ABO Energy Aktie: Verlust explodiert!

Der erwartete Jahresfehlbetrag bei ABO Energy steigt auf 170 Millionen Euro, während Projektverzögerungen und Wertberichtigungen die Krise verschärfen.

Kurz zusammengefasst:
  • Fehlbetrag verdoppelt sich auf 170 Millionen Euro
  • Projektverkäufe verzögern sich um 40 Millionen
  • Marktumfeld erzwingt hohe Wertberichtigungen
  • Anleihegläubiger bündeln ihre Interessen

Die Lage bei ABO Energy spitzt sich dramatisch zu. Nachdem das Management erst im November vor roten Zahlen gewarnt hatte, folgt nun der nächste Schock: Der erwartete Verlust für das Geschäftsjahr 2025 verdoppelt sich fast. Anleger flüchten aus dem Papier, während auch die Unruhe bei den Anleihegläubigern wächst.

Die jüngste Ad-hoc-Mitteilung offenbart die ganze Härte der finanziellen Schieflage. Statt des bislang befürchteten Fehlbetrags von rund 95 Millionen Euro rechnet der Vorstand nun mit einem massiven Nettoverlust von circa 170 Millionen Euro. Parallel dazu wurde die Prognose für die Konzerngesamtleistung von 250 auf nur noch 230 Millionen Euro nach unten korrigiert.

ABO WIND AG

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Verantwortlich für diese drastische Verschlechterung sind im Wesentlichen zwei Faktoren:
* Projektverzögerungen: Geplante Verkäufe von Rechten an Wind- und Batterieprojekten verschieben sich, was das Ergebnis mit rund 40 Millionen Euro belastet.
* Abwertungen: Das schwierige Marktumfeld im In- und Ausland erzwingt Wertberichtigungen in Höhe von circa 35 Millionen Euro.

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Anleihegläubiger in Alarmbereitschaft

Die Börse reagierte mit panikartigen Verkäufen, die den Kurs in den letzten Tagen auf neue Allzeittiefs drückten. Der charttechnische Abwärtstrend hat sich damit massiv beschleunigt. Doch die Krise beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Aktionäre. Auch die Fremdkapitalgeber geraten zunehmend unter Druck.

Bereits nach der ersten Gewinnwarnung im November 2025 hatte die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) die Inhaber der Unternehmensanleihen dazu aufgerufen, ihre Interessen zu bündeln. Die aktuelle Ausweitung des Verlusts auf 170 Millionen Euro dürfte die Sorgen um die künftige Bedienung der Zins- und Tilgungszahlungen weiter verschärfen.

Mit der erneuten Prognosekürzung ist das Vertrauen in die Planungssicherheit des Unternehmens schwer beschädigt. Für eine Stabilisierung des Aktienkurses ist nun zwingend erforderlich, dass das Management die verzögerten Projektverkäufe zeitnah realisiert, um die Liquiditätssituation zu entlasten.

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