Nike hält an seiner Dividendenpolitik fest, obwohl der Konzern operativ weiter an mehreren Baustellen arbeitet. Der Vorstand hat eine Quartalsdividende von 0,41 US-Dollar je Aktie beschlossen. Die Zahlung fällt in eine Phase, in der das Management den Umbau vorantreibt und zugleich mit Gegenwind in wichtigen Märkten kämpft.
Wichtige Eckdaten zur Dividende:
– Dividende: 0,41 US-Dollar je Aktie (Class A und Class B)
– Stichtag (Record Date): 2. März
– Zahltag: 1. April
– Beschluss: am Freitag
– Serie: Dividende seit 22 Jahren in Folge erhöht
Umbau läuft – China bleibt Bremsklotz
Die Dividendenentscheidung kommt parallel zu den laufenden Maßnahmen unter CEO Elliott Hill. Im Mittelpunkt stehen laut Unternehmen der Wiederaufbau der Beziehungen zu Großhandelspartnern sowie eine Anpassung der Organisationsstruktur.
Gleichzeitig bleibt der Druck aus dem operativen Umfeld sichtbar. Besonders der Markt Greater China entwickelte sich schwach: Dort gingen die Erlöse im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 deutlich zurück. Genau solche regionalen Schwächen erschweren es, die Wachstumsstory schnell wieder zu beschleunigen.
Zahlen: Umsatz stabil, Gewinn deutlich schwächer
Im jüngsten Bericht zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Quartalsende: 30. November 2025) legte der Umsatz nur leicht zu. Unterm Strich zeigte sich aber ein klarer Rückgang bei Ergebniskennzahlen.
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- Umsatz: 12,4 Mrd. US-Dollar (+1%)
- Nettogewinn: 0,8 Mrd. US-Dollar (-32%)
- Verwässertes EPS: 0,53 US-Dollar (-32%)
Als Belastungsfaktor nennt das Management anhaltenden Margendruck, unter anderem durch höhere Produktkosten. Die Dividende wirkt damit auch wie ein Signal: Trotz sinkender Gewinne will Nike die Ausschüttungslinie nicht abbrechen.
Converse: Einschnitte bei Corporate-Rollen
Zum Umbau gehört auch eine Restrukturierung bei der hundertprozentigen Tochter Converse. Dort streicht Nike Corporate-Positionen, um das Betriebsmodell enger an das der Mutter anzulehnen. Das ist Teil eines größeren Programms, das Kosten senken und die Effizienz erhöhen soll.
Am 2. März entscheidet sich, wer die Dividende erhält; ausgezahlt wird sie am 1. April. Operativ bleibt der Fokus bis auf Weiteres darauf gerichtet, Margen zu stabilisieren und die Schwäche in Greater China abzufedern.
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