Red Cat sorgt mit vorläufigen Geschäftszahlen für Aufmerksamkeit. Das Drohnenunternehmen meldet für das laufende Geschäftsjahr einen außergewöhnlichen Umsatzanstieg, vor allem dank eines großen Auftrags des US-Militärs. Gleichzeitig bleibt die Frage, wie weit sich das starke Wachstum in nachhaltige Profitabilität übersetzen lässt.
Quartal mit Extremwachstum
Im Mittelpunkt steht die vorläufige, ungeprüfte Umsatzspanne für das vierte Quartal 2025. Red Cat erwartet Erlöse zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US‑Dollar. Gegenüber den 1,3 Millionen US‑Dollar im Vorjahresquartal entspricht das einem Anstieg von rund 1.842 Prozent – ein Sprung, der den Übergang von der Entwicklungs- in die Serienfertigung unterstreicht.
Auch auf Jahressicht zeigt sich ein deutlicher Schub. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet das Unternehmen mit Umsätzen zwischen 38,0 und 41,0 Millionen US‑Dollar. Das wären rund 153 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Meldung löste unmittelbar reges Interesse an der Aktie aus. Das Handelsvolumen stieg am Tag der Ankündigung auf mehr als 33 Millionen Stück und lag damit deutlich über dem üblichen Durchschnitt.
Wesentliche Kennzahlen auf einen Blick:
- Vorläufiger Q4-2025-Umsatz: +1.842 % auf rund 24–26,5 Mio. US‑Dollar (ggü. 1,3 Mio. US‑Dollar im Vorjahr)
- Vorläufiger Gesamtjahresumsatz 2025: +153 % auf rund 38–41 Mio. US‑Dollar
- Haupttreiber: Auftrag der U.S. Army im SRR-Tranche-2-Programm mit der Black-Widow-Drohne
- Marktreaktion: Deutlich erhöhtes Handelsvolumen nach der Meldung
Militärvertrag als Wachstumsmotor
Der extreme Umsatzanstieg basiert auf konkreten Aufträgen. Zentral ist ein großer Regierungsvertrag mit der US-Armee im Rahmen des Short Range Reconnaissance (SRR) Tranche-2-Programms.
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In diesem Programm wurde Red Cats Black-Widow-Drohne offiziell ausgewählt. Damit festigt das Unternehmen seine Rolle als Zulieferer unbemannter Systeme für das US-Militär. Die Skalierung der Produktion, um die Anforderungen dieses Programms zu erfüllen, ist der wesentliche Treiber hinter dem aktuellen Umsatzsprung.
Rückenwind aus Regulierung und Budgetdebatte
Neben den unternehmensspezifischen Faktoren profitiert Red Cat von einem günstigen Umfeld für US-Drohnenhersteller. Regulatorische Maßnahmen wie ein FCC‑Verbot für prominente chinesische Drohnenanbieter verändern die Wettbewerbssituation in den USA. Dadurch eröffnen sich für inländische Anbieter zusätzliche Chancen bei heimischen Aufträgen.
Parallel dazu laufen Diskussionen über eine mögliche Erhöhung des US-Militärhaushalts. Ein größeres Verteidigungsbudget könnte die Nachfrage nach Produkten heimischer Rüstungs- und Drohnenunternehmen langfristig stützen. Für Red Cat entsteht damit ein Umfeld, in dem die operativen Erfolge auf einen strukturell freundlichen Markt treffen.
Profitabilität bleibt Schwachpunkt
Trotz des außergewöhnlichen Umsatzwachstums bleibt die Ergebnisseite der kritische Punkt. Die Aktie befindet sich in einem klaren Aufwärtstrend, getrieben von dem starken Erlösanstieg und den gewonnenen Verteidigungsverträgen. Gleichzeitig weist das Unternehmen eine Historie an Verlusten auf und hat bislang noch keinen Gewinn gemeldet.
Zwar wird mit einer Verbesserung der Ertragslage gerechnet, doch das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist weiterhin negativ. Red Cat bewegt sich damit klar in einer Phase hohen Wachstums vor dem Erreichen der Profitabilität. Wie schnell der Sprung in die Gewinnzone gelingt, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die nun erreichte Produktions- und Auftragsbasis verstetigt und profitabel skaliert werden kann.
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