DAX: Insider kaufen, Bären dominieren
Deutsche Vorstände kauften im März so häufig eigene Aktien wie selten zuvor, während der DAX starke Verluste verzeichnete. Die Insider sehen die Schwäche als Chance.
Kurz zusammengefasst
- DAX verlor im März fast neun Prozent
- Insider kauften 73 Mal eigene Unternehmensanteile
- Kaufquote lag bei 99 Prozent der Transaktionen
- Trend zu mehr Käufen hält seit Juli 2025 an
Der Iran-Krieg hat tiefe Spuren hinterlassen. Der DAX verlor im März 8,9 Prozent – eine der schärfsten Monatskorrektur seit Jahren. Anleger flohen aus dem Markt, während die Eskalation im Nahen Osten die Risikobereitschaft regelrecht austrocknen ließ.
Rekord bei Insiderkäufen
Während die breite Masse verkaufte, griff eine kleine, gut informierte Gruppe beherzt zu: Deutsche Vorstände und Aufsichtsräte kauften im März 73 Mal Aktien des eigenen Unternehmens – so oft wie schon lange nicht. 42 Unternehmen waren betroffen, die Kaufquote lag bei 99 Prozent. Mit Ausnahme von Heidelberg Pharma registrierten Marktbeobachter ausschließlich Käufe. Das ist ein ungewöhnlich einheitliches Signal.
Dieser Trend begann übrigens nicht erst im März. Seit Juli 2025 nehmen Insider-Käufe kontinuierlich zu, während Verkäufe nahezu verschwunden sind. Bereits im Februar gab es unter 24 konsolidierten Transaktionen nur einen einzigen Insiderverkauf – bei Infineon.
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Das erste Quartal zieht Bilanz
Das erste Quartal 2026 hatte es in sich. Neben den Verwerfungen am Aktienmarkt lieferten Rohstoffe und Edelmetalle teils noch stärkere Ausschläge. Wer in den ersten drei Monaten an der Seitenlinie blieb, hat damit keinen Nachteil erlitten – das Timing spielte 2026 bislang eine größere Rolle als die bloße Marktpräsenz.
Zu Wochenbeginn überlagern sich am Markt zwei gegenläufige Kräfte: Hoffnungen auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg treffen auf weitere Eskalationsdrohungen aus Washington. Am Ostermontag ruht der Handel an deutschen Börsen ohnehin – Xetra und alle inländischen Handelsplätze bleiben heute geschlossen. US-Märkte hingegen handeln normal.
Die Rekord-Insider-Käufe deuten darauf hin, dass Unternehmenslenker die aktuelle Schwächephase als Einstiegsgelegenheit werten – eine Einschätzung, die sich erst noch bewahrheiten muss, wenn die geopolitischen Risiken klarer greifbar werden.
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