ASML ist die unangefochtene Nummer eins, wenn es um Maschinen für die modernsten Computerchips der Welt geht. Jetzt melden die Niederländer einen entscheidenden Fortschritt bei ihrer EUV-Technologie, der die Effizienz in der Chipproduktion massiv steigern soll. Diese Innovation untermauert die unverzichtbare Rolle des Unternehmens in der globalen Lieferkette und sendet ein klares Signal an die Konkurrenz.
Mehr Leistung für die Chip-Fabriken
Im Kern der Ankündigung steht eine deutlich leistungsfähigere Lichtquelle für die extrem komplexen Lithografie-Systeme. Statt der bisherigen 600 Watt liefert die neue Technik stabile 1.000 Watt. Laut Chef-Technologe Michael Purvis handelt es sich dabei nicht um ein Laborexperiment, sondern um ein System, das bereit für den harten Alltagseinsatz bei den Kunden ist.
Für Chiphersteller wie TSMC, Intel oder Samsung bedeutet das konkret: Mehr Output in gleicher Zeit. Bis zum Jahr 2030 soll der Durchsatz durch diese Neuerung von aktuell etwa 220 auf 330 Siliziumscheiben (Wafer) pro Stunde steigen. Dies entspricht einer Kapazitätserhöhung von 50 Prozent, was die Produktionskosten pro Chip senken dürfte.
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Dominanz im KI-Zeitalter
Dieser technologische Sprung kommt zur richtigen Zeit. Der weltweite Boom bei Künstlicher Intelligenz treibt den Hunger nach Rechenleistung und damit nach den modernsten Chips immer weiter an. Da ASML der weltweit einzige Hersteller dieser EUV-Maschinen ist, zementiert der Fortschritt den ohnehin breiten Burggraben des Unternehmens.
Die operative Stärke spiegelt sich auch in den Büchern wider: ASML beendete das Jahr 2025 mit einem gewaltigen Auftragsbestand von rund 38,8 Milliarden Euro. An der Börse wird diese Monopolstellung honoriert: Die Aktie markierte gestern bei 1.275 Euro ein neues Allzeithoch und konnte ihren Wert auf Jahressicht um über 80 Prozent steigern.
Mit einer klaren Roadmap, die bereits Systeme mit bis zu 2.000 Watt Leistung ins Auge fasst, bleibt ASML der technologische Taktgeber der Halbleiterindustrie. Solange die Welt nach schnelleren Prozessoren verlangt, führt an den Maschinen aus den Niederlanden kein Weg vorbei.
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