Der Fleischersatz-Spezialist steht massiv unter Druck. Mehrere Kanzleien haben im Namen enttäuschter Anleger Sammelklagen eingereicht, da das Unternehmen angeblich irreführende Angaben zur eigenen Finanzlage gemacht hat. Im Zentrum der Vorwürfe stehen verschwiegene Risiken in der Bilanz, die Anleger teuer zu stehen kamen.
Vorwürfe im Detail
Die juristische Auseinandersetzung dreht sich um die Frage, ob Beyond Meat seine Aktionäre bewusst im Unklaren ließ. Die Kläger argumentieren, das Management habe verschwiegen, dass der Buchwert bestimmter langlebiger Vermögenswerte deren tatsächlichen Wert überstieg. Eine signifikante, nicht zahlungswirksame Wertminderung war demnach hochwahrscheinlich, wurde aber nicht rechtzeitig kommuniziert.
Laut den eingereichten Beschwerden beeinträchtigte diese Diskrepanz auch die Fähigkeit des Konzerns, fristgerechte Berichte bei der US-Börsenaufsicht SEC einzureichen. Betroffen sind Investoren, die im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 11. November 2025 Wertpapiere des Unternehmens erworben haben.
Die Hintergründe
Auslöser für den aktuellen juristischen Ärger waren die Finanznachrichten im Spätherbst des vergangenen Jahres. Nachdem das Unternehmen im Oktober 2025 zunächst vor Abschreibungen gewarnt hatte, musste die Veröffentlichung der Quartalszahlen verschoben werden, um die Bewertung der Vermögenswerte abzuschließen.
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Als die Daten am 10. November 2025 schließlich präsentiert wurden, offenbarten sie einen erheblichen operativen Verlust. Dieser beinhaltete eine Sonderabschreibung in Höhe von 77,4 Millionen Dollar. Die Kläger führen an, dass die Aktienkurse infolge dieser Enthüllungen litten und Investoren geschädigt wurden.
Operative Baustellen
Die Klagen treffen Beyond Meat in einer ohnehin schwierigen Phase. Während die breite Lebensmittelbranche wächst, kämpft der Pionier für pflanzliche Fleischalternativen mit sinkenden Umsätzen. Analysten rechnen auch für die nähere Zukunft mit rückläufigen Erlösen, wenngleich sich das Minus verringern dürfte.
Für betroffene Aktionäre läuft nun die Uhr: Bis zum 24. März 2026 können sie bei Gericht beantragen, als Hauptkläger aufzutreten. Operativ bleibt das Management unter Zugzwang, das bereits Anfang 2025 ausgegebene Primärziel zu erreichen: Ein positives EBITDA bis Ende dieses Jahres.
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