Vontobel-Investmentidee: US-Aktienmarkt auf Allzeithoch - Ist es Zeit für eine Korrektur? - Zertifikateanalyse


31.07.14 10:23
Meldung
 
München (www.zertifikatecheck.de) - Für Vontobel sind die US-Aktienindices wie der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048 / WKN 969420 ), der NASDAQ 100 (ISIN US6311011026 / WKN A0AE1X ) sowie der Standard & Poor's 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0 ) eine Investmentidee und die Bank Vontobel Europe AG liefert Vorschläge, wie Anleger mit Anlagezertifikaten von dieser Einschätzung profitieren können.


Aktuell würden US-amerikanische Aktien nahe historischen Höchstständen notieren. Um die daraus resultierenden Risiken für den US-amerikanischen Aktienmarkt besser zu verstehen, hätten Analysten von J.P. Morgan in einem aktuellen Marktbericht ("Market and Volatility Commentary", J.P. Morgan Research) die Kapitalströme von Investmentfonds, Exchange Traded Funds (ETF), Aktienrückkäufen und Hedge Fonds genauer betrachtet. Während sich Investmentfonds und ETFs aus amerikanischen Aktien zurückziehen würden, würden aktuell Aktienrückkäufe der Unternehmen sowie Hedge Fonds die Stützen des US-Aktienmarktes mit Zuflüssen in Rekordhöhe bilden.

Investmentfonds hätten starke Kapitalabflüsse in US-Aktien seit April dieses Jahres erfahren. Anleihen und Internationale Aktien seien deutlich mehr gefragt gewesen und hätten seit Jahresbeginn hohe Kapitalzuflüsse verzeichnet.

Bei ETFs gebe es seit Anfang 2014 eine ähnliche Tendenz. Während ETFs auf Anleihen und Aktien aus Industrieländern Kapitalzuflüsse verzeichnet hätten, werde Kapital aus ETFs auf US-Aktien abgezogen.

Der enorme Anstieg der Beteiligungen von Hedge Fonds und die hohe Anzahl der Aktienrückkäufe seien auf die Niedrigzinspolitik der Federal Reserve und die sehr niedrige Volatilität im Markt zurückzuführen.

Unternehmen würden die niedrigen Zinsen nutzen, um sich zum einen mit günstigem Fremdkapital zu versorgen und zum anderen mit dem Kapital Aktien zurückzukaufen, um die Kapitalkosten zu senken. Beispielsweise liege der Anteil von Aktienrückkäufen im ersten Quartal 2014 bei ca. 8% des Gesamthandelsvolumens am US-Aktienmarkt. Im Jahr 2011 habe dieser vergleichsweise noch bei rund 4,5% gelegen.

Hedge Fonds dagegen würden viel Kapital aufnehmen, um ihre Renditequoten bei einer aktuell niedrigen Volatilität halten zu können. Sie würden darüber hinaus momentan ein hohes Beta durch die Replikation des S&P 500-Index verzeichnen, welcher sich aktuell auf Rekordhoch befinde.

Folgendes Szenario könnte in Zukunft entstehen. Aufgrund der Beendigung des historisch einmaligen Ankaufs von Anleihen der US-Notenbank und der öffentlichen Diskussion einer möglichen Zinserhöhung könnten Hedge Fonds dazu verleitet werden, ihr Kapital abzuziehen. Des Weiteren könnten Unternehmen aufgrund möglicher höherer Zinsen ihre Aktienrückkaufprogramme spürbar zurückfahren. Dies würde zur Folge haben, dass abrupt viel Kapital aus dem Markt abgezogen werde und es zu einer starken Korrektur kommen könnte.

Des Weiteren würden Analysten zahlreicher amerikanischer Großbanken prognostizieren, dass beispielsweise der S&P 500-Index beim aktuellen Stand von ca. 1.980 Punkten bereits sehr weit gelaufen sei, und aus diesem Grund bis ans Ende des Jahres eine Korrektur bevorstehen sehen. Nichtsdestotrotz hätten bereits einige Analysten während des Jahres ihre Prognosen für den S&P 500 von durchschnittlich 2% auf durchschnittlich 5% nach oben korrigiert. Diese Prognosen lägen jedoch unter dem aktuellen Kurs des S&P 500. Dies würde eine Pause an den Märkten implizieren. Ein weiteres Indiz, das für eine Korrektur sprechen könnte, sei die aktuell hohe Put/Call-Ratio mit einem Wert bei ca. 1,8. Dies bedeute, dass aktuell deutlich mehr Put-Optionen als Call-Optionen am amerikanischen Aktienmarkt nachgefragt würden, was ebenfalls für eine pessimistische Stimmung am Markt spreche.

Letztlich sollte sich jeder Anleger eine eigene Meinung darüber bilden, wie sich der US-Aktienmarkt entwickeln könnte.

Welche Anlagemöglichkeiten könnten sich für den Privatanleger ergeben, die eine Korrektur der US-Aktienmärkte erwarten würden? Mit Reverse Bonus Cap-Zertifikaten könnten Anleger positiv an einer negativen Entwicklung des Basiswertes partizipieren. Entwickle sich der Basiswert hingegen positiv, entstünden Verluste.

Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des US-Aktienmarktes und der entsprechenden Aktienindices von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig sei, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Kurs könne sich immer auch anders entwickeln, als Anleger es erwarten würden, wodurch Verluste entstehen könnten. Weiterhin seien vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen.

Eine Investmentidee sei zum Beispiel das Reverse Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VZ5F9X0 / WKN VZ5F9X ) auf den Dow Jones Industrial Average-Index mit einer Bonusrendite von 6,96%. Der Abstand zur Barriere betrage 12,20%. Der Bewertungstag sei am 19.06.2015. Der aktuelle Verkaufspreis liege bei 104,60 EUR.

Interessant sei auch das Reverse Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VZ5F953 / WKN VZ5F95 ) auf den NASDAQ 100-Index. Die Bonusrendite belaufe sich hierbei auf 13,32% und der Abstand zur Barriere auf 19,90%. Der Bewertungstag sei am 18.09.2015. Der aktuelle Verkaufspreis betrage 18,01 EUR.

Außerdem könnte das Reverse Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000VZ3S2E2 / WKN VZ3S2E ) auf den Standard & Poor's 500-Index interessant sein. Die Bonusrendite liege bei 13,32%, der Abstand zur Barriere bei 11,61%. Der 20.03.2015 sei als Bewertungstag fixiert worden. Der aktuelle Verkaufspreis betrage 8,56 EUR.

Es sei zu beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trage der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. der Garantin drohe dem Anleger ein Geldverlust. (31.07.2014/zc/a/a)


 

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