Vinci Aktie: Rekordfahrt geht weiter

Der französische Infrastrukturkonzern Vinci notiert auf Rekordniveau und steht vor der Übernahme eines Großprojekts. Analysten sehen weiteres Aufwärtspotenzial und erhöhen ihre Kursziele.

Kurz zusammengefasst:
  • Exklusive Verhandlungen für 35-jährige Autobahnkonzession
  • Goldman Sachs hebt Kursziel auf 152 Euro an
  • Aktie notiert nach 15 Prozent Plus auf Allzeithoch
  • Langfristiges Wachstum und steigende Dividende prognostiziert

Mit einem neuen Allzeithoch im Rücken und exklusiven Verhandlungen über ein milliardenschweres Autobahnprojekt in Frankreich untermauert Vinci seine Position als europäischer Infrastruktur-Riese. Während die Regierung den Weg für ein rund 97 Kilometer langes Straßennetz westlich von Paris ebnet, sehen Analysten trotz der jüngsten Rally noch deutliches Aufwärtspotenzial. Ist die aktuelle Bewertung erst der Anfang einer längerfristigen Aufwärtsbewegung?

Großprojekt im Anflug

Vinci steht unmittelbar davor, sich die Konzessionen für die Autobahnen A154 und A120 zu sichern. Das Projekt soll den Großraum Paris entlasten und die Verbindung zwischen Rouen und Orléans vervollständigen. Für den Konzern ist dieser Schritt von strategischer Bedeutung, da der Vertrag eine Laufzeit von 35 Jahren umfasst und damit langfristig stabile Cashflows verspricht.

Vinci

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Sollten die behördlichen Genehmigungen wie geplant erteilt werden, ist die finale Unterzeichnung für den Herbst 2026 vorgesehen. Dabei würde Vinci die gesamte Wertschöpfungskette abdecken: Während die Bausparte für Planung und Errichtung verantwortlich zeichnet, übernimmt die Konzessionssparte die Finanzierung und den späteren Betrieb.

Goldman Sachs hebt Kursziel deutlich an

Die operativen Fortschritte finden am Kapitalmarkt deutlichen Anklang. Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs haben ihr Kursziel am vergangenen Freitag von 140 auf 152 Euro angehoben und ihre Kaufempfehlung bestätigt. Basis für diese Einschätzung ist die starke Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025.

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Die Experten prognostizieren bis zum Jahr 2030 ein durchschnittliches jährliches Ergebniswachstum von neun Prozent. Besonders interessant für Einkommensinvestoren: Die Dividende soll im selben Zeitraum um jährlich zehn Prozent steigen. Mit dieser optimistischen Haltung steht Goldman Sachs nicht allein, auch andere Häuser wie die DZ Bank und UBS korrigierten ihre Erwartungen zuletzt nach oben.

Charttechnik und Ausblick

Dieser Optimismus spiegelt sich unmittelbar im Kursverlauf wider. Mit dem Schlusskurs vom Freitag bei 139,65 Euro notiert das Papier auf einem neuen Rekordstand. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von rund 15 Prozent und hat sich damit deutlich von ihrem 50-Tage-Durchschnitt bei 123,45 Euro nach oben abgesetzt. Trotz dieser dynamischen Entwicklung zeigt der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 41,9 derzeit keine technische Überhitzung an.

Der Fokus richtet sich nun auf den Herbst 2026, wenn die finale Entscheidung über die Autobahnkonzessionen fallen soll. Gelingt der formale Abschluss dieses Großprojekts, erhält die Wachstumsstory für das nächste Jahrzehnt ein massives Fundament. Solange die Aktie über dem Niveau der 200-Tage-Linie bei knapp 122 Euro bleibt, ist der übergeordnete Aufwärtstrend fundamental und technisch gut abgesichert.

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