DeFi Technologies Aktie: Klage-Welle rollt

Der Krypto-Dienstleister steht wegen angeblicher Täuschungsvorwürfe vor einer Sammelklage und musste seine Umsatzerwartungen für 2025 nahezu halbieren. Die Aktie verlor daraufhin massiv an Wert.

Kurz zusammengefasst:
  • Mehrere Kanzleien mobilisieren Anleger für Sammelklage
  • Umsatzprognose für 2025 wurde fast halbiert
  • Aktie verlor über 27 Prozent nach Prognose-Kürzung
  • Frist für Hauptkläger-Meldung endet am 30. Januar 2026

Massiver juristischer Gegenwind für den Krypto-Dienstleister: Mehrere Kanzleien mobilisieren Anleger für eine Sammelklage wegen angeblicher Täuschung und Verstößen gegen das Wertpapierrecht. Zusammen mit einer drastisch gekürzten Umsatzprognose gerät das Vertrauen der Investoren auf eine harte Probe.

Die Kernvorwürfe der Sammelklage wiegen schwer. Die Kläger beschuldigen DeFi Technologies, zwischen Mai und November 2025 irreführende Aussagen getätigt und operative Schwächen verschwiegen zu haben. Diese juristische Unsicherheit lastet schwer auf dem Kurs, während die Frist für Anleger, sich als Hauptkläger zu melden, am 30. Januar 2026 abläuft.

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Konkrete Vorwürfe und Finanzdaten

Im Detail geht es darum, dass das Unternehmen Probleme bei seiner umsatzrelevanten Arbitrage-Strategie („DeFi Alpha“) verschwiegen und den wachsenden Konkurrenzdruck im Bereich Digital Asset Treasury heruntergespielt haben soll.

Diese Vorwürfe korrelieren direkt mit den enttäuschenden Finanzdaten von Ende 2025. Im November musste das Management die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 von ursprünglich 218,6 Millionen Dollar auf nur noch rund 116,6 Millionen Dollar fast halbieren. Die Marktreaktion war brutal: Die Aktie verlor in den zwei darauffolgenden Handelstagen über 27 Prozent an Wert. Die Kläger argumentieren, dieser Einbruch sei die direkte Folge der zuvor nicht kommunizierten internen Probleme.

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Die zentralen Punkte der Anklage umfassen:
* Verschweigen von Verzögerungen bei der Arbitrage-Strategie.
* Unterschätzung der Konkurrenzsituation.
* Fehlende Kommunikation darüber, dass die eigenen Umsatzziele unrealistisch wurden.

Operatives Geschäft im Schatten der Justiz

Während die Anwälte in Stellung gehen, läuft das operative Kerngeschäft weiter. Die Tochtergesellschaft Valour, ein Anbieter von börsengehandelten Produkten (ETPs) für digitale Assets, verzeichnete im Jahr 2025 immerhin geschätzte Nettozuflüsse von 138,2 Millionen Dollar. Das Management betont das Wachstum in diesem regulierten Segment, doch die aktuelle Nachrichtenlage wird fast vollständig von den juristischen Risiken dominiert.

Für die Aktie, die technisch angeschlagen deutlich unter ihrer 200-Tage-Linie notiert, bleibt die Lage kritisch. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den 30. Januar 2026, wenn mit dem Ablauf der Meldefrist für den Hauptkläger das volle Ausmaß der juristischen Auseinandersetzung sichtbar wird.

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