Broadcom zementiert seinen Status als Schlüsselfigur der globalen KI-Infrastruktur. Neue Marktanalysen und bestätigte Partnerschaften mit Branchengrößen wie OpenAI treiben die Zuversicht der Anleger. Während der Marktanteil bei Spezialchips massiv wachsen soll, füllen sich die Auftragsbücher des Unternehmens in Rekordgeschwindigkeit und deuten auf eine nachhaltige Sonderkonjunktur hin.
Marktführerschaft bei Spezialchips
Treibende Kraft für die positive Stimmung ist eine aktuelle Analyse von Counterpoint Research. Diese prognostiziert, dass Broadcom bis 2027 rund 60 Prozent des Marktes für anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs) im Bereich KI-Server kontrollieren wird. Der Bericht unterstreicht eine interessante Marktdynamik: Zwar entwickeln Tech-Giganten wie Google und Meta eigene Chips, um unabhängiger von Nvidia-GPUs zu werden, doch für das Design dieser hochkomplexen Komponenten bleibt Broadcom der bevorzugte Partner.
Besonders die etablierte Rolle beim Design von Googles TPU (Tensor Processing Unit) und die Zusammenarbeit mit Meta Platforms an der MTIA-Chipfamilie gelten als verlässliche Umsatztreiber. Analysten bewerten diesen Burggraben im Bereich „Custom Silicon“ als robusten Schutz gegen Wettbewerbsdruck.
Neue Allianz und Klarstellung
Ein wesentlicher Wachstumsfaktor ist die nun bestätigte Zusammenarbeit mit OpenAI. Broadcom entwickelt gemeinsam mit dem KI-Pionier neue Chips für Inferenz-Anwendungen, deren Fertigung über TSMC läuft. Dieser Schritt diversifiziert die Kundenbasis des Unternehmens über die traditionellen Partner Google und Meta hinaus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Broadcom?
Gleichzeitig sorgen Analysten von BNP Paribas für Klarheit bezüglich der Rolle bei Microsoft. Entgegen früherer Spekulationen liefert Broadcom zwar nicht den Rechenkern für Microsofts „Maia 200“-Beschleuniger, bleibt aber als Lieferant für die Vernetzung unverzichtbar. Ohne Broadcoms Hochgeschwindigkeits-Ethernet-Switches lassen sich die riesigen KI-Cluster kaum effizient betreiben, wodurch das Unternehmen auch ohne den Hauptprozessor vom Ausbau der Microsoft-Infrastruktur profitiert.
Rekordverdächtige Auftragsbücher
Die finanzielle Sichtbarkeit des Unternehmens hat ein historisch hohes Niveau erreicht. Der Auftragsbestand im KI-Segment beläuft sich auf rund 73 Milliarden US-Dollar – eine Summe, die den gesamten Jahresumsatz früherer Jahre übersteigt. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass sich die KI-spezifischen Erlöse im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 auf über 8,2 Milliarden US-Dollar verdoppeln könnten.
Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf die operative Umsetzung der neuen Projekte. Entscheidend wird sein, wie effizient Broadcom den Produktionshochlauf für OpenAI und die weitere Expansion von Googles TPU v7 bewältigt. Mit dem massiven Auftragsbestand im Rücken verschiebt sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Lieferfähigkeit der kritischen Netzwerkkomponenten für die nächste Generation von KI-Clustern.
Broadcom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Broadcom-Analyse vom 28. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Broadcom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Broadcom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Broadcom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

