Solana erlebt derzeit einen dramatischen Kursverfall, der im starken Kontrast zu den fundamentalen Entwicklungen steht. Während der Token an den Börsen massiv an Wert verliert und neue Jahrestiefs markiert, signalisieren institutionelle Investoren und neue ETF-Produkte langfristiges Vertrauen. Diese Diskrepanz zwischen Preisentwicklung und Netzwerkintegration wirft Fragen zur aktuellen Marktdynamik auf.
Institutionelle setzen auf Langfristigkeit
Trotz der tiefroten Zahlen im Chart gibt es prominente Fürsprecher auf Unternehmensseite. Ein Schlüsselfaktor für die langfristige Zuversicht ist die Strategie von Mangoceuticals (MGRX). Das Unternehmen kündigte an, über eine neue Tochtergesellschaft bis zu 100 Millionen US-Dollar in Solana zu investieren. Dieser Schritt zielt darauf ab, SOL als Reserve-Asset in der Unternehmensbilanz zu verankern – eine Strategie, die bisher vor allem bei Bitcoin zu beobachten war und das Angebot an frei verfügbaren Coins verknappen könnte.
Auch die Integration in die traditionelle Finanzwelt schreitet voran. Der ETF-Anbieter 21Shares konkretisierte am 6. Februar die Pläne für sein Krypto-Produkt. Die erste Ausschüttung für den „21Shares Solana Staking ETF“ (TSOL) ist für den 17. Februar 2026 terminiert. Damit erhalten institutionelle Anleger erstmals einen regulierten Zugang zu Staking-Erträgen.
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Gegenwind durch ETF-Abflüsse
Die aktuelle Marktstimmung überlagert diese strukturellen Fortschritte jedoch massiv. Der gesamte Sektor leidet unter erheblichen Kapitalabflüssen bei den US-Spot-Bitcoin-ETFs, die allein am 5. Februar Nettoabflüsse von rund 434 Millionen US-Dollar verzeichneten. Diese breite Marktschwäche drückte Solana am Freitag um fast 15 Prozent ins Minus auf den tiefsten Stand seit einem Jahr.
Abseits der Finanzströme arbeiten die Entwickler an der technischen Absicherung. Die Solana Foundation kooperiert mit „Project Eleven“, um das Netzwerk gegen potenzielle Bedrohungen durch Quantencomputer zu rüsten. Erste Tests mit quantensicheren digitalen Signaturen verliefen erfolgreich und sollen das Protokoll langfristig gegen Entschlüsselungsangriffe härten.
Für Anleger richtet sich der Fokus nun auf den kommenden Mittwoch. Am 12. Februar werden die neuen US-Verbraucherpreisdaten (CPI) veröffentlicht, die als nächster entscheidender makroökonomischer Impulsgeber für Risiko-Assets gelten und die kurzfristige Richtung vorgeben dürften.
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