Coca-Cola sortiert gerade mehrere wichtige Baustellen auf einmal: Die Dividende steigt erneut, der Führungswechsel ist offiziell terminiert, und mit dem frischen Geschäftsbericht liegt der finanzielle Rahmen für 2026 auf dem Tisch. Das wirkt auf den ersten Blick wie Routine – ist in der Kombination aber ein klarer Taktgeber für die nächsten Monate.
Dividende rauf – Serie wird länger
Der Vorstand hat eine Erhöhung der Quartalsdividende um rund 4% beschlossen. Damit setzt Coca-Cola seine beeindruckende Serie fort: Es ist die 64. jährliche Dividendenerhöhung in Folge. Ausgezahlt wird die Dividende für das erste Quartal am 1. April an Aktionäre, die am 13. März im Register stehen.
Interessant ist dabei auch die Dimension: Für 2025 nennt das Unternehmen Dividendenausschüttungen von 8,8 Milliarden US-Dollar. Seit Anfang 2010 summiert sich das laut Mitteilung auf 101,9 Milliarden US-Dollar. Das unterstreicht, wie stark der Konzern die Rückflüsse an Aktionäre als festen Bestandteil seiner Kapitalpolitik positioniert.
CEO-Wechsel: Termin steht, Rollen sind verteilt
Mit einer SEC-Meldung vom 20. Februar ist der Übergang nun formell bestätigt: Henrique Braun, bisher Executive Vice President und Chief Operating Officer, übernimmt zum 31. März 2026 den CEO-Posten. Der bisherige CEO James Quincey (seit 2017 an der Spitze) wechselt in die Rolle des Executive Chairman.
Der Plan war bereits im Dezember 2025 angekündigt worden. Jetzt ist der Zeitplan fix – und damit auch die Erwartungshaltung: Kann Braun die Prioritäten, die zuletzt betont wurden, wirklich schneller umsetzen?
Investor Relations neu besetzt – und der 10-K setzt Leitplanken
Parallel zur Dividendenmeldung hat Coca-Cola auch die Spitze der Investor-Relations-Abteilung neu geregelt. Todd Beiger wird zum 31. März Vice President und Head of Investor Relations und folgt auf Robin Halpern. Beiger kommt aus dem Konzern: Er ist aktuell CFO von Costa Limited und bringt laut Unternehmen 25 Jahre Coca-Cola-Erfahrung aus Finanzfunktionen mit.
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Ebenfalls wichtig für den Blick nach vorn: Der Konzern hat am 20. Februar den 10-K-Geschäftsbericht für 2025 eingereicht. Darin nennt Coca-Cola für 2026 geplante Investitionen (Capex) von rund 2,2 Milliarden US-Dollar. Außerdem sollen Aktienrückkäufe Verwässerung aus aktienbasierten Mitarbeiterprogrammen ausgleichen.
Einordnung: Zahlenbasis für 2026 steht
Die jüngsten Schritte bauen auf den Quartals- und Jahreszahlen auf, die Coca-Cola am 10. Februar vorgelegt hatte. Für 2025 meldete der Konzern ein organisches Umsatzwachstum von 5% und ein vergleichbares Ergebnis je Aktie (Non-GAAP) von 3,00 US-Dollar. Im vierten Quartal lag das bereinigte EPS über den Erwartungen, während der Umsatz die Prognosen verfehlte.
Für 2026 stellt Coca-Cola 4% bis 5% organisches Umsatzwachstum in Aussicht, plus 7% bis 8% EPS-Wachstum (ausgehend von 3,00 US-Dollar in 2025) sowie einen Free Cashflow von etwa 12,2 Milliarden US-Dollar. Genau an diesen Eckdaten wird sich das Management – bald unter neuer Führung – messen lassen müssen.
Zum Aktienbild nur so viel: Mit 67,63 Euro liegt der Kurs heute kaum verändert, aber die Bewegung der letzten Wochen ist deutlich – in 30 Tagen steht ein Plus von 9,70%.
Im Kalender ist der nächste konkrete Prüfstein bereits markiert: Der nächste Quartalsbericht wird für den 28. April 2026 erwartet – dann wird sich zeigen, wie stabil die 2026er-Planungen starten und wie der Übergang an der Spitze operativ begleitet wird.
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