SoftBank Aktie: Unter Druck

Die SoftBank-Aktie verliert deutlich, nachdem ihr Beteiligungsunternehmen Arm Holdings enttäuschende Quartalszahlen vorlegte. Der japanische Investor hält 87,1 Prozent an dem Chipdesigner.

Kurz zusammengefasst:
  • Arm meldet schwächere Lizenzumsätze als erwartet
  • SoftBank hält eine Mehrheitsbeteiligung von 87,1 Prozent
  • Nächster wichtiger Termin sind die Q3-Zahlen am 12. Februar
  • Breite Schwäche im Tech-Sektor belastet zusätzlich

SoftBank bekommt heute die Abhängigkeit von Arm Holdings zu spüren. Nach enttäuschenden Quartalszahlen des Chipdesigners rutschte auch die SoftBank-Aktie deutlich ab. Die Frage ist: Wie stark schlägt der Arm-Dämpfer auf die Bewertung des SoftBank-Portfolios durch?

  • SoftBank fiel intraday um bis zu 7% auf 3.909 Yen
  • Arm verlor nachbörslich rund 8%
  • SoftBank hält 87,1% an Arm
  • Nächster wichtiger Termin: SoftBank-Zahlen am 12. Februar (Q3 GJ2025)

Arm-Zahlen als Auslöser

Der Kursrutsch kam, nachdem Arm für das Dezemberquartal schwächere Lizenzumsätze als erwartet gemeldet hatte. Genau diese Lizenzen sind ein Kern des Geschäftsmodells: Arm verkauft Nutzungsrechte an seiner Chip-Technologie an große Kunden, darunter NVIDIA und Apple.

SoftBank

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Die Börse reagierte prompt. Arm geriet nach der Veröffentlichung im nachbörslichen Handel mit etwa minus 8% unter Druck – und zog SoftBank mit nach unten.

87,1% Beteiligung: Hebel wirkt in beide Richtungen

Der Grund für die enge Kopplung liegt auf der Hand: SoftBank hält nach dem Börsen-Comeback von Arm im Jahr 2023 weiterhin 87,1% der Anteile. Damit wirken sich Bewertungsbewegungen bei Arm direkt auf den wahrgenommenen Wert von SoftBanks Beteiligungsportfolio aus.

Entsprechend wurde SoftBank am Markt zur Belastung. Die Aktie zählte zu den größten Bremsklötzen im Nikkei 225, der heute um 1% nachgab.

Tech-Sektor schwächer – Qualcomm-Ausblick belastet Chips

Zusätzlichen Gegenwind lieferte ein breiter Rückzug aus Technologiewerten in Asien. Im Markt nahm die Unsicherheit zu, auch mit Blick auf den KI-Trend und mögliche Folgen für die Software-Branche.

Für die Halbleiterstimmung kam noch ein weiterer Punkt dazu: Qualcomm legte einen schwachen Ausblick für 2026 vor. Steigende globale Speicherpreise, getrieben durch KI-Nachfrage, könnten laut dem Bericht die Smartphone-Verkäufe dämpfen. Das ist relevant für Arm, weil Arm-Designs bei vielen Smartphone-Herstellern zum Einsatz kommen.

Parallel dazu hatte SoftBank Anfang der Woche noch Fortschritte in der eigenen Halbleiterstrategie gemeldet: Die SoftBank-Tochter SAIMEMORY schloss eine Kooperationsvereinbarung mit Intel, um die Kommerzialisierung von Z-Angle Memory (ZAM) voranzutreiben. Prototypen sind laut Mitteilung für das Geschäftsjahr 2028 geplant, die Kommerzialisierung für GJ 2029.

Im Fokus steht nun der nächste konkrete Impuls: Am 12. Februar legt SoftBank im Rahmen des Q3-Ergebnisbriefings (GJ2025) Zahlen für die ersten neun Monate bis 31. Dezember 2025 vor – präsentiert von CFO Yoshimitsu Goto. Erwartet werden dabei vor allem Details zur Entwicklung des Investmentportfolios und zur strategischen Ausrichtung.

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