Gleich zwei Co-CEOs von Revolve Group haben in dieser Woche Kasse gemacht. Michael Karanikolas und Michael Mente verkauften zwischen dem 7. und 9. Januar jeweils knapp 200.000 Aktien ihrer Anteile – und lösten damit zusammen rund 12 Millionen Dollar ein.
Die Transaktionen erfolgten zu Preisen zwischen 30,66 und 31,32 Dollar pro Aktie. Karanikolas veräußerte über seine Holding MMMK Development exakt 194.196 Class-A-Aktien für etwa 6,03 Millionen Dollar. Mente führte zeitgleich einen identischen Verkauf in gleicher Höhe durch. Beide Führungskräfte agierten dabei unter einem bereits am 29. Mai 2025 aufgesetzten 10b5-1-Handelsplan – ein Mechanismus, der Insider-Verkäufe im Voraus festlegt und damit rechtlich absichert.
Aktie im Höhenflug
Bemerkenswert: Die Verkäufe fallen in eine Phase starker Kurssteigerungen. Die Aktie hat in den vergangenen sechs Monaten um fast 48 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 30,80 Dollar – nahe am 52-Wochen-Hoch von 33,68 Dollar. Das 52-Wochen-Tief lag dagegen bei nur 16,80 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von 2,19 Milliarden Dollar hat sich der Online-Modehändler deutlich erholt.
Parallel zu den Verkäufen wandelten beide Manager insgesamt 388.392 Class-B-Aktien in Class-A-Aktien um. Diese Umwandlung erfolgte ohne Kaufpreis. Nach den Transaktionen hält Karanikolas über MMMK Development weiterhin 123.000 Aktien.
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Analysten bleiben optimistisch
Die jüngsten Quartalszahlen hatten gemischte Signale gesendet: Der Umsatz verfehlte mit 296 Millionen Dollar leicht die Erwartungen von 298 Millionen Dollar. Doch das operative Ergebnis überraschte positiv – das EBITDA erreichte 25 Millionen Dollar statt erwarteter 14 Millionen Dollar.
Mehrere Investmentbanken reagierten mit erhöhten Kurszielen. Jefferies hob das Kursziel auf 34 Dollar an und verwies auf die KI-gestützte Technologieplattform des Unternehmens. Stifel zog auf 33 Dollar nach, BTIG bekräftigte sein Kaufrating mit einem Kursziel von 30 Dollar. KeyBanc betonte die starke Bruttomargen-Ausweitung von 347 Basispunkten im Jahresvergleich – trotz Zolldruck.
Mit einem KGV von knapp 40 ist die Aktie allerdings nicht günstig bewertet. Die Insider-Verkäufe könnten als Signal für Gewinnmitnahmen nach dem deutlichen Kursanstieg gedeutet werden.
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