Uranium Energy Corp bekommt zum Jahresstart Unterstützung von einer großen Wall-Street-Adresse. Goldman Sachs hebt das Kursziel an und verweist auf den stärkeren Uranmarkt sowie neue Impulse aus dem globalen Nuklearsektor. Für Anleger ist vor allem entscheidend: Wie direkt profitiert das Unternehmen von den Spotpreisen?
- Goldman Sachs hebt Kursziel auf 18 US-Dollar (zuvor 16) an und bestätigt „Buy“
- U3O8-Bestand: 1,36 Mio. Pfund, laut Analysten vollständig ungesichert (direkte Spotpreis-Exponierung)
- Anfield-Abstimmung: 27. Februar
- Nächster Quartalsbericht: 11. März
Goldman erhöht Kursziel
Goldman Sachs erhöhte am 4. Februar das Kursziel für Uranium Energy Corp auf 18 US-Dollar (von 16) und bekräftigte die Kaufempfehlung. Als Begründung nannte die Bank unter anderem Aktualisierungen aus dem Global Reactor Tracker für Februar, der jüngste Aktivitäten in Nordamerika, Europa und Asien zusammenfasst.
In der Studie wird zudem auf die kräftige Bewegung bei Uran-Spotpreisen zu Jahresbeginn verwiesen. Aus Sicht der Analysten ist ein Punkt bei UEC besonders relevant: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 wies das Unternehmen 1,36 Millionen Pfund U3O8 als Bestand aus – ohne Absicherung. Das erhöht die direkte Abhängigkeit vom aktuellen Spotpreis.
Anfield-Transaktion: Abstimmung Ende Februar
Parallel treibt UEC eine Transaktion mit Anfield Energy voran. Anfield hat für den 27. Februar eine außerordentliche Hauptversammlung angesetzt. Dort sollen „unabhängige“ Aktionäre zustimmen, Uranium Energy Corp nach den Regeln der TSX Venture Exchange als „Control Person“ zu genehmigen.
Hintergrund ist eine nicht vermittelte Privatplatzierung über 4 Mio. US-Dollar: Dabei wurden 896.861 Subscription Receipts an UEC Energy Corp (Tochter von Uranium Energy Corp) ausgegeben. Jede dieser Zeichnungseinheiten soll – sobald Bedingungen für die Freigabe aus dem Escrow erfüllt sind, inklusive TSXV- und Aktionärszustimmungen – in eine Anfield-Stammaktie umgewandelt werden.
Uranmarkt: stark, aber schwankungsanfällig
Der Uranmarkt startete mit spürbarem Momentum ins Jahr. Laut einem Uran-Report von Sprott für Februar stieg der Spotpreis im Januar auf 101,26 US-Dollar je Pfund, ein Plus von 24,18% im Monatsverlauf. Das war der höchste Stand seit Februar 2024 (damals Spitze bei 107 US-Dollar).
Gleichzeitig zeigte sich zuletzt hohe Volatilität: Nach TradeTech-Daten fiel der Spotpreis in der vergangenen Woche von über 100 US-Dollar auf 86 US-Dollar. In dieser Woche wurden laut Bericht 15 Transaktionen mit insgesamt 1,35 Mio. Pfund U3O8 abgeschlossen. Trading Economics bezifferte den Uranpreis am 6. Februar auf 85,25 US-Dollar je Pfund – 22,40% über Vorjahr.
Für die längerfristige Nachfrage verweist der Quelltext auf mehrere Branchensignale: In den USA klafft laut Reuters ein strukturelles Defizit, weil der Verbrauch die Produktion deutlich übersteigt. Genannt wird eine erwartete US-Minenproduktion von rund 1 Mio. Pfund in 2026 bei einem Jahresverbrauch von über 50 Mio. Pfund. Zudem kündigte das US-Energieministerium laut Sprott-Report 2,7 Mrd. US-Dollar an Verträgen an, um die heimische Uran-Anreicherungskapazität wieder aufzubauen.
Am 11. März legt Uranium Energy Corp die nächsten Quartalszahlen vor. Zuletzt meldete das Unternehmen für Q1 GJ 2026 (veröffentlicht am 10. Dezember 2025) ein Ergebnis je Aktie von -0,02 US-Dollar und traf damit laut Quelltext die Analystenerwartungen.
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