Meta konfrontiert seine Mitarbeiter mit Einschnitten – und das zum zweiten Mal in Folge. Der Social-Media-Konzern kürzt die jährlichen Aktiengewährungen erneut, während gleichzeitig Milliarden in den Aufbau von KI-Infrastruktur fließen. Gleichzeitig steht CEO Mark Zuckerberg vor Gericht und muss sich Vorwürfen stellen, Instagram schade der psychischen Gesundheit von Jugendlichen.
Aktienkürzung trifft breite Belegschaft
Meta reduziert die aktienbasierten Vergütungen für den Großteil seiner Angestellten um rund 5 Prozent, wie die Financial Times berichtete. Bereits 2025 hatte das Unternehmen die Aktienpakete um etwa 10 Prozent gekürzt. Grundgehälter und Jahresboni bleiben unangetastet, doch die symbolische Wirkung ist deutlich: Meta stellt seine KI-Strategie über die Mitarbeiterbindung durch Eigenkapitalbeteiligung.
Hintergrund ist der massive Infrastrukturausbau. Für 2026 plant Meta Investitionen zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar – ein Sprung von 72 Milliarden im Vorjahr. Gleichzeitig hat das Unternehmen sein Performance-System überarbeitet, um Spitzenleister stärker zu belohnen. Trotz der Kürzungen bleibt die Gesamtvergütung bei Meta im Branchenvergleich wettbewerbsfähig, wie auf der Plattform Blind diskutiert wurde.
NVIDIA-Partnerschaft sichert Chip-Versorgung
Am 17. Februar kündigte Meta eine mehrjährige Kooperation mit NVIDIA an. Die Vereinbarung umfasst nicht nur die Lieferung von GPUs und CPUs, sondern auch gemeinsame Entwicklungsarbeit an den kommenden Chip-Generationen Rubin und Vera. Damit sichert sich Meta langfristig Zugang zu Hardware, die für den Betrieb personalisierter KI-Agenten auf WhatsApp und anderen Plattformen zentral ist.
Analysten werten den Deal als strategischen Vorteil gegenüber Wettbewerbern – und als zusätzlichen Druck auf Intel im Server-Markt.
Gerichtstermine und Imageproblem
Während Meta technologisch voranprescht, wächst der juristische Druck. Zuckerberg sagte diese Woche vor dem Superior Court in Los Angeles aus. Die Kläger werfen dem Konzern vor, Instagram sei bewusst so gestaltet worden, dass es Jugendliche süchtig macht und ihrer mentalen Gesundheit schadet. Ein paralleles Verfahren läuft in New Mexico.
Parallel dazu gab die National Parent Teacher Association bekannt, ihre Finanzierungsbeziehung mit Meta nicht zu verlängern. Laut einem Bericht des Tech Transparency Project hatte Meta die Organisation genutzt, um die öffentliche Debatte über Kindersicherheit zu beeinflussen.
KI-Wettlauf auf globalem Niveau
Auf dem India AI Impact Summit, der vom 18. bis 21. Februar stattfand, wurde deutlich, wie hart der globale Wettlauf um KI-Infrastruktur geführt wird. Laut Schätzungen könnten die großen Tech-Konzerne 2026 zusammen rund 700 Milliarden Dollar in KI investieren. Meta ist einer der größten Treiber dieser Dynamik.
Die Aktie legte am Freitag um 1,7 Prozent zu und schloss bei 655,66 US-Dollar. Die nächsten Quartalszahlen werden für den 29. April erwartet – dann wird sich zeigen, ob die milliardenschwere KI-Offensive bereits messbare Erträge liefert oder zunächst vor allem die Margen belastet.
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