Siemens Healthineers Aktie: Erfolgszeichen ausgebaut!

Die Aktie zeigt sich robust, nachdem das Unternehmen Pensionsrisiken abgesichert und eine FDA-Zulassung erhalten hat, während Analysten die langfristigen Perspektiven betonen.

Kurz zusammengefasst:
  • Absicherung von Pensionsrisiken in Großbritannien
  • FDA-Zulassung für neues MRT-System erteilt
  • Führende Analysten bestätigen Kaufempfehlungen
  • Aktie notiert stabil über wichtigen Durchschnitten

Die Papiere von Siemens Healthineers beweisen am heutigen Donnerstag relative Stärke. Obwohl das Management auf einer Investorenkonferenz einen verhaltenen Start in das neue Geschäftsjahr einräumte, notiert die Aktie fest um die Marke von 47 Euro. Anleger honorieren offenbar die strategische Risikominimierung in Großbritannien sowie positive Signale der US-Behörden, statt sich von kurzfristigen operativen Hürden verunsichern zu lassen.

  • Pensions-Deal: Absicherung von Verpflichtungen in Großbritannien über 254 Millionen Euro.
  • Analysten-Votum: JPMorgan und Bernstein bestätigen Kaufempfehlungen.
  • Technologie: FDA-Zulassung für MRT-System Magnetom Flow erhalten.

Strategische Bereinigung der Bilanz

Ein wesentlicher Treiber für die aktuelle Stabilität ist ein Abschluss in Großbritannien, der das langfristige Risikoprofil des Konzerns verbessert. Siemens Healthineers hat für sein britisches Pensionssystem einen sogenannten „Full Buy-in“ mit der Pension Insurance Corporation (PIC) vereinbart.

Siemens Healthineers

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Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf rund 213 Millionen Pfund (ca. 254 Millionen Euro). Durch diesen Schritt werden die Rentenverpflichtungen für über 1.600 Anspruchsberechtigte vollständig ausgelagert. Für Investoren ist dies ein relevantes Detail: Es befreit die Bilanz von volatilen Pensionsrisiken und schärft den Fokus auf das operative Kerngeschäft in der Medizintechnik.

Analysten blicken über „trägen Start“ hinweg

Die operative Lage bleibt derweil komplex. Auf der J.P. Morgan Healthcare Conference sprach das Management offen von einem „trägen Start“ in das Geschäftsjahr 2025/26. Dennoch reagieren führende Analystenhäuser gelassen auf diese Einordnung.

JPMorgan-Analyst David Adlington bestätigte heute Morgen sein „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 61,30 Euro. Er bewertet die langfristigen Aussichten trotz der kurzfristigen Bremsspuren positiv. Ähnlich argumentiert Susannah Ludwig von Bernstein Research, die ihr Kursziel bei 52,90 Euro belässt. Sie stuft die aktuelle Schwäche als zyklisch und nicht als strukturelles Problem ein.

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Dass die Aktie mit aktuell 47,05 Euro deutlich über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 44,31 Euro notiert, unterstreicht die These, dass der Markt das laufende Geschäftsjahr bereits als Übergangsjahr akzeptiert hat. Währungseffekte und Zölle, die das Ergebnis je Aktie voraussichtlich mit rund 0,30 Euro belasten werden, scheinen weitgehend eingepreist.

Produkt-Pipeline liefert Impulse

Neben der Finanzstruktur gibt es technologische Fortschritte. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung für das neue MRT-System Magnetom Flow erteilt. Diese heliumfreie Technologie stärkt die Position im wichtigen US-Markt und könnte mittelfristig positive Effekte auf die Marge haben. Analysten der Bank of America erwarten, dass insbesondere die Sparte Imaging (Bildgebung) die Schwächen in anderen Bereichen kompensieren kann.

Fazit und Ausblick

Die Siemens Healthineers Aktie zeigt sich im Branchenvergleich robust und hält sich wacker über den Jahrestiefstständen. Der Markt richtet den Blick nun auf Anfang Februar, wenn der Konzern detaillierte Zahlen für das erste Quartal vorlegt. Gelingt es dem Unternehmen, die prognostizierte Stärke im Imaging-Segment datenseitig zu untermauern, könnte dies den Weg in Richtung der 50-Euro-Marke ebnen. Bis dahin dürfte die Verteidigung der Unterstützung bei 47 Euro im Vordergrund stehen.

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