Die Wolfspeed-Aktie durchlebt derzeit eine Phase extremer Kursausschläge. Nach einer spektakulären Rally zu Wochenbeginn zeigen die Märkte nun den Daumen nach unten und führen zu einer erheblichen Kurskorrektur. Der Halbleiter-Spezialist befindet sich damit in einer besonders angespannten Marktphase.
Die unmittelbare Marktlage für Wolfspeed ist klar im Abwärtstrend. Die Kurse erlebten in der vorherigen Handelssitzung einen scharfen Einbruch mit Rückgängen von rund 20 Prozent. Diese Entwicklung folgte auf einen explosiven, kurzfristigen Anstieg, bei dem sich der Aktienwert mehr als verdoppelt hatte. Die Märkte verarbeiten derzeit diese turbulenten Bewegungen, was zu immenser Volatilität führt. Diese Korrektur wird weithin als Folge von Gewinnmitnahmen nach den vorangegangenen, drastischen Kursgewinnen gesehen.
Was löste Wolfspeeds Rally aus?
Warum reagierten die Märkte zunächst so euphorisch? Der Auslöser für den massiven Kursanstieg zu Wochenbeginn war eine Personalankündigung. Wolfspeed ernannte Gregor van Issum ab September zum neuen Chief Financial Officer. Van Issum gilt als Experte für Unternehmensrestrukturierungen und strategische Finanzierung. Diese Nachricht nährte zunächst die Hoffnungen der Marktteilnehmer, dass das Unternehmen seine schwierige Finanzlage erfolgreich meistern könnte. Die anfänglich positive Reaktion war ein klares Vertrauensvotum für die Fähigkeit der neuen Führung, die laufende Restrukturierung zu bewältigen.
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Die Realität der Restrukturierung
Dies bedeutet auch, dass der anfängliche Optimismus nun mit den harten Fakten der Unternehmenssituation kollidiert. Konkret hat Wolfspeed ein vorbereitetes Chapter-11-Insolvenzverfahren eingeleitet, um seine Finanzen zu restrukturieren. Ein Kernbestandteil dieses Prozesses ist eine drastische Reduzierung der Schuldenlast.
Was bedeutet diese Restrukturierung konkret für die Aktionäre? Der angekündigte Plan zeigt, dass die derzeitigen Inhaber der Stammaktien voraussichtlich nur einen kleinen Anteil von drei bis fünf Prozent an der neuen Gesellschaft erhalten werden, die aus dem Verfahren hervorgehen wird. Das Eigentum an den Vermögenswerten wird größtenteils im Rahmen der Schuldenbereinigung an die Gläubiger übertragen. Zusätzlich droht dem Unternehmen ein Delisting von der New York Stock Exchange – eine häufige Folge von Insolvenzanträgen.
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