Netflix steht unter Druck. Die Aktie des Streaming-Riesen bewegt sich am unteren Ende ihrer 52-Wochen-Spanne – und das aus gutem Grund: Das US-Justizministerium (DOJ) hat seine Untersuchungen zur geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery ausgeweitet. Die Behörde prüft nun auch mögliche wettbewerbswidrige Praktiken nach dem Sherman Act. Für Netflix könnte der Deal damit erheblich komplizierter werden als gedacht.
Die Übernahme der Streaming- und Studiosparten von Warner Bros. Discovery hat einen Unternehmenswert von rund 82,7 Milliarden Dollar. Doch Netflix steht nicht nur vor regulatorischen Hürden: Auch Paramount Skydance hat ein Gegenangebot vorgelegt. Die Unsicherheit über den Ausgang des Deals belastet die Aktie spürbar.
Solide Zahlen, gemischte Signale
Operativ läuft es bei Netflix weiterhin rund. Im vierten Quartal 2025 steigerte das Unternehmen den Umsatz um 17,6 Prozent auf 12,05 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,56 Dollar leicht über den Erwartungen. Für 2026 peilt Netflix eine operative Marge von 31,5 Prozent an. Die Werbeeinnahmen sollen sich auf etwa 3 Milliarden Dollar verdoppeln.
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Doch während die Geschäftszahlen überzeugen, sorgen Insidertransaktionen für Stirnrunzeln. Director Reed Hastings verkaufte am 2. Februar eine größere Anzahl an Aktien. Auch der institutionelle Investor ProShare Advisors LLC reduzierte seine Position im dritten Quartal 2025 um 18,4 Prozent.
Plan B: Disney’s ESPN im Visier?
Falls die Warner Bros. Discovery-Übernahme scheitert, könnte Netflix seine Strategie anpassen. Marktbeobachter spekulieren über ein mögliches Interesse an Disney’s ESPN. Netflix hat zuletzt verstärkt auf Live-Sport gesetzt – von NFL-Weihnachtsspielen bis zu WWE Raw. Ein Einstieg bei ESPN würde diese Strategie konsequent fortsetzen und Netflix Zugang zu einem etablierten Sport-Ökosystem verschaffen.
Die kommenden Wochen dürften entscheidend sein: Wie weit geht das DOJ in seiner Untersuchung? Und welche Auflagen könnten auf Netflix zukommen? Anleger sollten die Entwicklungen im Kartellverfahren genau beobachten – sie werden den Kurs kurzfristig bestimmen.
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