Intel Aktie: Hürden übersehen?

Intels Aktie profitiert von politischer Rückendeckung durch Trump, während steigende Silberpreise die Produktionskosten belasten und der KI-Wettlauf mit neuen Chips an Fahrt aufnimmt.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurssprung nach positivem Statement von Donald Trump
  • Explodierende Silberpreise belasten die Produktionsmargen
  • Neue Core Ultra Series 3 soll KI-Rückstand aufholen
  • Analysten sehen Renditepotenzial trotz hohem Wettbewerbsdruck

Die Intel-Aktie legte am Mittwoch kräftig zu und ging als Tagesgewinner im Nasdaq 100 aus dem Handel. Auslöser waren positive Nachrichten von der Technik-Messe CES in Las Vegas. Doch die Euphorie währte nur kurz – am Donnerstag drückten Gewinnmitnahmen den Kurs wieder nach unten.

Im nachbörslichen US-Handel konnte sich das Papier allerdings erneut erholen. Der Grund: Ein öffentliches Lob von US-Präsident Donald Trump. Nach einem Treffen mit Intel-Chef Lip-Bu Tan äußerte sich Trump äußerst positiv über den Chipkonzern. Solche politischen Rückendeckungen sind für Intel momentan Gold wert – schließlich kämpft der Halbleiterhersteller seit geraumer Zeit darum, verlorenes Terrain im KI-Geschäft zurückzuerobern.

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Silberpreis wird zum Problem

Doch nicht alles läuft rund. Der drastische Anstieg des Silberpreises setzt Intel unter Druck. Silber ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Halbleiterproduktion – und die Preisexplosion nagt an den Margen. Während Rohstoffproduzenten wie Silver North Resources von der Entwicklung profitieren, kämpft Intel mit steigenden Produktionskosten. Die extreme Angebotslücke beim Silber trifft ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem der Konzern eigentlich wieder Boden gutmachen möchte.

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Core Ultra Series 3: Die letzte Chance?

Mit der Core Ultra Series 3 will Intel den Anschluss im KI-Wettlauf schaffen. Die auf der CES in Las Vegas präsentierten Chips sollen den Rückstand auf Konkurrenten wie Nvidia und AMD wettmachen. Der Konkurrenzdruck ist enorm – und die Zeit läuft davon.

Analysten sehen durchaus Potenzial: Das technische Analyse-Modell von index-radar.de prognostiziert eine mögliche Renditechance von 43,7 Prozent pro Jahr für ein Capped-Bonus-Zertifikat auf die Aktie. Doch ob Intel das Ruder tatsächlich herumreißen kann, hängt stark davon ab, wie schnell die neuen KI-Chips im Markt Fuß fassen.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob das Trump-Lob und die neuen Produkte ausreichen, um den angeschlagenen Chipriesen wieder auf Kurs zu bringen.

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