Siemens bündelt diese Woche gleich zwei marktbewegende Termine: Heute kommen die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 – und parallel findet die ordentliche Hauptversammlung in München statt. Für Anleger wird damit vor allem eines interessant: Welche Signale sendet das Management zur Auftragslage und zum Ausblick?
Kompaktprogramm: Zahlen und Hauptversammlung
Ungewöhnlich ist weniger der Inhalt als die Taktung: Quartalsbericht und Aktionärstreffen fallen auf denselben Tag. Siemens berichtet dabei über den Zeitraum Oktober bis Dezember 2025 und erläutert zugleich den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2026.
Im Mittelpunkt stehen voraussichtlich die Kernsparten Digital Industries und Smart Infrastructure. Gerade hier schauen Investoren typischerweise besonders genau auf Ordereingänge und Margen, weil sie viel über die industrielle Nachfrage und Investitionsbereitschaft verraten.
Wichtige Punkte für heute:
– Management-Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 und mögliche Anpassungen
– Auftragslage (Ordereingänge) in den Schlüsselsparten
– Margendruck durch Währungseffekte und mögliche US-Zölle
– China-Geschäft: Einordnung zur Entwicklung im wichtigen Markt
Dividende: Diese Termine gelten
Auf der Hauptversammlung steht außerdem die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 zur Abstimmung. Der Finanzkalender nennt folgende Eckdaten:
- Morgen: Ex-Dividenden-Tag
- Dienstag: Dividendenzahlung
Healthineers als Vorzeichen: China bleibt ein Thema
Einen Vorgeschmack lieferte bereits die börsennotierte Tochter Siemens Healthineers mit ihren Q1-Zahlen von vergangener Woche: Das Unternehmen meldete 3,8% vergleichbares Umsatzwachstum und eine bereinigte EBIT-Marge von 15%. Imaging und Precision Therapy wuchsen solide, während das schwache China-Geschäft im Diagnostik-Bereich bremste.
Healthineers bestätigte zudem die Jahresprognose: 5 bis 6% vergleichbares Umsatzwachstum sowie ein bereinigtes EPS von 2,20 bis 2,40 Euro.
Kurs zuletzt schwankungsanfällig
Auch die Aktie selbst zeigte sich zuletzt unruhig: Anfang Februar gab es einen Tagesrückgang von über 7%, danach folgte eine teilweise Erholung. Als Rahmenbedingung bleibt das Marktumfeld relevant: Unsicherheit über US-Zölle und Währungseffekte – insbesondere ein stärkerer Euro gegenüber dem US-Dollar – könnten auf die Profitabilität drücken und dürften heute entsprechend adressiert werden.
Am Markt steht damit weniger ein einzelner Zahlenwert im Vordergrund, sondern die Kombination aus Ausblick, Aufträgen und Aussagen zu Margen und China. Morgen folgt dann der Ex-Dividenden-Tag, bevor am Dienstag die Dividende ausgezahlt wird.
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