Commerzbank Aktie: Klare Absage an UniCredit

Commerzbank-CEO Bettina Orlopp stellt die Eigenständigkeit der Bank klar und erhält dafür Kurszielerhöhungen von Analysten. Die Aktie notiert nach einer Korrektur knapp unter einer wichtigen Chartmarke.

Kurz zusammengefasst:
  • CEO Orlopp sieht keinen Mehrwert in UniCredit-Fusion
  • Drei Analystenhäuser erhöhen ihre Kursziele
  • Aktie notiert nahe dem 50-Tage-Durchschnitt
  • Nächster Impuls erwartet mit Q4-Zahlen im Februar

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hat den Spekulationen um eine schnelle Fusion mit der UniCredit einen Riegel vorgeschoben. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos setzte sie ein unmissverständliches Signal für die Eigenständigkeit der Bank, was an den Märkten prompt für Bewegung sorgte. Während das Management Selbstbewusstsein demonstriert, kämpft die Aktie nach einer spürbaren Korrektur um eine technische Bodenbildung.

  • CEO-Statement: Bettina Orlopp erteilt Fusionsplänen wegen fehlendem Mehrwert eine Absage.
  • Analysten-Echo: Drei große Häuser erhöhen die Kursziele für den DAX-Konzern.
  • Charttechnik: Der Kurs notiert knapp unter der wichtigen 50-Tage-Linie bei 35,17 Euro.

Orlopp setzt auf Alleingang

Am Rande des World Economic Forums nutzte Bettina Orlopp die mediale Bühne für eine deutliche Positionierung. Im CNBC-Interview betonte sie, dass die Commerzbank stark genug sei, ihre Zukunft eigenständig zu gestalten. Fusionen seien nur sinnvoll, wenn sie klaren Wert schaffen – ein Kriterium, das ein Zusammenschluss mit der UniCredit angesichts der aktuellen Bewertung der Commerzbank derzeit nicht erfülle.

Commerzbank

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Die italienische Großbank, die bereits signifikante Anteile hält, wurde von Orlopp verbal lediglich als „einer von vielen Investoren“ eingeordnet. Statt auf M&A-Fantasien verweist das Management auf die operative Stärke und das laufende Aktienrückkaufprogramm, das im ersten Quartal 2026 um weitere 600 Millionen Euro aufgestockt werden soll.

Rückenwind von Expertenseite

Die strategische Klarstellung löste bei Analysten positive Reaktionen aus. Gleich drei renommierte Häuser passten ihre Bewertungen nach oben an:

  • Deutsche Bank Research bekräftigte ihre Kaufempfehlung und hob das Kursziel auf 38 Euro an, gestützt auf die Erwartung eines starken Schlussquartals 2025.
  • RBC Capital Markets erhöhte das Ziel auf 37 Euro.
  • JPMorgan schraubte das Kursziel auf 36 Euro nach oben, blieb jedoch bei der Einstufung „Neutral“.

Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt mit rund 33 Euro nun etwas unter dem aktuellen Marktniveau, was die Polarisierung bei der Bewertung der Aktie verdeutlicht.

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Chartbild nach Korrektur

Trotz der verbalen Unterstützung hat der Titel zuletzt Federn gelassen. Nach einem starken Lauf mit einem Plus von über 92 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht setzten Gewinnmitnahmen ein. In den letzten 30 Tagen korrigierte das Papier um rund 16 Prozent.

Mit einem Schlusskurs von 34,92 Euro am Donnerstag notiert die Aktie in direkter Schlagdistanz zum 50-Tage-Durchschnitt, der aktuell bei 35,17 Euro verläuft. Eine Rückeroberung dieser Marke wäre ein wichtiges Signal, um den Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 41,58 Euro (erzielt am 24. Dezember 2025) wieder zu verringern.

Der nächste entscheidende Impuls für Anleger steht am 11. Februar 2026 an. Dann präsentiert die Commerzbank ihre Zahlen für das vierte Quartal sowie den Ausblick für das Gesamtjahr. Analysten erwarten hierbei nicht nur Bestätigung für den operativen Trend, sondern blicken gespannt auf die angekündigte Dividendenprognose von 0,97 Euro je Aktie.

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