Vulcan Energy liefert den entscheidenden technischen Beweis, dass die Lithium-Gewinnung im deutschen Oberrheingraben nicht nur theoretisch möglich, sondern hochproduktiv ist. Nachdem die Finanzierung im Dezember gesichert wurde, bestätigen nun konkrete Testdaten der ersten neuen Produktionsbohrung das Potenzial des Lionheart-Projekts. Die gemessenen Werte liegen dabei signifikant über den ursprünglichen Planungsannahmen.
Starke Daten aus dem Oberrheingraben
Die Ergebnisse der Bohrung LSC-1b validieren die technische Basis des Vorhabens. Während der Tests arbeitete das Equipment an der Kapazitätsgrenze und lieferte Durchflussraten von 105 bis 125 Litern pro Sekunde bei einem Druckabfall von 50 Bar. Zum Vergleich: Der ursprüngliche Entwicklungsplan kalkulierte konservativ mit durchschnittlich 84 bis 94 Litern pro Sekunde.
Auch weitere entscheidende Parameter wie Temperatur, Durchlässigkeit des Gesteins und Lithiumgehalt entsprachen den Erwartungen oder übertrafen diese sogar. CEO Cris Moreno betonte, dass diese Daten das Risiko für die Umsetzung und den Bau der ersten Projektphase deutlich reduzieren. Die Bohrarbeiten durch die Tochtergesellschaft Vercana verliefen zudem unfallfrei und blieben im Budgetrahmen.
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Finanzierung und Projektumfang
Der operative Erfolg folgt auf einen finanziellen Meilenstein. Bereits im Dezember 2025 finalisierte Vulcan ein Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro, an dem unter anderem die Europäische Investitionsbank beteiligt ist. Damit ist die erste Phase des Lionheart-Projekts vollständig durchfinanziert.
Das Ziel ist ambitioniert: Die integrierte Anlage soll jährlich 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid produzieren – genug für etwa 500.000 Elektrofahrzeug-Batterien. Parallel dazu ist die Koppelproduktion von erneuerbarer Energie und Wärme für lokale Abnehmer ein zentraler Bestandteil des Konzepts, was die CO2-Bilanz im Vergleich zum traditionellen Bergbau massiv verbessert.
Der Fokus liegt nun auf der weiteren Skalierung bis zum geplanten kommerziellen Produktionsstart im Jahr 2028. Während die Bauphase bereits läuft, wird Vulcan in der zweiten Jahreshälfte 2026 eine zweite Bohranlage mobilisieren, um den Feldentwicklungsplan mit insgesamt 24 Bohrungen für die erste Phase fristgerecht umzusetzen.
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