Ocugen holt Rita Johnson-Greene als neue Finanzchefin an Bord. Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Biotech-Unternehmen 2026 zentrale Zulassungsunterlagen für seine Gentherapie-Pipeline einreichen will. Kann die neue CFO den Kurs Richtung Zulassung und mögliche Kommerzialisierung organisatorisch mit absichern?
Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Johnson-Greene übernimmt den CFO-Posten ab Februar
– Ocugen peilt die erste BLA-Einreichung noch dieses Jahr an
– Im Januar flossen netto 20,85 Mio. US-Dollar aus einer Kapitalerhöhung; die Liquidität soll bis ins 4. Quartal 2026 reichen
– Zu OCU410 meldete das Unternehmen positive vorläufige Phase-2-Daten (geografische Atrophie bei trockener AMD)
Führungskraft mit Gentherapie-Erfahrung
Ocugen teilte gestern mit, dass Johnson-Greene zur Chief Financial Officer berufen wurde. Sie bringt nach Unternehmensangaben mehr als 20 Jahre Erfahrung im Gesundheitssektor mit und kommt zuletzt von der Alliance for Regenerative Medicine (ARM), wo sie als Chief Operating Officer unter anderem für Betrieb, Finanzen und internationale Expansion verantwortlich war.
Kommerzialisierung und Launches als Schwerpunkt
Ein Schwerpunkt ihres Profils liegt auf der praktischen Erfahrung rund um Markteinführungen im Gentherapie-Umfeld. Bei Genetix Biotherapeutics (früher bluebird bio) verantwortete sie als Vice President Sales und Qualified Treatment Centers den Aufbau und die Skalierung der US-Vertriebsstrukturen für die Launches von ZYNTEGLO und SKYSONA.
Zudem hatte sie leitende Funktionen bei Spark Therapeutics und war dort am Launch von LUXTURNA beteiligt, einer früh zugelassenen Gentherapie in den USA für eine erbliche Netzhauterkrankung. Frühere Stationen umfassten Positionen in Finance, Commercial Operations und Vertrieb bei AstraZeneca (Nord- und Südamerika) sowie strategische Beratung bei Accenture.
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Timing: Zulassungspläne und Finanzierung
Ocugen koppelt die Personalie an die eigenen regulatorischen Ziele: Über die kommenden Jahre will das Unternehmen drei Biologics License Applications (BLA) einreichen; die erste Einreichung ist für dieses Jahr vorgesehen. CEO Dr. Shankar Musunuri sprach in der Mitteilung von einer „transformierenden“ Phase.
Finanziell verweist Ocugen auf die im Januar abgeschlossene Aktienplatzierung über 22,5 Mio. US-Dollar. Nach Abzug von Kosten lagen die Nettoerlöse bei 20,85 Mio. US-Dollar, womit die Liquiditätsreichweite nach Unternehmensangaben bis ins vierte Quartal 2026 verlängert werden soll. Als operativen Fortschritt nannte das Unternehmen außerdem positive vorläufige Phase-2-Daten aus dem OCU410-Programm.
Im Fokus steht damit kurzfristig vor allem die Vorbereitung der ersten BLA-Einreichung noch dieses Jahr – flankiert von der gesicherten Finanzierung bis mindestens ins vierte Quartal 2026.
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