Der deutsche Aktienmarkt erlebte am Montag einen heftigen Ausverkauf. Der DAX sackte um 2,4 Prozent auf 24.672 Punkte ab – ausgelöst durch den US-israelischen Militärschlag auf den Iran. Während defensive Sektoren wie Versorger die Verluste dämpfen konnten, stellt sich für Anleger die Frage: Wie robust ist E.ON in diesem Umfeld?
Versorger als Stabilitätsanker
Inmitten der geopolitischen Turbulenzen zeigten sich Versorgeraktien vergleichsweise widerstandsfähig. Während der Gesamtmarkt massiv unter Druck geriet, verlor E.ON lediglich 1,2 Prozent. Der Konkurrent RWE legte sogar um 0,7 Prozent zu. Diese relative Stärke unterstreicht die Attraktivität des Sektors in unsicheren Zeiten – Anleger flüchten sich in defensive Werte mit stabilen Cashflows.
Gaspreisrisiko im Blick
Goldman Sachs-Analysten warnen vor drastischen Auswirkungen auf die europäischen Energiemärkte. Sollten die Lieferungen durch die Straße von Hormus einen Monat lang unterbrochen werden, könnten sich die Erdgaspreise nahezu verdoppeln. Der TTF-Preis würde von derzeit rund 39 Euro auf etwa 62 Euro je Megawattstunde steigen. Die Kapazität nordwesteuropäischer Gasspeicher würde um rund 8 Prozent sinken. Für E.ON als großen Gasversorger wäre dies ein zweischneidiges Schwert – höhere Beschaffungskosten treffen auf steigende Margen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei E.ON?
Ölpreis klettert kräftig
Der Ölpreis schoss um rund 7 Prozent nach oben und notierte damit deutlich über dem Freitagsschluss. DWS-CIO Vincenzo Vedd geht davon aus, dass sich die Marktauswirkungen vor allem über die Ölpreisentwicklung entfalten werden. Entscheidend sei, welche Einschränkungen der Konflikt für die iranische Ölproduktion sowie für die Handelsströme durch die Straße von Hormus mit sich bringe. Der Angriff könnte sich über mehrere Wochen hinziehen.
Die Börse reagierte insgesamt geordnet auf die Eskalation – von einem chaotischen Abverkauf mit Notverkäufen infolge von Margin Calls blieb der Markt verschont. Der Euro fiel auf 1,1682 Dollar zurück, Gold war gesucht. Für E.ON dürfte entscheidend sein, ob die Gasversorgung nachhaltig beeinträchtigt wird oder die Märkte die Lage rasch einpreisen und zur Normalität zurückkehren.
E.ON-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue E.ON-Analyse vom 2. März liefert die Antwort:
Die neusten E.ON-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für E.ON-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
E.ON: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
