Glencore Aktie: Produktionsbericht im Blick
HSBC hebt das Kursziel für Glencore aufgrund höherer Kohlepreise an. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahreshöchststand, während der Markt den anstehenden Produktionsbericht erwartet.

Kurz zusammengefasst
- HSBC erhöht Kursziel auf 6,20 Pfund
- Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch
- Produktionsbericht am 30. April erwartet
- Short-Positionen deutlich gesunken
HSBC hat das Kursziel für Glencore von 5,10 auf 6,20 Pfund angehoben. Höhere Kohlepreise und bessere Ertragserwartungen im Marketinggeschäft liefern die Begründung. Das klingt nach Rückenwind — und der Kurs bestätigt es.
Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 35 Prozent zugelegt. Auf Jahressicht sogar 116 Prozent. Mit 6,42 Euro notiert sie knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 6,53 Euro, das Ende März markiert wurde.
Analysten uneins, Trend aber klar
HSBC sieht Glencore als Profiteur steigender Rohstoffpreise und wachsender Nachfrage nach gehandelten Energie-Rohstoffen. Das Cashflow-Wachstum soll den Sektor übertreffen — getrieben von Kohle.
SBG Securities hat die Aktie zwar Anfang April auf „Hold“ herabgestuft, das Kursziel aber auf 6,30 Pfund erhöht. Ein widersprüchliches Signal, das zeigt: Der Konsens ist positiv, die Erwartungen aber bereits hoch. Mehrheitlich stufen Analysten Glencore als „Moderate Buy“ ein.
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Auffällig: Die Short-Positionen auf die US-notierten ADRs sanken bis Ende März um 18 Prozent auf rund 438.000 Aktien. Das Days-to-Cover-Verhältnis liegt bei 0,2 Tagen — kaum noch Druck von der Leerverkäuferseite.
Quartalsbericht als nächster Test
Am 30. April veröffentlicht Glencore seinen Produktionsbericht für das erste Quartal. Im Mittelpunkt stehen die Fördermengen bei Kupfer und Kobalt — zwei Rohstoffe, deren Nachfrage eng an die Energiewende geknüpft ist.
Der RSI liegt aktuell bei 28,9 und signalisiert damit eine überverkaufte Lage. Das passt nicht ganz zum positiven Analystenbild — und deutet darauf hin, dass der Markt kurzfristig Gegenwind einpreist. Wie stark die Quartalszahlen am 30. April die Stimmung drehen, hängt vor allem von den Kupferdaten ab.
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