Der Bonner Konzern sorgt auf dem Mobile World Congress 2026 für Aufsehen und liefert gleich doppelt ab. Neben starken Jahreszahlen, die die eigene Prognose übertreffen, kündigte das Management eine historische Partnerschaft mit Elon Musks SpaceX an. Diese Kombination aus futuristischer Infrastruktur und solider Cashflow-Entwicklung untermauert den Anspruch der Telekom, Europas führende digitale Plattform zu bleiben.
Allianz mit Starlink
Funklöcher könnten in Europa bald der Vergangenheit angehören. Die Deutsche Telekom und Starlink gaben bekannt, ab 2028 einen satellitengestützten Mobilfunkdienst in zehn europäischen Ländern zu starten. Es ist der erste Einsatz von Starlinks V2-Satelliten auf dem Kontinent, der eine direkte Verbindung zu kompatiblen Smartphones ermöglicht („Direct-to-Device“).
Für Nutzer bedeutet dies einen erheblichen Sicherheitsgewinn: Verliert das Smartphone das herkömmliche Signal, wechselt es automatisch in das Satellitennetz. Dies schließt Versorgungslücken in topografisch schwierigen Gebieten, ohne dass Kunden zusätzliche Hardware benötigen. Damit sichert sich die Telekom frühzeitig eine Schlüsselposition in der nächsten Generation der Netzabdeckung.
Cashflow-Maschine läuft
Während die Satelliten-Pläne die langfristige Strategie sichern, belegen die Zahlen für 2025 die operative Stärke im Kerngeschäft. Der Konzernumsatz kletterte organisch um 4,2 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro. Entscheidend für Anleger ist jedoch der Free Cashflow: Mit 20,2 Milliarden Euro übertraf dieser die eigene Planung deutlich und bildet das Fundament für die angekündigte Dividende von 1,00 Euro je Aktie sowie das Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2 Milliarden Euro.
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Der Kursverlauf spiegelt dieses Vertrauen wider: Seit Jahresanfang legte das Papier bereits um rund 19 Prozent zu und notiert aktuell bei 33,16 Euro, nur knapp unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch.
USA als Wachstumsmotor
Treibende Kraft bleibt die US-Tochter. T-Mobile US verzeichnete 2025 ein starkes Kundenwachstum mit netto 7,8 Millionen neuen Postpaid-Verträgen. Der Service-Umsatz jenseits des Atlantiks stieg um 7,8 Prozent. Im Gegensatz dazu zeigt sich der Heimatmarkt Deutschland gemischt: Einem leichten Umsatzrückgang durch schwächelnde Hardware-Verkäufe steht ein Rekord beim Glasfaserausbau gegenüber.
Ausblick und Fazit
Für 2026 setzt sich das Management ambitionierte Ziele und peilt ein bereinigtes EBITDA von rund 47,4 Milliarden Euro an. Die Deutsche Telekom schafft damit den Spagat zwischen notwendigen Milliardeninvestitionen in Glasfaser und Weltraum-Technologie bei gleichzeitig steigenden Rückflüssen an die Aktionäre. Ob dieser positive Trend auch im neuen Geschäftsjahr anhält, werden die Q1-Ergebnisse am 13. Mai 2026 zeigen.
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