Der chinesische Elektroautoriese meldet gleich zwei technologische Fortschritte bei Batterien – doch am Markt kommt die Nachricht nicht an. Während die Konkurrenz strauchelt, kämpft BYD mit einem hartnäckigen Abwärtstrend.
Aus Shenzhen kommen diese Woche Nachrichten, die unter anderen Umständen für Kursfeuerwerk sorgen würden. BYD hat nach eigenen Angaben Durchbrüche bei zwei zukunftsträchtigen Batterietechnologien erzielt: der Natrium-Ionen-Plattform der dritten Generation und bei Sulfid-Festkörperbatterien. Beide Technologien gelten als Schlüssel für deutlich günstigere Elektroautos. Als zweitgrößter Batterieproduzent der Welt hinter CATL sitzt BYD hier an einer potenziell hochprofitablen Entwicklung.
Deutschland-Offensive trotz Wachstumsdruck
Gleichzeitig prescht BYD auf dem deutschen Markt nach vorn. Deutschlandchef Lars Bialkowski kündigte gegenüber dem „Handelsblatt“ an, die für 2025 verfehlte Marke von 50.000 Neuzulassungen nun 2026 knacken zu wollen. Das wären mehr als doppelt so viele Einheiten wie die 23.306 Fahrzeuge im Vorjahr. Bemerkenswert: Bereits 40 Prozent der Neuwagen sind mittlerweile Plug-in-Hybride – ein Zeichen dafür, dass BYD flexibel auf die Marktlage reagiert.
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Doch der Heimatmarkt China macht Sorgen. Dort steht der Konzern unter spürbarem Wettbewerbsdruck. Die Konkurrenz schläft nicht, und der Preiskampf verschärft sich. Das schlägt sich unmittelbar im Chartbild nieder.
Technische Lage bleibt angespannt
Aus charttechnischer Sicht verliert BYD weiter an Boden. Der erhoffte Trendwechsel lässt auf sich warten. Während Stellantis mit Abschreibungen zu kämpfen hat, die den gesamten Börsenwert übersteigen, zeigt sich BYD zwar stoisch – doch das Momentum fehlt. Die Bären behalten vorerst die Oberhand, auch wenn die fundamentalen Neuigkeiten rund um Batterietechnologie und Europaexpansion durchaus Potenzial bieten.
Die Frage bleibt: Wann schafft es BYD, die technologischen Fortschritte in Kursgewinne umzumünzen?
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