Coeur Mining meldet zum Jahresende 2025 deutlich höhere nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven bei Gold und Silber. Der Zuwachs kommt vor allem aus mehreren Kernminen – allen voran Wharf. Spannend ist dabei weniger die Schlagzeile selbst als die Konsequenz: Wie lange trägt das Wachstum bei Wharf nun tatsächlich?
Wichtige Kennzahlen aus dem Update:
– Nachgewiesene & wahrscheinliche Goldreserven: 4,4 Mio. Unzen
– Nachgewiesene & wahrscheinliche Silberreserven: 274,4 Mio. Unzen
– Wharf (Goldreserven): +65% zum Vorjahr
– Palmarejo (Goldreserven): +36% zum Vorjahr
– Kensington (Goldreserven): +9% zum Vorjahr
– Wharf: Minenlaufzeit auf rund 12 Jahre verlängert (nahezu verdoppelt)
Zuwächse bei den Reserven – Wharf sticht heraus
Laut dem Year-End-2025-Report kletterten die „Proven & Probable“-Goldreserven auf 4,4 Millionen Unzen, die Silberreserven auf 274,4 Millionen Unzen. Treiber waren vor allem stärkere Ergebnisse an einzelnen Standorten: Wharf legte bei Goldreserven im Jahresvergleich um 65% zu, Palmarejo um 36% und Kensington um 9%.
Der auffälligste Punkt: Die erwartete Laufzeit der Wharf-Mine in South Dakota liegt nun bei rund 12 Jahren – und damit fast doppelt so hoch wie zuvor.
Technischer Bericht: EBITDA und Cashflow für Wharf
Ein aktualisierter technischer Bericht zu Wharf beziffert die „Life-of-Mine“-Ökonomie mit einer prognostizierten EBITDA-Summe von 1,7 Mrd. US-Dollar sowie einem erwarteten Free Cashflow von 1,1 Mrd. US-Dollar über die gesamte Laufzeit.
Ressourcen gemischt – Preisannahmen höher
Neben den Reserven berichtet das Unternehmen auch zu den Ressourcen. Die „Measured & Indicated“-Ressourcen gingen bei Gold um 18% und bei Silber um 14% zurück. Teilweise kompensierten Zuwächse in Rochester und Wharf diesen Rückgang.
Bei den „Inferred“-Ressourcen gab es dagegen ein Plus: Sie stiegen auf 3,8 Mio. Unzen Gold und 141,8 Mio. Unzen Silber. Verantwortlich waren vor allem ein +216%-Sprung der abgeleiteten Goldressourcen in Wharf sowie ein +97%-Anstieg in Palmarejo.
Die Reserveberechnungen für 2025 basieren zudem auf höheren Metallpreisannahmen als im Vorjahr: Coeur setzte 2.200 US-Dollar je Unze Gold und 26,00 US-Dollar je Unze Silber an.
CEO Mitchell J. Krebs betonte, dass organisches Wachstum mit hoher Rendite durch dauerhaft hohe Explorationsinvestitionen ein zentraler Baustein der Strategie und Kapitalallokation sei.
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