Vonovia Aktie: Goldman sieht 51% Aufwärtspotenzial

Goldman Sachs empfiehlt Vonovia als einzigen deutschen Immobilienwert zum Kauf und sieht die Aktie bei 36,60 Euro. Immobilien gelten als Absicherung gegen Tech-Blase und geopolitischen Stress.

Kurz zusammengefasst:
  • Kaufempfehlung und Kursziel von 36,60 Euro
  • Einziger deutscher Immobilienwert mit Buy-Rating
  • Immobilien als Schutz vor Tech-Überbewertung
  • Entscheidende Quartalszahlen folgen im März

Goldman Sachs stuft Vonovia als einzigen deutschen Immobilienkonzern mit „Buy“ ein und sieht die Aktie bei einem Kursziel von 36,60 Euro – gut die Hälfte über dem aktuellen Niveau. Die Begründung: Immobilienwerte als Schutzschild gegen eine mögliche Tech-Blase und geopolitische Turbulenzen.

Analyst Jonathan Kownator bestätigte am Freitag seine Kaufempfehlung, passte das Kursziel allerdings minimal von 37,00 auf 36,60 Euro an. Bei einem aktuellen Kurs von rund 24,20 Euro ergibt sich daraus ein rechnerisches Potenzial von über 51 Prozent. Die Aktie selbst reagierte kaum und notierte im Xetra-Handel nahezu unverändert.

Vonovia

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Die wichtigsten Fakten zur Goldman-Einschätzung:

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  • Kursziel: 36,60 Euro (zuvor 37,00 Euro)
  • Rating: Buy
  • Impliziertes Potenzial: ca. 51%
  • Vonovia ist der einzige deutsche Immobilienwert mit Kaufempfehlung der Bank
  • Grand City Properties erhielt lediglich „Neutral“

Immobilien als Gegengewicht zur Tech-Bewertung

Die Argumentation von Goldman Sachs geht über klassische Fundamentalanalyse hinaus. Kownator hebt hervor, dass reale Vermögenswerte wie Wohnimmobilien derzeit eine wichtige Diversifikationsfunktion erfüllen. Konkret sieht er sie als Absicherung gegen zwei Risiken: geopolitische Unsicherheiten und eine potenzielle Überbewertung im Technologiesektor.

In einem Marktumfeld, das von hohen Tech-Bewertungen geprägt ist, könnten Immobilienkonzerne mit stabilen Cashflows und physischen Assets wieder an Attraktivität gewinnen. BlackRock scheint diese Einschätzung zu teilen – der Vermögensverwalter stockte seine Beteiligung zuletzt auf 8,33 Prozent auf.

Zahlen im März entscheidend

Die deutliche Diskrepanz zwischen Analystenziel und Börsenkurs bleibt vorerst bestehen. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie etwa 1,4 Prozent. Am 19. März 2026 folgen die Zahlen für das vierte Quartal 2025 – ein Termin, der zeigen wird, ob die operative Entwicklung die optimistischen Einschätzungen stützt. Bei einer aktuellen Dividendenrendite von rund 5 Prozent bietet der Titel zumindest eine substanzielle Ausschüttung, während Anleger auf die Schließung der Bewertungslücke warten.

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