Das Jahr 2026 beginnt für Plug Power mit einem Vertrauensbeweis: Analysten stufen den Wasserstoff-Pionier zum Jahresauftakt auf „Strong-Buy“ hoch. Doch hinter der Kaufempfehlung verbirgt sich eine deutliche Warnung vor einer massiven Verwässerung der Anteile. Während das rechnerische Kurspotenzial lockt, blicken Investoren nervös auf eine entscheidende Abstimmung Ende Januar, die die Kapitalstruktur des Unternehmens grundlegend verändern könnte.
Analysten sehen Chancen trotz Risiken
Am letzten Handelstag des Jahres 2025 sorgte Clear Street für Bewegung, indem sie ihr Rating für Plug Power von „Hold“ auf „Strong-Buy“ anhoben. Die Aktie reagierte und schloss gestern bei 1,97 USD. Allerdings ist der Optimismus nicht ungetrübt: Gleichzeitig senkte das Analysehaus das Kursziel von 3,50 USD auf 3,00 USD.
Der Grund für diesen scheinbaren Widerspruch liegt in der Kapitalbeschaffung des Unternehmens. Clear Street verweist auf Bedenken hinsichtlich einer Verwässerung der Altaktionäre, nachdem Plug Power im November 2025 eine Wandelanleihe-Finanzierung abgeschlossen hatte. Dennoch impliziert das neue Kursziel von 3,00 USD ein Aufwärtspotenzial von über 50 Prozent vom aktuellen Niveau, was die Kaufempfehlung begründet. Das Analystenfeld bleibt insgesamt gespalten: Während einige Häuser Kursziele bis zu 7,00 USD ausrufen, mahnen andere mit Zielen von 1,50 USD zur Vorsicht.
Abstimmung über die Zukunft
Der zentrale Fokus der Anleger liegt nun auf dem 29. Januar 2026. An diesem Tag hält Plug Power eine außerordentliche Hauptversammlung ab, die das Management als „kritisch für unsere Fähigkeit zu operieren und zu wachsen“ bezeichnet. Auf der Agenda stehen zwei wesentliche Punkte, die direkten Einfluss auf den Aktienkurs haben dürften.
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Besonders brisant ist der Vorschlag, die Anzahl der genehmigten Stammaktien von 1,5 Milliarden auf 3,0 Milliarden zu verdoppeln. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit der Notwendigkeit, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen und die operative Flexibilität zu sichern. Aktuell sind weniger als 0,4 Prozent der genehmigten Aktien noch verfügbar. Sollten die Aktionäre diesen Vorschlag ablehnen, hat Plug Power bereits angekündigt, einen Reverse Split (Aktienzusammenlegung) durchzuführen, um die nötigen Aktien für vertragliche Verpflichtungen bereitzustellen.
Operative Fortschritte und finanzielle Lage
Neben den strukturellen Fragen zeigen die jüngsten Geschäftszahlen ein gemischtes Bild. Im dritten Quartal 2025 übertraf Plug Power mit einem Verlust von 0,12 USD pro Aktie knapp die Erwartungen, verfehlte jedoch beim Umsatz die Prognosen. Die Analysten von Craig-Hallum sehen das Unternehmen dennoch auf dem Weg zur Profitabilität und erwarten, dass die Bruttomarge bis Mitte 2026 den Break-even-Punkt erreicht.
Der Januar wird für die weitere Kursentwicklung entscheidend sein. Bevor am 29. Januar über die massive Kapitalerhöhung abgestimmt wird, präsentiert sich das Management am 6. und 12. Januar auf Investorenkonferenzen. Diese Termine bieten die Gelegenheit, die Strategie zu erläutern und Vertrauen für die geplanten Maßnahmen zu werben.
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