Clayton Partners LLC hat im dritten Quartal knapp 128.000 Aktien von Newmont abgestoßen – fast die Hälfte der bisherigen Position. Während institutionelle Investoren also deutlich Gewinne mitnehmen, präsentiert der weltgrößte Goldproduzent starke Quartalszahlen und hebt die Dividende an. Wie passt das zusammen?
Halbe Position aufgelöst
Die Investmentfirma reduzierte ihren Bestand um exakt 127.999 Aktien, was einem Rückgang von 48,3 Prozent entspricht. Übrig bleiben 137.256 Aktien mit einem Marktwert von rund 4,5 Millionen US-Dollar. Trotz des Verkaufs bleibt Newmont die neuntgrößte Position im Portfolio von Clayton Partners und macht etwa 3,4 Prozent des Gesamtbestands aus.
Der Zeitpunkt der Transaktion fällt in eine Phase, in der die Aktie deutlich zulegen konnte. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von 8,19 Prozent zu Buche, über zwölf Monate summiert sich das Kursplus auf beachtliche 133,21 Prozent.
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Quartalszahlen über Erwartungen
Das operative Geschäft gibt Anlegern wenig Grund zur Sorge. Im vierten Quartal erzielte Newmont einen Gewinn von 1,04 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die Analystenschätzungen von 0,85 US-Dollar deutlich. Der Umsatz belief sich auf 5,98 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu wurde die vierteljährliche Dividende auf 0,42 US-Dollar angehoben, was annualisiert einer Rendite von rund 3,5 Prozent entspricht.
Die Marktkapitalisierung des Unternehmens liegt bei etwa 80 bis 81 Milliarden US-Dollar. Newmont zählt damit zu den Schwergewichten im Goldsektor und stellt eine der größten Positionen sowohl im VanEck Gold Miners ETF als auch im Sprott Gold Miners ETF dar.
Ausblick bleibt konstruktiv
Analysten sehen das Papier mehrheitlich positiv. Der Konsens lautet auf „Moderate Buy“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 55,25 US-Dollar laut MarketBeat. Einzelne Stimmen von der Wall Street taxieren das Potenzial bei bis zu 60 US-Dollar. Als Risiken werden steigende Förderkosten und offene vertragliche Fragen genannt, während die breite Analystenunterstützung und abgeschlossene rechtliche Vergleiche als stabilisierende Faktoren gelten.
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