&G-Aktie positiv. Das Management sieht das schwierigste Quartal hinter sich und setzt auf Erholung.

Kurz zusammengefasst:
  • Bereinigter Gewinn übertrifft Analystenerwartungen
  • Umsatz und Nettogewinn bleiben hinter Prognosen zurück
  • Management korrigiert Jahresprognose nach unten
  • Strategische Übernahme von Wonderbelly angekündigt

Der Konsumgüterriese Procter & Gamble lieferte Anlegern vergangene Woche ein Wechselbad der Gefühle. Während Umsatzschwäche und eine gesenkte Gewinnprognose auf den ersten Blick enttäuschten, reagierte die Aktie dennoch mit Kursgewinnen. Der Grund für die positive Marktreaktion liegt in der Zuversicht des Managements: Das schwierigste Quartal des Geschäftsjahres soll nun Geschichte sein.

Licht und Schatten bei den Zahlen

Die Ergebnisse zum zweiten Geschäftsquartal, die am vergangenen Donnerstag veröffentlicht wurden, zeigten ein gespaltenes Bild. Zwar übertraf der bereinigte Gewinn pro Aktie mit 1,88 US-Dollar knapp die Erwartungen, doch der Umsatz blieb hinter den Prognosen der Wall Street zurück. Der Nettogewinn fiel im Jahresvergleich sogar um 7 Prozent auf 4,32 Milliarden US-Dollar, belastet durch höhere Restrukturierungskosten.

Procter & Gamble

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Ein Blick in die Sparten offenbart die aktuelle Herausforderung: Die Konsumenten halten sich zurück.
* Beauty: Einziger Lichtblick mit einem Volumenwachstum von 3 Prozent.
* Baby- und Familienpflege: Das Sorgenkind der Bilanz verzeichnete einen Volumenrückgang von 5 Prozent.

CFO Andre Schulten führte die Schwäche im Familiensegment teilweise auf schwierige Vergleichswerte aus dem Vorjahr zurück, räumte aber ein, dass Kunden bei Alltagsprodukten wie Waschmittel derzeit stärker auf den Preis achten.

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Prognosekorrektur und Zukauf

Als Reaktion auf die gestiegenen Restrukturierungskosten senkte der Konzern seine Prognose für das gewässerte Gewinnwachstum für das Gesamtjahr auf 1 bis 6 Prozent. Zuvor war man von bis zu 9 Prozent ausgegangen. Dennoch betonte Schulten: „Wir haben nun das abgeschlossen, was wir als das schwächste Quartal des Geschäftsjahres erwarten.“ Für die zweite Jahreshälfte setzen die Verantwortlichen auf Produktinnovationen und eine Erholung im internationalen Geschäft.

Parallel zu den Zahlen kündigte P&G die Übernahme von „Wonderbelly“ an. Das texanische Unternehmen hat sich auf verdauungsfördernde Mittel ohne künstliche Zusatzstoffe spezialisiert. Der Zukauf ergänzt das bestehende Gesundheitsportfolio strategisch, finanzielle Details wurden jedoch nicht genannt.

Neuer CEO im Fokus

Der Blick der Anleger richtet sich nun auf den Februar. Dann wird der neue CEO Shailesh Jejurikar, der das Ruder am 1. Januar 2026 übernommen hat, auf der CAGNY-Konferenz in New York präsentieren. Marktbeobachter erwarten dort konkrete Details dazu, wie der neue Chef den Konzern neu ausrichten und das Wachstum wieder beschleunigen will.

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