Der dänische Energiekonzern Orsted meldet wichtige operative Fortschritte bei seiner europäischen Offshore-Pipeline. Nach dem strategischen Schwenk hin zum Kerngeschäft Offshore-Wind liefern die Dänen nun konkrete Ergebnisse in Polen und Großbritannien. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass die Neuausrichtung des Unternehmens auch operativ greift.
Grünes Licht und schweres Gerät
In Polen verzeichnet das Unternehmen einen entscheidenden regulatorischen Erfolg. Die dortige Energiulierungsbehörde erteilte am 25. Februar 2026 die formelle Konzessionszusage für das Offshore-Windprojekt Baltica 2. Dieses Vorhaben, das Orsted gemeinsam mit dem polnischen Versorger PGE entwickelt, umfasst eine Kapazität von 1.498 Megawatt. Die behördliche Zusage garantiert die finale Erzeugungslizenz, sobald Bau und Netzanschluss abgeschlossen sind, und ist bis Dezember 2029 gültig.
Zeitgleich wird es in Großbritannien konkret. Für den Offshore-Windpark Hornsea 3 sind die ersten Fundamentkomponenten am Standort Teesworks eingetroffen. Sechs riesige Monopile-Fundamente, gefertigt vom spanischen Hersteller Haizea, erreichten nach einer fast 1.000 Seemeilen langen Reise ihr Ziel. Mit einem Durchschnittsgewicht von 1.670 Tonnen und einer Länge von 90 Metern markieren diese Bauteile den physischen Startschuss für die Installation des weltweit größten einzelnen Offshore-Windparks. Insgesamt werden 197 dieser Kolosse benötigt.
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Kapital für den Ausbau gesichert
Diese operativen Meilensteine flankieren die finanzielle Restrukturierung des Konzerns. Orsted konzentriert sich strikt auf sein europäisches Offshore-Kerngeschäft und hat zur Finanzierung Anfang Februar 2026 sein gesamtes europäisches Onshore-Portfolio an Copenhagen Infrastructure Partners veräußert. Der Deal im Wert von 1,44 Milliarden Euro spülte rund 46 Milliarden Dänische Kronen in die Kassen – deutlich mehr als das ursprüngliche Ziel von 35 Milliarden.
Mit der gesicherten Finanzierung und den behördlichen Genehmigungen liegt der Fokus nun auf der Exekution. Die Projekte Baltica 2 und Hornsea 3 bilden das Rückgrat der aktuellen Ausbauziele. Orsted muss nun beweisen, dass die insgesamt 8,1 Gigawatt an Kapazität, die sich derzeit im Bau befinden, ohne Verzögerungen und im Kostenrahmen realisiert werden können.
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