BMW setzt bei der Antriebstechnik langfristig auf Kontinuität – und bindet dafür einen zentralen Zulieferer bis weit in die Zukunft. Der neue Milliardenvertrag mit ZF dreht sich ausgerechnet um ein klassisches Bauteil, das viele schon auf dem Weg zur reinen E-Mobilität abgeschrieben hatten: das Automatikgetriebe. Was sagt das über die Strategie bei Hybrid-Modellen?
ZF liefert bis in die 2030er – Fokus auf Hybrid
BMW und ZF Friedrichshafen haben am 2. Februar eine langfristige Liefervereinbarung für das 8-Gang-Automatikgetriebe (8HP) unterschrieben. Entscheidend ist dabei nicht nur die Lieferung, sondern auch die Weiterentwicklung – mit Blick auf künftige elektrifizierte Antriebe und Hybrid-Modelle.
ZF zufolge ist es der größte Einzelauftrag der Division E seit 2019. Produziert werden soll überwiegend im Werk Saarbrücken, die Entwicklung liegt in Friedrichshafen. ZF-CEO Mathias Miedreich sprach von einem „starken Signal für Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit“ in einem Markt im Wandel.
Die wichtigsten Punkte zum Deal:
– Volumen: mehrere Milliarden Euro
– Laufzeit: bis in die späten 2030er-Jahre
– Technik-Fokus: 8HP-Weiterentwicklung für kommende Hybrid-Modelle
– Standorte: Produktion Saarbrücken, Entwicklung Friedrichshafen
Absatz, E-Autos und EU-CO₂: gemischtes Bild
Operativ lieferte BMW 2025 insgesamt 2.463.715 Fahrzeuge aus – ein moderates Plus von 0,5%. Auffällig ist die regionale Spreizung: Europa (+7,3%) und USA (+5,0%) legten zu, während China (-12,5%) deutlich nachgab.
Bei elektrifizierten Fahrzeugen meldete BMW Wachstum: +8,3% auf 642.087 Einheiten. Vollelektrische Modelle stiegen um 3,6% auf 442.072 Fahrzeuge.
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Zusätzlich teilte BMW Ende Januar mit, die verschärften EU-CO₂-Flottenziele für 2025 eingehalten zu haben. In Europa lag der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge bei rund 25% der Verkäufe; inklusive Plug-in-Hybriden überschritt der Anteil elektrifizierter Modelle 40%.
Rückkaufprogramm und Termine: Heute steht der Call an
Neben dem operativen Geschäft läuft auch das Aktienrückkaufprogramm weiter. Zwischen dem 26. Januar und 1. Februar kaufte BMW 250.157 Stammaktien über Xetra zurück. Das Programm (2025/2027) hat ein Gesamtvolumen von bis zu 2 Mrd. Euro und läuft spätestens bis April 2027.
Am Markt tritt die Aktie derweil auf der Stelle: 90,88 Euro entsprechen heute einem kleinen Minus von 0,15%, auf 7-Tage-Sicht steht jedoch ein Plus von 3,86%.
Wichtige Termine im Überblick:
– Heute (5. Februar 2026): Pre-Close Conference Call zum Geschäftsjahr 2025
– 12. März 2026: Annual Conference mit vollständigen Jahreszahlen
– 6. Mai 2026: Quartalsbericht Q1 2026
– 13. Mai 2026: Hauptversammlung 2026
Unmittelbar im Fokus steht damit der Pre-Close Conference Call heute – und danach der nächste große Fixpunkt am 12. März 2026, wenn BMW die Jahreszahlen vollständig vorlegt und den Rahmen für 2026 absteckt.
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