Coinbase steckt in der Klemme. Während die Aktie der Kryptobörse den elften Verlusttag in Folge verzeichnet, hagelt es auch juristischen Gegenwind: Der US-Bundesstaat Nevada verklagt das Unternehmen wegen angeblich illegaler Sportwetten auf der neu gestarteten Prognose-Plattform. Nächste Woche stehen zudem die Quartalszahlen an – vor einem schwierigen Marktumfeld.
Nevada geht gegen Prediction Markets vor
Nevada hat am 4. Februar 2026 Klage gegen Coinbase eingereicht. Der Vorwurf: Bestimmte Event-Kontrakte auf der Prognose-Plattform des Unternehmens würden gegen das staatliche Gesetz zu illegalen Sportwetten verstoßen. Coinbase hatte die Prediction Markets erst Ende Januar landesweit gestartet – in Kooperation mit dem regulierten Anbieter Kalshi. Die Plattform sollte Teil der Strategie sein, sich als „Alles-Börse“ zu positionieren und das Geschäftsmodell über den reinen Kryptohandel hinaus zu diversifizieren.
Der juristische Rückschlag kommt zur Unzeit. Das Unternehmen versucht seit Monaten, neue Einnahmequellen zu erschließen – etwa durch Aktienhandel und eben Prognosemärkte. Die Klage aus Nevada könnte diese Pläne ausbremsen.
Aktie auf Talfahrt, Quartalszahlen im Fokus
Parallel dazu steht die Coinbase-Aktie massiv unter Druck. Bis zum 3. Februar verzeichnete der Titel elf Handelstage in Folge Verluste. Am 4. Februar setzte sich die Schwäche fort, als Krypto-Aktien im Zuge fallender Bitcoin-Kurse erneut über 4% nachgaben. Die Aktie notiert mittlerweile auf dem tiefsten Stand seit April 2025 und hat seit Jahresbeginn rund 24% verloren.
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Am 12. Februar 2026 nach US-Börsenschluss legt Coinbase die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten werden vor allem auf die Handelsvolumina schauen – diese dürften unter der Bitcoin-Schwäche der vergangenen Monate gelitten haben. Zudem bleibt die Frage, ob die neuen Geschäftsfelder bereits nennenswert zur Diversifizierung beitragen.
Schwaches Krypto-Umfeld belastet
Das Marktumfeld für Kryptowährungen hat sich deutlich eingetrübt. Bitcoin ist von seinen Höchstständen im Oktober 2025 erheblich zurückgekommen, was das Kerngeschäft von Coinbase – die Handelsgebühren – direkt trifft. Immerhin: Ende des dritten Quartals 2025 verwaltete Coinbase rund 300 Milliarden Dollar an Assets, ein Anstieg gegenüber 220 Milliarden Dollar Ende 2024.
Ob die Diversifizierung schnell genug greift, um die Schwäche im Krypto-Handel auszugleichen, werden die Quartalszahlen zeigen. Die Aktie dürfte bis dahin volatil bleiben.
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