Der deutsche Leitindex zeigt sich am Mittwochmorgen mit einem Plus von 0,51 Prozent bei 25.127 Punkten – und damit wieder über der psychologisch wichtigen 25.000er-Marke. Doch kann sich der Index diesmal darüber halten? Ein positiver Stimmungsumschwung an der Wall Street sorgt für Rückenwind, nachdem die US-Börsen am Dienstag ihre Verluste wettmachen konnten.
Seit Mitte Januar ringt der DAX mit dieser Charthürde. Nur an einem einzigen Handelstag gelang es bisher, bis zum Börsenschluss über 25.000 Punkten zu bleiben – trotz eines zwischenzeitlichen Höchststands von 25.239 Zählern am 12. Februar. Die entscheidende Barriere für den heutigen Handel liegt bei 25.023 Punkten, dem Tageshoch vom 17. Februar.
Technisches Bild spricht für weitere Zugewinne
Aus charttechnischer Sicht befinde sich der Index in einem intakten langfristigen Aufwärtstrend, so Kapitalmarktexperte Martin Utschneider von RoboMarkets. Der erfolgreiche Anstieg über den gleitenden 20-Tage-Durchschnitt am 9. Februar habe dabei die Basis für eine neue Aufwärtswelle gelegt. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Rally von 2 Prozent in den nächsten sechs Handelstagen nach einem „Gap Up“ bei 50 Prozent.
Die Bollinger-Bänder weiten sich nach einer Phase geringerer Schwankungen wieder aus – ein typisches Signal für zunehmende Dynamik. Zudem ist die grüne Signallinie der Slow Stochastik über die rote gestiegen. Sollte der DAX das Widerstandsniveau bei 25.023 Punkten nachhaltig überwinden, wären Anschlusskäufe bis 25.239 Punkte und darüber hinaus in Richtung des Allzeithochs von 25.508 Punkten vom 13. Januar möglich.
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US-Daten und Zinsfantasie im Fokus
Am Nachmittag rücken wichtige Konjunkturdaten aus den USA in den Mittelpunkt: Auftragseingänge für langlebige Güter, Industrieproduktion, Kapazitätsauslastung und das Protokoll der letzten Fed-Sitzung werden veröffentlicht. Schwächere Wirtschaftsdaten könnten die Zinssenkungsfantasie weiter befeuern – ein Szenario, das der Aktienmarkt positiv aufnehmen dürfte.
Die jüngsten enttäuschenden Zahlen vom Arbeits- und Immobilienmarkt haben bereits Befürworter einer lockereren Geldpolitik innerhalb der US-Notenbank mobilisiert. Zeigen auch die heutigen Daten eine Abschwächung, könnte dies dem DAX zusätzlichen Auftrieb geben.
Das Gegenszenario bleibt jedoch präsent: Sollte der Index unter 24.730 Punkte fallen, wäre der Weg frei bis zum gleitenden 50-Tage-Durchschnitt und weiter bis 24.390 Punkte. Vorerst bewegt sich der DAX in seiner bekannten Spanne zwischen 24.850 und 25.150 Punkten – mit leichtem Vorteil für die Bullen.
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