Meta Aktie: Angriff aus Brüssel

Die EU-Kommission beschuldigt Meta, KI-Konkurrenten auf WhatsApp zu blockieren. Dies gefährdet die geplante Monetarisierungsstrategie des Messengers, während die Aktie trotzdem zulegt.

Kurz zusammengefasst:
  • EU wirft Meta Wettbewerbsverzerrung bei KI vor
  • Blockade von Konkurrenz-KI auf WhatsApp Business API
  • Aktienkurs steigt trotz regulatorischer Bedenken
  • Hohe KI-Investitionen für 2026 geplant

Die EU-Kommission macht ernst. Am Montag warf die Behörde dem Tech-Giganten offiziell Wettbewerbsverzerrung vor. Der Vorwurf: Meta blockiert konkurrierende KI-Agenten auf WhatsApp, um die eigene Marktmacht zu sichern. Für den Konzern steht viel auf dem Spiel, denn die Maßnahme zielt direkt auf das Herzstück der künftigen Monetarisierungsstrategie für den Messenger-Dienst.

Ultimatum für KI-Schnittstelle

Brüssel reagierte auf ein seit dem 15. Januar 2026 geltendes Richtlinien-Update des Konzerns. Dieses untersagt generellen KI-Chatbots – etwa von OpenAI oder Perplexity – den Zugriff auf die WhatsApp Business API. Die Regulierer prüfen nun „einstweilige Maßnahmen“, um diese Blockade sofort aufzuheben. Sie warnen vor „ernstem und irreparablem Schaden“ für den Wettbewerb im sich rasant entwickelnden KI-Sektor.

Meta

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Der Eingriff trifft Meta an einer empfindlichen Stelle. Durch die Restriktionen wollte das Unternehmen die eigene „Meta AI“ als exklusive Schnittstelle für 200 Millionen Geschäftskunden in Europa etablieren. Eine erzwungene Öffnung der Plattform würde diesen Wettbewerbsvorteil zunichtemachen.

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Juristische Fronten in den USA

Parallel dazu wächst der Druck auf dem Heimatmarkt. Laufende Klagen in New Mexico und Los Angeles werfen den Plattformen vor, suchterzeugende Design-Features zu nutzen, die Minderjährigen schaden. Mark Zuckerberg wird sich voraussichtlich einer Anhörung stellen müssen. Diese Verfahren bergen neben Reputationsrisiken auch die Gefahr finanzieller Haftungsansprüche.

Fundamentaldaten stützen Kurs

Die Anleger zeigten sich gestern von den regulatorischen Wolken unbeeindruckt. Die Aktie legte um 2,4 Prozent auf 677,22 US-Dollar zu. Der Markt fokussiert sich weiterhin auf die starke operative Entwicklung: Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 24 Prozent auf 59,9 Milliarden US-Dollar, wobei der Gewinn die Erwartungen übertraf.

Allerdings hat die Dominanz ihren Preis. Für 2026 plant das Management massive Investitionsausgaben (Capex) zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar, getrieben durch den Ausbau der KI-Infrastruktur. Die Toleranz der Investoren für diese Kosten hängt maßgeblich davon ab, ob Meta diese Ausgaben durch Einnahmen decken kann. Das Ergebnis der EU-Untersuchung bestimmt somit direkt, ob die geplante WhatsApp-Monetarisierung die erwarteten Renditen liefern wird.

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