Barrick Gold Aktie: Der Knoten platzt!

Barrick Gold löst Mali-Konflikt mit 430 Millionen Dollar, verkauft Hemlo-Mine für 1,09 Milliarden und sieht sich mit Aufspaltungsforderungen des Aktivisten Elliott konfrontiert.

Kurz zusammengefasst:
  • Einigung mit Mali-Regierung für 430 Millionen Dollar
  • Verkauf der Hemlo-Mine für 1,09 Milliarden Dollar
  • Elliott Management fordert Konzernaufspaltung
  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch

Barrick Gold sorgt an diesem Wochenende für Schlagzeilen, die das Unternehmen von Grund auf verändern könnten. Nach monatelanger Unsicherheit erkauft sich der Minenriese endlich Ruhe in Afrika, doch gleichzeitig bläst der aktivistische Investor Elliott Management zum Angriff auf die Konzernstruktur. Während geopolitische Risiken schwinden, steht nun eine radikale Aufspaltung im Raum – zündet jetzt die nächste Stufe der Rallye?

Ende des Mali-Schocks

Der größte Belastungsfaktor für den Kurs ist Geschichte. Barrick hat sich mit der Militärregierung in Mali geeinigt und beendet damit einen monatelangen Konflikt, der wie ein Damoklesschwert über der Aktie hing. Der Preis für die Ruhe ist hoch: Rund 430 Millionen US-Dollar fließen an den Staat.

Doch für Anleger überwiegt die Erleichterung. Im Gegenzug erhält Barrick die volle operative Kontrolle über den Minenkomplex Loulo-Gounkoto zurück, inklusive einer Verlängerung der Betriebsgenehmigung um zehn Jahre. Das Szenario eines Totalverlusts in der Region ist damit vom Tisch. Statt geopolitischer Unsicherheit herrscht nun Planungssicherheit für eines der profitabelsten Assets des Konzerns.

Milliarden-Deal füllt die Kasse

Dass Barrick die teure Einigung in Mali problemlos schultern kann, liegt an einem weiteren strategischen Schachzug. Fast zeitgleich wurde der Verkauf der kanadischen Hemlo-Goldmine abgeschlossen. Der Erlös von 1,09 Milliarden US-Dollar stärkt die Bilanz massiv.

Das Timing könnte kaum besser sein: Die Einnahmen aus dem Verkauf decken die Kosten des Mali-Vergleichs mehr als doppelt ab. Barrick bereinigt sein Portfolio um Randbereiche und konzentriert sich auf erstklassige Tier-One-Minen, ohne die Liquidität zu belasten.

Machtkampf eskaliert

Während die operativen Brandherde gelöscht werden, eröffnet sich an der strategischen Front ein neues Schlachtfeld. Der berüchtigte Hedgefonds Elliott Management hat sich mit über 700 Millionen US-Dollar bei Barrick eingekauft und fordert eine radikale Zerschlagung des Konzerns.

Der Plan des Aktivisten ist brisant:
* Nordamerika-Sparte: Bündelung der sicheren Assets in Kanada und Nevada.
* Internationale Sparte: Zusammenfassung der risikoreicheren Minen in Afrika und Asien.

Das Ziel ist klar. Die nordamerikanischen Geschäftsteile sollen ohne den „Afrika-Abschlag“ an der Börse deutlich höher bewertet werden. Allein die Spekulation auf diesen „Split“ treibt das Interesse institutioneller Anleger.

Analysten heben die Daumen

Der Markt reagiert euphorisch auf die Kombination aus sinkenden Risiken und neuen Fantasien. Die Aktie kletterte am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 36,06 Euro und hat sich damit seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Analysten von Raymond James und TD Cowen reagierten prompt und hoben ihre Kursziele auf bis zu 46 US-Dollar an.

Fazit

Barrick Gold befindet sich in einer entscheidenden Metamorphose. Die teure, aber notwendige Einigung in Mali nimmt die Angst aus dem Markt, während der Hemlo-Verkauf die Kassen füllt. Doch der eigentliche Treibstoff ist jetzt Elliott Management: Der Druck zur Aufspaltung könnte Werte freisetzen, die im aktuellen Konglomerat verborgen liegen. Die defensive Haltung ist vorbei – jetzt geht der Konzern in die Offensive.

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