Siemens Energy Aktie: Erfolgsziele übertroffen!

Siemens Energy meldet starke Quartalsergebnisse und kündigt erstmals seit 2022 eine Dividende an. Trotz Fortschritten bleibt die Windkrafttochter Gamesa ein Streitpunkt für Investoren.

Kurz zusammengefasst:
  • Auftragseingang und Gewinn verzeichnen starkes Wachstum
  • Aktionäre beschließen erste Dividendenzahlung seit 2022
  • Windkraftsparte Gamesa bleibt umstritten bei Investoren
  • Unternehmen hebt Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 an

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 bringt für Siemens Energy nicht nur Rekordergebnisse, sondern auch die Rückkehr zu einer Dividende nach vier Jahren Abstinenz. Doch während die operative Stärke überzeugt, entbrennt ein Streit um die Windkrafttochter Gamesa.

KI-Boom treibt Geschäft

Der Auftragseingang schoss um ein Drittel auf 17,6 Milliarden Euro nach oben, der Konzerngewinn verdoppelte sich auf 1,16 Milliarden Euro. Verantwortlich für den Boom: stromhungrige Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Siemens Energy verkaufte mit 194 großen Gasturbinen fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Im Netzgeschäft haben sich die Umsätze mit Hyperscalern auf über 2 Milliarden Euro mehr als verdoppelt.

Siemens Energy

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Der Auftragsbestand erreichte ein neues Rekordhoch von 146 Milliarden Euro. Der Free Cashflow vor Steuern verdoppelte sich nahezu auf 2,9 Milliarden Euro.

Erste Dividende seit 2022

Die Hauptversammlung am 26. Februar 2026 markierte einen Wendepunkt: 99,99 Prozent der Aktionäre stimmten für eine Ausschüttung von 0,70 Euro je Aktie. Möglich wurde dies durch die vorzeitige Rückzahlung der deutschen Staatsgarantie. Nach Jahren hoher Belastungen durch Siemens Gamesa sendet das Management damit ein klares Signal: Der Turnaround ist vollzogen.

Das Vertrauen in die eigene Cashflow-Stärke unterstreicht Siemens Energy zusätzlich mit einem Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro bis 2028. Für 2026 sind Investitionen von rund 3,5 Milliarden Euro in Standorte und Forschung geplant.

Gamesa bleibt Zankapfel

Trotz der Fortschritte im Kerngeschäft sorgt die Windkrafttochter für Diskussionen. Der operative Verlust sank im ersten Quartal deutlich auf 46 Millionen Euro – nach 1,36 Milliarden Euro im Vorjahr. Dem Aktivistinvestor Ananym Capital reicht das nicht, er fordert eine Abspaltung der Sparte.

Große deutsche Investoren wie DWS, Deka und Union Investment lehnen einen voreiligen Spin-off jedoch ab. CEO Christian Bruch will die Windsparte noch im laufenden Geschäftsjahr profitabel machen. Langfristig strebt er eine zweistellige Marge an, als Zwischenziel für 2028 sind 3 bis 5 Prozent avisiert.

Prognose angehoben

Für das Geschäftsjahr 2026 peilt Siemens Energy ein Umsatzwachstum von 11 bis 13 Prozent sowie eine Gewinnmarge vor Sonderposten von 9 bis 11 Prozent an. Der Nettogewinn soll zwischen 3 und 4 Milliarden Euro liegen. Aufgrund des positiven Marktumfelds hob das Unternehmen zudem die mittelfristigen Ziele für 2028 an: Künftig wird ein jährliches Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich angestrebt.

Die Abhängigkeit vom volatilen Windgeschäft verringert sich durch die enorme Stärke der Gas- und Netzsparten zusehends. Die strategische Debatte um Siemens Gamesa dürfte jedoch die kommenden Quartale weiter prägen.

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