Puma Aktie: Übernahme gescheitert

Die Verhandlungen zwischen Anta Sports und der Pinault-Familie über eine Puma-Übernahme sind an Preisvorstellungen gescheitert. Die Aktie verlor daraufhin massiv an Wert.

Kurz zusammengefasst:
  • Verhandlungen mit Anta Sports gescheitert
  • Aktienkurs bricht um über 14 Prozent ein
  • Gespräche an Bewertungsfrage gescheitert
  • Analysten bleiben gespalten trotz Rückschlag

Der Traum vom chinesischen Käufer ist geplatzt. Nach wochenlangen Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch Anta Sports sind die Verhandlungen zwischen dem chinesischen Sportartikelhersteller und der französischen Pinault-Familie gescheitert. Die Puma-Aktie brach daraufhin am Freitag um mehr als 14 Prozent ein und schloss bei 18,50 Euro.

Die wichtigsten Fakten:
– Kursverlust am Freitag: -14,1%
– Rückgang seit Jahresanfang: -17,4%
– Wochenverlust: -15,6%
– Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -43%

Puma

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Bewertungsfrage bremst Deal

Die Gespräche scheiterten offenbar an unterschiedlichen Preisvorstellungen. Anfang Januar hatte Anta Sports der Pinault-Familie ein Angebot für deren knapp 30-prozentige Beteiligung unterbreitet. Die Reaktion an der Börse war zunächst euphorisch: Die Aktie kletterte auf ein Sechsmonatshoch von 24,40 Euro.

Doch die französischen Milliardäre hatten sich wohl einen höheren Kaufpreis erhofft. Händler berichteten am Freitag unter Berufung auf Medien vom Ende der Verhandlungen. Das Timing ist brisant: Puma steckt mitten in einem Restrukturierungsjahr mit sinkenden Umsätzen und Stellenabbau.

Analysten bleiben gespalten

Trotz des Rückschlags sehen Analysten die Aktie im Durchschnitt bei 23,65 Euro – knapp 28 Prozent über dem aktuellen Kurs. Berenberg zeigt sich mit einem Kursziel von 40 Euro besonders optimistisch. Goldman Sachs und Bernstein empfehlen weiterhin den Kauf, während RBC, Deutsche Bank und UBS neutral bleiben.

AlphaValue/Baader Europe hatte die Aktie bereits Anfang Januar auf „Reduce“ herabgestuft. Bank of America erwartet für 2026 eine Erholung der zuletzt rückläufigen Umsätze.

Schwieriges Umfeld

Die gescheiterte Übernahme trifft Puma in einer Phase der Neuausrichtung. Im dritten Quartal 2025 sanken die Umsätze währungsbereinigt um 10,4 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro. Das Wholesale-Geschäft brach besonders stark ein. Als Reaktion kündigte das Unternehmen den Abbau von 900 Stellen bis Ende 2026 an und sicherte sich im Dezember frische Finanzierungsmittel von über 600 Millionen Euro.

CEO Arthur Hoeld spricht von einem „Reset-Jahr“ 2025 und einem „Übergangsjahr“ 2026. Eine Rückkehr zum Wachstum strebt Puma erst ab 2027 an.

Die M&A-Spekulationen dürften dennoch nicht verstummen. Neben Anta wurden in der Vergangenheit auch Li Ning, Asics und sogar Adidas als mögliche Interessenten gehandelt. Am 26. Februar folgen die Geschäftsjahresergebnisse 2025 – ein wichtiger Termin für die weitere Kursrichtung.

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