Seit der vollständigen Übernahme durch Bristol Myers Squibb (BMS) im Mai 2025 hat sich der Fokus bei 2Seventy Bio verschoben. Statt kurzfristiger Kursbewegungen der einst eigenständigen Aktie stehen nun Integrationsmeilensteine und die strategische Ausrichtung des Mutterkonzerns im Mittelpunkt. Neue Quartalszahlen von BMS und juristische Entwicklungen in Europa geben Aufschluss über den aktuellen Status des Unternehmens.
- Übernahme durch Bristol Myers Squibb im Mai 2025 für rund 286 Millionen USD abgeschlossen.
- BMS übertrifft Erwartungen im vierten Quartal 2025 mit 12,5 Milliarden USD Umsatz.
- Beteiligung an Rechtsstreitigkeiten in Großbritannien gestern gemeldet.
Starke Zahlen des Mutterkonzerns
Für die Bewertung der übernommenen Einheiten ist die Performance von Bristol Myers Squibb heute der entscheidende Indikator. Der Pharmakonzern legte vorgestern seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vor und übertraf dabei die Analystenschätzungen deutlich. Mit einem Quartalsumsatz von 12,5 Milliarden USD und einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 1,26 USD lieferte BMS ein solides Fundament für die weitere Integration seiner Zukäufe.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Bereich der Zell- und Gentherapien. Die gemeinsam entwickelte Therapie Abecma generierte bereits im Jahr 2024 einen US-Umsatz von 242 Millionen USD. Da dieser Sektor global weiterhin hohe Wachstumsraten verspricht, bleibt die Pipeline von 2Seventy Bio ein strategischer Pfeiler im Onkologie-Portfolio von BMS.
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Juristische Altlasten und Marktumfeld
Trotz der operativen Fortschritte beschäftigen administrative Themen das Unternehmen weiterhin. Gestern wurde 2Seventy Bio in einer Zusammenfassung britischer Rechtsstreitigkeiten aufgeführt. Details zu den Hintergründen dieser Verfahren sind noch nicht bekannt, doch Marktbeobachter verfolgen diese verbliebenen Verpflichtungen genau, um potenzielle finanzielle Belastungen aus der Zeit vor der Übernahme abschätzen zu können.
Wie wirkt sich die zunehmende Konsolidierung im Gentherapie-Sektor auf die Bewertung der BMS-Sparte aus? Während Konkurrenten wie AstraZeneca ebenfalls massiv in Partnerschaften investieren, verschieben sich die Bewertungsmaßstäbe für Gentherapie-Assets kontinuierlich. Dies beeinflusst direkt, wie der Markt den langfristigen Wert der von 2Seventy Bio eingebrachten Technologien bemisst.
Im Mai 2026 jährt sich die Übernahme zum ersten Mal. Bis zu diesem Zeitpunkt stehen weitere Updates zur vollständigen Eingliederung der Assets in das BMS-Portfolio sowie mögliche neue Daten aus der klinischen Forschung im Fokus der Beobachter.
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