Satellogic V verzeichnete zum Jahresbeginn 2026 eine deutliche Belebung seines operativen Geschäfts. Neue Regierungsverträge in Europa und Australien sowie eine erfolgreich abgeschlossene Kapitalerhöhung stärken die Marktstellung im Bereich der Erdbeobachtung. Reicht das frische Kapital aus, um die geplante operative Skalierung dauerhaft zu finanzieren?
- Vertrag Portugal: 18 Mio. USD Volumen für zwei NewSat Mark V Satelliten.
- Verkauf Australien: Transfer von NewSat-34 an das Unternehmen HEO.
- Kapitalerhöhung: 35 Mio. USD Bruttoerlös durch Aktienemission gesichert.
- Verlängerung Albanien: Fortsetzung des Überwachungsvertrags um elf Monate.
Millionen-Aufträge und Flotten-Transfer
Mitte Januar sicherte sich das Unternehmen einen Vertrag mit dem portugiesischen Zentrum für Technik und Innovation (CEiiA). Das Volumen beläuft sich auf rund 18 Millionen US-Dollar und umfasst die Bereitstellung zweier Bildgebungssatelliten des Typs NewSat Mark V. Dieser Abschluss verdeutlicht den Trend nationaler Programme hin zu eigenen, dedizierten Kapazitäten statt des reinen Datenankaufs auf dem freien Markt.
Am 27. Januar veräußerte Satellogic V zudem den Satelliten NewSat-34 an die australische HEO. Damit baut Australien seine erste souveräne Kapazität im Sub-Meter-Bereich auf. Parallel dazu wurde vor wenigen Tagen die bestehende Vereinbarung mit der albanischen Regierung zur nationalen Überwachung um weitere elf Monate verlängert.
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Frisches Kapital für die Skalierung
Um das weitere Wachstum zu finanzieren, schloss das Management Ende Januar eine direkte Aktienemission ab. Durch die Platzierung von rund 7,4 Millionen Aktien der Klasse A flossen dem Unternehmen Bruttoerlöse von etwa 35 Millionen US-Dollar zu. Die Mittel sind primär für den Ausbau der Satellitenkonstellation, die Infrastruktur sowie das allgemeine Betriebskapital vorgesehen.
Zentraler Faktor für die kommenden Monate bleibt die operative Skalierung der Datenverarbeitung. Satellogic V setzt verstärkt auf das Modell „Constellation-as-a-Service“, um durch wiederkehrende Umsätze die Planbarkeit zu erhöhen. Die vertikale Integration – von der eigenen Fertigung bis zur Analyse – soll dabei helfen, die Informationen aus der wachsenden Flotte schneller zu monetarisieren.
Die Wirksamkeit dieser Expansionsstrategie wird sich kurzfristig an den operativen Margen messen lassen müssen. Konkrete Zahlen zur finanziellen Lage und zum abgeschlossenen Geschäftsjahr 2025 liefert das Unternehmen im März 2026 mit der Veröffentlichung der Jahresergebnisse.
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