Siemens Aktie: KI-Offensive

Siemens präsentiert mit Nvidia eine KI-Plattform für Cybersecurity in kritischer Infrastruktur und baut auf starken Quartalszahlen auf.

Kurz zusammengefasst:
  • Neue KI-Cybersecurity-Lösung für Industrieanlagen
  • Starke Quartalszahlen mit erhöhter Jahresprognose
  • Akquisition von Canopus AI für Halbleiter-KI
  • Breites Bündnis mit weiteren Sicherheitsspezialisten

Siemens und Nvidia gehen gemeinsam in die Offensive. Auf der S4x26-Sicherheitskonferenz in Miami präsentieren die beiden Konzerne eine neue Generation KI-gestützter Cybersecurity-Lösungen für kritische Infrastrukturen. Die Initiative könnte zum Katalysator für Siemens‘ Positionierung als Plattformanbieter in der industriellen Digitalisierung werden.

KI-Plattform für industrielle Automation

Im Zentrum der Kooperation steht das AI-ready Industrial Automation DataCenter von Siemens. Die Plattform kombiniert IT und OT in einer einheitlichen Architektur und integriert Nvidia BlueField Data Processing Units. Diese spezialisierte Hardware ermöglicht eine Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur nach IEC 62443 direkt in industriellen Umgebungen.

Siemens

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Die Lösung bündelt zentrale Komponenten: virtualisierte Rechenleistung, Datenarchivierung, Disaster Recovery und durchgehende Cybersecurity. Sicherheits-Workloads laufen auf dedizierter Hardware – kritische Betriebsprozesse bleiben ungestört.

Zusätzlich arbeitet Siemens mit Palo Alto Networks an der direkten Einbettung von Sicherheitsfunktionen in die Automatisierung. Die Prisma AIRS AI Runtime Security analysiert industriellen Datenverkehr in Echtzeit und überwacht abnormales Verhalten direkt auf Nvidia BlueField DPUs.

Breite Allianz und starkes Fundament

Die Initiative geht über eine bilaterale Partnerschaft hinaus. Neben Siemens und Nvidia sind Akamai, Forescout, Palo Alto Networks und Xage Security beteiligt. Gemeinsam entwickeln sie Echtzeit-Bedrohungserkennung für kritische Infrastrukturen.

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Die Offensive baut auf operativer Stärke auf. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 steigerte Siemens die Aufträge um zehn Prozent, der Umsatz kletterte auf 19,1 Milliarden Euro. Das Rechenzentrumsgeschäft wuchs um mehr als ein Drittel. Die Gewinnmarge in Digital Industries erreichte 17,8 Prozent. Siemens hob daraufhin die Jahresprognose für den Gewinn je Aktie von 10,40-11,00 Euro auf 10,70-11,10 Euro an.

Halbleiter-Kompetenz ausgebaut

Anfang Februar verstärkte Siemens seine KI-Kapazitäten durch die Übernahme von Canopus AI. Die Akquisition erweitert das EDA-Softwareportfolio um KI-basierte Metrologie und Inspektion für die Halbleiterfertigung. Die Transaktion wurde bereits Mitte Januar abgeschlossen.

Die nächsten Quartalszahlen folgen am 13. Mai 2026. Bis dahin dürfte die Umsetzung der Cybersecurity-Kooperation und die Integration von Canopus AI im Fokus stehen.

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