Newmont Aktie: Goldpreis-Crash belastet

Der Goldpreisverfall belastet Newmonts Aktie, während das Unternehmen gleichzeitig 800 Millionen Dollar in ein argentinisches Minenprojekt investiert und für 2026 einen Produktionsrückgang plant.

Kurz zusammengefasst:
  • Goldpreis stürzt von Rekordhoch ab
  • 800-Millionen-Dollar-Investition in Argentinien
  • Geplanter Produktionsrückgang für 2026
  • Rechtsstreit mit Barrick Gold in Nevada

Der weltgrößte börsennotierte Goldproduzent erlebte eine turbulente Woche. Während der Goldpreis von seinem Rekordhoch bei 5.417 US-Dollar auf unter 5.100 US-Dollar abstürzte, brach die Newmont-Aktie zeitweise um 13 Prozent ein. Gleichzeitig investiert das Unternehmen 800 Millionen Dollar in ein argentinisches Minenprojekt – ein klares Signal, wohin CEO Natascha Viljoen das Unternehmen langfristig steuern will.

Goldpreis-Korrektur trifft Newmont hart

Am 3. März schloss die Aktie mit einem Minus von 7,80 Prozent – deutlich schwächer als der ohnehin unter Druck stehende Rohstoffsektor mit minus 6,18 Prozent. Verantwortlich für den Kursrutsch war vor allem der stärkere US-Dollar und steigende Renditen bei US-Staatsanleihen, die Gold als sicheren Hafen weniger attraktiv machten.

Newmont Mining

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Verstärkt wurde der Rückgang durch den Ex-Dividenden-Tag am 3. März. Die vierteljährliche Ausschüttung von 0,26 Dollar je Aktie führte zu einem technischen Kursabschlag, der den ohnehin negativen Trend verstärkte.

800 Millionen für Argentinien-Mine

Trotz der kurzfristigen Turbulenzen setzt Newmont auf Expansion. Das Unternehmen investiert rund 800 Millionen Dollar in die Cerro Negro-Mine in Argentinien. Das Kapital soll über die nächsten sechs Jahre fließen und die Lebensdauer der Mine über 2035 hinaus verlängern.

Die Entscheidung für das argentinische Projekt zeigt, dass Newmont bereit ist, erhebliche Mittel in Regionen zu stecken, deren Rahmenbedingungen nicht immer stabil sind. Das Management betrachtet Cerro Negro offenbar als strategisch wichtig für das künftige Portfolio.

Geplanter Produktionsrückgang 2026

Newmont hat für 2026 eine Goldproduktion von 5,3 Millionen Unzen angekündigt – ein Rückgang gegenüber 5,89 Millionen Unzen im Vorjahr. Grund sind geplante Abbau-Umstellungen in den Minen Ahafo South, Peñasquito und Cadia.

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Die All-in Sustaining Costs sollen bei etwa 1.680 Dollar je Unze liegen. Zusätzlich plant das Unternehmen Entwicklungskapital von rund 1,4 Milliarden Dollar, wobei 55 Prozent der Ausgaben in der zweiten Jahreshälfte anfallen werden.

Starkes 2025 als Basis

Das abgelaufene Jahr 2025 verlief deutlich besser. Newmont erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,52 Dollar im vierten Quartal – 0,55 Dollar über den Analystenerwartungen. Der Umsatz lag bei 6,82 Milliarden Dollar und übertraf damit die Prognosen um 12,58 Prozent.

Der operative Cashflow erreichte 10,3 Milliarden Dollar, der Free Cashflow ein Rekordhoch von 7,3 Milliarden Dollar. Newmont schüttete 3,4 Milliarden Dollar an Aktionäre aus und reduzierte die Schulden um den gleichen Betrag. Das Unternehmen beendete das Jahr mit einer Netto-Cash-Position von 2,1 Milliarden Dollar.

Rechtsstreit um Nevada-Mine

Eine zusätzliche Unsicherheit bringt der Konflikt mit Barrick Gold. Newmont hat eine Kündigung wegen angeblichen Missmanagements im gemeinsamen Nevada Gold Mines Joint Venture ausgesprochen. Die neue CEO Viljoen betonte zwar, beide Seiten arbeiteten an einer Verbesserung der Minenleistung – dennoch schwebt über einem Asset, das 17 Prozent der Gesamtproduktion beisteuert, rechtliche Unklarheit.

Neue Führung seit Januar

Seit 1. Januar 2026 steht mit Natascha Viljoen erstmals eine Frau an der Spitze des weltgrößten Goldproduzenten. Die ehemalige Anglo American Platinum-Managerin gilt als technisch versiert und effizienzorientiert. Sie löste Tom Palmer ab, der nach erfolgreicher Integration der Newcrest-Übernahme in den Ruhestand ging.

Die nächsten Quartalszahlen am 23. April 2026 werden zeigen, ob der geplante Produktionsrückgang wie erwartet verläuft und ob Newmont die Kostenseite trotz niedrigerer Fördermengen im Griff behält.

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