Metaplanet Aktie: Trotz Panik!

Metaplanet nutzt den extremen Angstindex im Kryptomarkt für weitere Bitcoin-Käufe und hält an seinem ehrgeizigen Ausbauziel fest, obwohl der Kurs unter den Herstellungskosten notiert.

Kurz zusammengefasst:
  • CEO zitiert Buffett und kauft bei extremer Angst
  • Bitcoin-Kurs notiert unter den Produktionskosten
  • Unternehmen hält an 100.000 Bitcoin-Ziel bis 2026 fest
  • Finanzierung erfolgt über Eigenkapitalmaßnahmen

Während der Kryptomarkt von extremer Angst beherrscht wird und Bitcoin auf ein Zweijahrestief rauscht, schaltet Metaplanet auf Angriff. CEO Simon Gerovich stellt sich gegen den Trend und nutzt den Kursrutsch für eine riskante Wette. Ist das der geniale Schachzug eines Antizyklikers oder ein Griff ins fallende Messer?

Metaplanets Führungsetage demonstriert trotz massiver Turbulenzen demonstrative Zuversicht. Während der „Crypto Fear & Greed Index“ am heutigen Samstag auf nur noch 6 Punkte gefallen ist – den tiefsten Stand seit 2022, der „extreme Angst“ signalisiert – zitierte CEO Gerovich die Börsenlegende Warren Buffett: „Sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“ Ungeachtet der unrealisierten Verluste in der Bilanz hält das Unternehmen an seinem Plan fest, den Bitcoin-Bestand bis 2026 auf 100.000 Einheiten auszubauen.

Red Planet Japan

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Bitcoin unter Herstellungskosten

Die hohe Volatilität des Basiswerts bestimmt weiterhin die Kursentwicklung der Metaplanet-Aktie. Bitcoin testete in den letzten 24 Stunden die Marke von 60.000 US-Dollar, bevor eine Erholung auf gut 70.600 US-Dollar einsetzte.

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Marktbeobachter weisen auf ein kritisches ökonomisches Ungleichgewicht hin: Der Bitcoin-Kurs notiert derzeit unter den Herstellungskosten. Daten beziffern die durchschnittlichen Produktionskosten für einen Bitcoin auf etwa 87.000 US-Dollar, wobei die marginalen Mining-Kosten bei rund 67.000 US-Dollar liegen. Diese Diskrepanz deutet zwar auf eine Unterbewertung hin, setzt aber Miner und Unternehmens-Halter gleichermaßen unter massiven finanziellen Druck.

Institutionelle auf dem Rückzug

Der aggressive Akquisitionskurs von Metaplanet steht im Kontrast zum Verhalten vieler Großanleger. US-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt Nettoabflüsse von über 500 Millionen US-Dollar. Auch die strategische Bitcoin-Reserve der US-Regierung weist aufgrund des jüngsten Preisverfalls Buchverluste von fünf Milliarden US-Dollar auf.

Metaplanet finanziert seine Käufe weiterhin über Eigenkapitalmaßnahmen und bewertet die aktuellen Kurse als günstige Einstiegsgelegenheit. Der Erfolg dieser Strategie hängt nun vollständig von einer nachhaltigen Erholung des Bitcoin-Preises über die Produktionskosten hinaus ab. Bleibt die Notierung dauerhaft unter der Gewinnschwelle der Miner, wird die aggressive Expansion für das Unternehmen zur finanziellen Zerreißprobe.

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