Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse rüstet Adobe sein Flaggschiff Photoshop technologisch auf. Mit einem neuen generativen KI-Assistenten will der Softwarekonzern die Bildbearbeitung durch einfache Sprach- und Textbefehle deutlich vereinfachen. Doch reicht dieser Vorstoß aus, um die zuletzt skeptischen Anleger wieder zu überzeugen?
Photoshop versteht jetzt Sprache
Seit Dienstag befindet sich das neue Konversations-Tool in der öffentlichen Beta-Phase. Nutzer können nun per Chat oder auf Mobilgeräten sogar per Sprachbefehl komplexe Änderungen wie das Entfernen von Objekten oder Farbanpassungen vornehmen. Ergänzt wird dies durch die Funktion „AI Markup“, mit der sich Bildbereiche für KI-gesteuerte Anpassungen direkt markieren lassen. Gleichzeitig macht Adobe verbesserte Firefly-Werkzeuge wie das generative Füllen weltweit verfügbar. Der Konzern reagiert damit auch auf den wachsenden Wettbewerb im Design-Sektor, nachdem Konkurrent Canva zeitgleich seine eigene KI-Funktion „Magic Layers“ vorgestellt hat.
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Hohe Erwartungen an das Quartalsergebnis
Ob sich diese Innovationskraft bereits finanziell auszahlt, wird sich noch heute nach US-Börsenschluss zeigen, wenn Adobe die Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2026 vorlegt. Analysten prognostizieren einen Umsatz von 6,28 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn von 5,87 US-Dollar je Aktie – ein klares Plus gegenüber dem Vorjahr. Ein starkes operatives Signal ist aus Marktsicht geboten: Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 16,8 Prozent an Wert verloren und schloss gestern bei 236,55 Euro. Investoren werden daher besonders genau auf die wiederkehrenden Umsätze (ARR) im Bereich der digitalen Medien achten, die zwischen 440 und 450 Millionen US-Dollar erwartet werden.
Die Weichen für eine signifikante Kursbewegung sind gestellt. Der Optionsmarkt preist für die Reaktion auf die heutigen Zahlen bereits Schwankungen von rund acht Prozent ein. Angesichts der Tatsache, dass KI-basierte Tools im letzten Quartal bereits über ein Drittel des Neugeschäfts ausmachten, wird der heutige Conference Call entscheidende Daten darüber liefern, wie stark die neuen Funktionen das tatsächliche Umsatzwachstum treiben.
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