IBM Aktie: Analysten heben ab

IBM übertrifft mit starkem Cashflow die Erwartungen und bestätigt ein optimistisches Wachstumsziel für 2026. Die Fokussierung auf Software und KI zahlt sich aus.

Kurz zusammengefasst:
  • Free Cash Flow übertrifft Schätzungen deutlich
  • Umsatz und Gewinn je Aktie steigen kräftig
  • Management gibt optimistische Prognose für 2026 ab
  • Insider-Kauf und neue Expertise im Verwaltungsrat

IBM hat im vierten Quartal 2025 überzeugt – und die Wall Street reagiert. Am Montag erhöhte Stifel-Analyst David Grossman sein Kursziel für den Tech-Konzern, nachdem das Unternehmen mit starken Zahlen und einem optimistischen Cashflow-Ausblick aufwartete. Die Strategie, sich auf Software und KI-Integration zu konzentrieren, scheint aufzugehen.

Cashflow übertrifft Erwartungen deutlich

Der Optimismus hat konkrete Zahlen als Fundament. IBM meldete für das vierte Quartal einen Free Cash Flow, der die Konsensschätzungen um 0,7 Milliarden Dollar übertraf. Das organische Umsatzwachstum lag bei 7 Prozent, der Gewinn je Aktie kletterte um 15 Prozent.

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Noch bemerkenswerter ist der Ausblick: Für 2026 peilt das Management einen Free Cash Flow von rund 15,7 Milliarden Dollar an – deutlich über den Analystenschätzungen. In dieser Prognose ist bereits die geplante Übernahme von Confluent eingerechnet, die Mitte des Jahres abgeschlossen werden soll.

Starke Segmente treiben Wachstum

Die Quartalszahlen im Detail zeigen, wo IBM punktet:

  • Umsatz: 19,69 Milliarden Dollar (+12% zum Vorjahr)
  • Bereinigter Gewinn je Aktie: 4,52 Dollar (+15%)
  • Infrastructure-Segment: +21% Umsatzwachstum
  • Software-Segment: +14% Umsatzwachstum

Besonders die Integration von KI-Funktionen zahlt sich aus. Der Z17-Mainframe etwa bietet eine erheblich gesteigerte Rechenleistung für KI-Anwendungen – ein Verkaufsargument, das bei Kunden ankommt.

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Insider kaufen, Board wird verstärkt

Auch intern zeigt sich Vertrauen: Director David N. Farr erwarb Ende Januar 1.000 Aktien zu rund 304 Dollar – ein Investment von gut 304.000 Dollar.

Strategisch setzt IBM auf frische Expertise: Ab März 2026 verstärkt PepsiCo-Chef Ramon Laguarta den Verwaltungsrat. Die Ernennung unterstreicht den Fokus auf Hybrid Cloud und Künstliche Intelligenz.

Ausblick: Wachstum trotz Tech-Gegenwind

IBM bestätigte das Umsatzwachstumsziel von über 5 Prozent für 2026 in konstanter Währung. Während der Tech-Sektor Anfang Februar unter Druck geriet, hielt sich die Aktie mit einem Kursgewinn von rund 23 bis 33 Prozent über zwölf Monate vergleichsweise robust. Das aktuelle Bewertungsniveau liegt bei einem Forward-KGV von etwa 25. Stifel sieht mit seinem neuen Kursziel von 340 Dollar weiteres Potenzial – der Analystenkonsensus liegt bei rund 330 Dollar.

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