Realty Income hat seine Pläne für 2026 konkretisiert – und die fallen ambitioniert aus. Der US-Immobilienkonzern will rund 8 Milliarden Dollar investieren, deutlich mehr als die 6,3 Milliarden im Vorjahr. Gleichzeitig expandiert das Unternehmen erstmals nach Mexiko und setzt verstärkt auf Industrieimmobilien. Doch die Prognose für das Gewinnwachstum bleibt hinter den eigenen Zielen zurück.
Internationale Ambitionen
Der Kern der Strategie: geografische und sektorale Diversifikation. Mit einem 200-Millionen-Dollar-Deal steigt Realty Income in den mexikanischen Industrieimmobilienmarkt ein. Parallel dazu hat der Konzern ein Joint Venture mit dem Finanzinvestor GIC geschlossen, das Build-to-Suit-Projekte im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Dollar realisieren soll.
Damit weitet Realty Income sein Geschäft systematisch über das klassische Net-Lease-Modell im US-Einzelhandel hinaus aus. Ein weiterer Baustein: Das 2025 gestartete Asset-Management-Geschäft hat bereits 1,5 Milliarden Dollar für seinen ersten Fonds eingesammelt.
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Wachstum unter Erwartung
Die AFFO-Prognose für 2026 liegt bei 4,38 bis 4,42 Dollar je Aktie. Beim Mittelwert entspricht das einem Wachstum von rund 2,8 Prozent gegenüber den 4,28 Dollar aus 2025. Das langfristige Ziel des Unternehmens von 5 Prozent jährlichem Wachstum wird damit verfehlt.
An seiner Dividendenpolitik hält Realty Income fest: Die monatliche Ausschüttung für März beträgt wie gewohnt 0,27 Dollar je Aktie. Aufs Jahr 2025 hochgerechnet kam das Unternehmen auf eine Jahresdividende von 3,24 Dollar.
Wegweisendes Jahr
Die geplanten 8 Milliarden Dollar Investitionsvolumen signalisieren Wachstumswillen. Ob sich die internationalen Schritte und das neue Asset-Management-Geschäft auszahlen, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen müssen. Analysten beobachten vor allem, ob die Diversifikationsstrategie mittelfristig zu höheren Wachstumsraten führt.
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