Palantir gehört zu den am heißesten diskutierten Werten an der Wall Street. Während die Bewertung stratosphärische Höhen erreicht hat, liefert das Unternehmen operative Exzellenz und sichert sich milliardenschwere Regierungsaufträge. Jetzt heizt eine neue Analyse die Debatte um die weitere Reise der Aktie an: Ist der KI-Spezialist reif für den nächsten Kurssprung oder droht eine scharfe Korrektur?
Truist gibt Startschuss für 223 Dollar
Für neuen Schwung sorgt aktuell eine frische Einschätzung von Truist Securities. Analyst Arvind Ramnani hat die Coverage für den Datenanalysten aufgenommen und ruft ein Kursziel von 223 US-Dollar aus. Vom aktuellen Niveau bei rund 179 US-Dollar entspricht dies einem Aufwärtspotenzial von etwa 24 Prozent.
Ramnani bezeichnet Palantir als „Best-in-class AI Asset“. Besonders die einzigartige Positionierung des Unternehmens, generative KI sowohl im Regierungs- als auch im kommerziellen Sektor zu implementieren, überzeugte den Experten. Zudem lobt Truist die finanzielle Disziplin: Palantir weist seit zwölf Quartalen in Folge positive Gewinne nach GAAP aus und glänzt mit einer Free-Cash-Flow-Marge von über 40 Prozent.
Der Riss durch die Wall Street
Die Euphorie wird jedoch nicht von allen geteilt. Die Diskrepanz der Meinungen ist bei Palantir so extrem wie bei kaum einem anderen Tech-Wert. Während Truist den Weg nach oben sieht, hält RBC Capital an seiner Verkaufsempfehlung („Sell“) fest – mit einem Kursziel von lediglich 50 US-Dollar.
Dieser massive Bewertungsunterschied spiegelt den zentralen Konflikt wider: Rechtfertigt das explosive Wachstum die historisch hohe Bewertung? Mit einem geschätzten KGV von 176 für das kommende Jahr und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 100 ist die Aktie zweifellos teuer bezahlt. Die Bären warnen vor der Fallhöhe, während die Bullen auf die Beschleunigung der KI-Plattform (AIP) verweisen.
Pentagon-Deal schafft Sicherheit
Abseits der Analystenschlachten liefern operative Nachrichten fundamentale Unterstützung. Berichten zufolge baut das US-Verteidigungsministerium sein „Maven Smart System“ weiter aus. Palantir spielt hierbei eine Schlüsselrolle. Das Vertragsvolumen für dieses System soll bis 2029 von ursprünglich 480 Millionen auf fast 1,3 Milliarden US-Dollar ansteigen.
Diese Nachricht unterstreicht die „klebrige“ Natur der Regierungseinnahmen. Einmal implementiert, sind die Systeme von Palantir schwer zu ersetzen, was dem Unternehmen eine hohe Planungssicherheit über Jahre hinweg garantiert.
Gemischte Signale und Ausblick
Ein kleinerer Insider-Verkauf durch Director Lauren Elaina Friedman Stat Anfang Januar sorgt kaum für Beunruhigung. Das Volumen ist im Vergleich zum täglichen Handelsumsatz und der massiven Rally der letzten zwölf Monate (+165 %) vernachlässigbar.
Für Anleger richtet sich der Blick nun auf den nächsten Quartalsbericht. Um die ambitionierten Kursziele der Optimisten zu rechtfertigen, muss Palantir beweisen, dass das Umsatzwachstum – zuletzt 63 Prozent im dritten Quartal 2025 – auf diesem hohen Niveau gehalten werden kann. Technisch wäre ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 180 US-Dollar die Bestätigung für das Szenario von Truist Securities.
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