Wirtschaft, Finanzmarkt und Konjunktur - der Monat Juli im Überblick



20:54 29.07.10

Liebe Wirtschafts- und Finanzmarktinteressierte,

ich begrüße Sie recht herzlich zur achtzehnten Ausgabe meines Newsletters, der auf die ThemenLiebe Wirtschafts- und Finan 

WIRTSCHAFT FINANZMARKT und KONJUNKTUR fokussiert ist.



Der Monat Juli stand an den Finanzmärkten ganz im Zeichen der Hoffnung auf bessere konjunkturelle Zeiten, wobei wie schon in den Monaten zuvor eine recht große Nervosität bei den Marktteilnehmern auszumachen war.

Dementsprechend hoch war an den meisten Tagen des Monats Juli die Schwankungsfreudigkeit der Kurse.

Nichtsdestotrotz waren die vergangenen Wochen von steigender Konjunkturzuversicht und nachlassender Sorge über die Haushaltsprobleme in der Euro-Zone geprägt.

Positive Unternehmensmeldungen sowie starke Daten von der Konjunkturfront sorgten dafür, dass die Anleger ihre ausgeprägte Skepsis über die Euro-Zone ablegten und sowohl Euro als auch DAX davon profitieren konnten.

Für weitere Entspannung sorgte in der zweiten Juli-Hälfte der Bankenstresstest in Europa (auch wenn einige Stimmen laut wurden, die von einer zu großen Laschheit bei den Testkriterien sprachen).

Fakt ist jedenfalls, dass lediglich sieben von einundneunzig europäischen Geldhäusern bei den Krisenszenarien durchfielen und deren Kapitalbedarf auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro beziffert wurde. Hier war im Vorfeld auf eine weitaus höhere Summe spekuliert worden.

Aber widmen wir uns nun erst einmal dem deutschen Aktienmarkt....

Der Deutsche Aktienindex DAX hat im Juli nach anfänglicher Schwächeneigung eine ausgedehnte Kurs-Rally aufs Parkett gelegt und Mitte des Monats die 6.200-Punkte-Marke geknackt. Einer anschließenden Korrektur bis auf unter 6.000 Punkte folgte ein abermaliger Anstieg über diese ominöse Marke.

Die Bedeutung dieses Levels wird bei Betrachtung des 3-Monats-Charts (s.u.) offensichtlich.

In schöner Regelmäßigkeit wurde Mitte Mai, Juni und Juli die Barriere bei 6.200 Zählern in Angriff genommen und überwunden, ehe die Bullen dann wieder das Ruder aus der Hand gaben und der DAX in einen Abwärtsstrudel geriet.

In den kommenden Wochen gilt es nun, dieses Szenario abzuschütteln und höhere Kursregionen in Angriff zu nehmen. Sollten Störfeuer von fundamentaler Seite ausbleiben, so könnte dieses Vorhaben tatsächlich gelingen.

Dafür ist es aber unbedingt notwendig, dass der Konjunkturoptimismus der Investoren weiter geschürt wird und sich die veröffentlichten Unternehmensergebnisse sowie Konjunkturindikatoren nicht als Stimmungstöter herausstellen.

Die europäische Gemeinschaftswährung hat im Juli eindeutig den Pfad der Erholung eingeschlagen. Nachdem zu Beginn des Vormonats noch ein Vier-Jahres-Tief bei 1,1875 Dollar markiert worden war, konnte sich der Euro im Verlauf des Monats Juli an die 1,30er-Region vorarbeiten. Bereits im Juni hatte sich abgezeichnet, dass sich der seit Dezember 2009 bestehende Abwärtstrend zum Ende neigt. In der Zeitspanne zwischen Dezember 2009 und Juni 2010 hatte die europäische Gemeinschaftswährung in der Spitze immerhin rund 32 US-Cent an Wert eingebüsst.

Eine skeptische Einschätzung der Konjunktur in der Euro-Zone und natürlich die drastischen Haushaltsprobleme mancher Euro-Staaten hatten die Anleger über die ganzen Monate hinweg aus dem Euro getrieben und dem Dollar als sicheren Anlagehafen stetige Kurszuwächse beschert. In Anbetracht der Tatsache, dass sich dieser Trend zuletzt umgekehrt hat und sich der Euro wieder auf dem aufsteigenden Ast befindet, besteht Aussicht auf weitere Besserung in den kommenden Wochen.

Natürlich gilt auch hier, dass sich die zuversichtliche Stimmungslage der Anleger fortsetzen muss, um dem Euro eine Fortführung der Erholungsbewegung zu ermöglichen. 

Nachfolgend seien ein paar Eckdaten aus dem Monat Juni (EZB-Referenzkurs) genannt:

1.Juli 1,2328 5.Juli 1,2531 9.Juli 1,2637 12.Juli 1,2572

16.Juli 1,3000 19.Juli 1,2957 23.Juli 1,2897 26.Juli 1,2931

29.Juli 1,3069

Werfen wir nun aber mal einen Blick auf die konjunkturellen Entwicklungen im Monat Juli

(mit Fokus auf die Entwicklungen in Deutschland und der Euro-Zone).

 Im Einzelnen waren dies (in chronologischer Reihenfolge):

2.Juli...die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone im Mai...

8.Juli...die Produktion der Industrie in Deutschland im Mai...

13.Juli...die ZEW-Konjunkturerwartungen im Juli...

23.Juli...der Ifo-Geschäftsklimaindex im Juli...

27.Juli...das GfK-Konsumklima für August...

 

 Wenn Sie den kompletten WiFiKon-Newsletter lesen möchten, so klicken Sie bitte auf folgeden Link:

http://www.wifikon.de/index.php?article_id=58


  

Neu: WEB.DE De-Mail - Einfach wie E-Mail, sicher wie ein Brief!    
Jetzt De-Mail-Adresse reservieren: https://produkte.web.de/go/demail02
=> Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=




Hinweis: Stock-World veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor
 
Autor: Thomas Krüger Thomas Krüger,
wifikon.de

Nach 20 Jahren Bankerfahrung im Finanzmarktbereich und einer Zusatzqualifikation als Betriebswirt mit Schwerpunkt Finanzwesen an der BWA St.Gallen hat es sich Thomas Krüger zur Aufgabe gemacht, Licht ins Dunkel der Welt der Leitzinsen und Wirtschaftsbarometer zu bringen. WiFiKon.de wurde zu Jahresbeginn 2009 ins Leben gerufen, um Wirtschafts- und Finanzmarktinteressierten die Möglichkeit zu geben, wichtige wirtschaftliche Zusammenhänge im Hinblick auf Notenbankentscheidungen und Konjunkturindikatoren kennen zu lernen und besser verstehen zu können. Weitere Informationen unter: www.wifikon.de

Alle Artikel dieses Autors anzeigen

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?
 
 
Im Bereich Experten:
Nehmen Sie sich die Freiheit und realisieren Sie einen langersehnten Wunsch. Mit einem Kredit vom Deutschen Kreditservice: Sicher, schnell und diskret.
Neues vom Portal
 
Stock-World kooperiert mit Tradingcoach.de
Experte: Max Fiedler, Stock-World
Wirtschaftskalender
Kolumnen
DAX - Tagesausblick ...
H. Weygand, Godmode-Trader (10:08)
Experte: H. Weygand, Godmode-Trader
DAX Ausblick - ...
Jakob Penndorf, professionaltraders.de (09:32)
Experte: Jakob Penndorf, professionaltraders.de
Wall Street Manipulateure
Norbert Lohrke, Globalyze KG (09:20)
Experte: Norbert Lohrke, Globalyze KG
Bund-Future - sollte man ...
Nicolai Tietze, X-markets Team Deut. (09:11)
Experte: Nicolai Tietze, X-markets Team Deutsche Bank
DAX (weekly) - ...
Jörg Scherer, HSBC Trinkaus (09:06)
Experte: Jörg Scherer, HSBC Trinkaus
Die Woche im China-...
Rainer Hahn, EMFIS.com (09:01)
Experte: Rainer Hahn, EMFIS.com
Achtung anschnallen ...
Emerging-Markets-Trad., (08:42)
Experte: Emerging-Markets-Trader,
Mais: Geht das gut?
Marc Nitzsche, Rohstoff-Trader (08:32)
Experte: Marc Nitzsche, Rohstoff-Trader
Positions-Trading ...
Manuel Heurich, mastertraders.de (08:27)
Experte: Manuel Heurich, mastertraders.de
Aktueller Wochenrückblick
Jürgen Schwenk, Herausgeber Bullenbrief (08:17)
Experte: Jürgen Schwenk, Herausgeber Bullenbrief
Niquet's World
Marktplatz

Gold03.05.10 Investieren in Gold und Silber! Günstig, zu tagesaktuellen Preisen.

Letzte Börsen-Meldung
 
Letzte Börsen-Analyse
 
Top-Klicks News
 
Top-Klicks Analysen