Rheinmetall Aktie: Serienfertigung gestartet!
Rheinmetall hat die Serienfertigung unbemannter Kriegsschiffe aufgenommen und expandiert gleichzeitig im Satelliten- und Luftverteidigungsgeschäft. Analysten sehen trotz schwacher Kursentwicklung Aufholpotenzial.
Kurz zusammengefasst
- Serienstart für autonome Drohnenboote in Hamburg
- Jahreskapazität von bis zu 200 Einheiten möglich
- Expansion durch Satelliten-Testzentrum und neue Werkskapazitäten
- Analysten bekräftigen Kaufempfehlungen für die Aktie
In Hamburg laufen erstmals unbemannte Kriegsschiffe vom Band. Rheinmetall hat am Standort Blohm+Voss die Serienfertigung des „Kraken K3 Scout“ offiziell aufgenommen — ein Schritt, der den Konzern in einem der am schnellsten wachsenden Segmente der Verteidigungsindustrie positioniert.
Autonome Drohnenboote aus Hamburg
Gefertigt wird das neue System durch die Rheinmetall Kraken GmbH, ein Joint Venture mit der britischen Kraken Technology Group. Das Unmanned Surface Vessel misst 8,50 Meter, erreicht bis zu 55 Knoten und lässt sich je nach Konfiguration für Seeüberwachung, den Schutz kritischer Infrastruktur oder als Waffenträger einsetzen.
Die Anfangskapazität liegt bei rund 200 Einheiten pro Jahr. Bei entsprechender Auftragslage ist laut Division-CEO Tim Wagner eine Hochskalierung auf bis zu 1.000 Systeme jährlich möglich. Hamburg soll dabei zum nationalen Test- und Technologiezentrum für maritime Drohnensysteme werden.
Expansion auf mehreren Feldern
Der Produktionsstart ist nicht die einzige Expansionsmeldung dieser Wochen. Rheinmetall unterzeichnete eine Absichtserklärung mit der norwegischen Kommune Andøy zum Bau eines Satelliten-Testzentrums. Die Schweizer Tochter Rheinmetall Air Defence investiert am Standort Studen in neue Lager- und Werkstattkapazitäten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?
Der Kurs spiegelt die operative Dynamik bislang kaum wider. Die Aktie notiert bei rund 1.472 Euro — gut 26 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1.995 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von etwa acht Prozent zu Buche, der Kurs liegt unter allen relevanten gleitenden Durchschnitten.
Analysten sehen Aufholpotenzial
Bernstein Research hält die Aktie auf „Outperform“ und nennt ein Kursziel von 2.050 Euro. Die Begründung: Im aktuellen Kursniveau seien bereits konservative Szenarien eingepreist, während der Rüstungszyklus strukturell intakt bleibe. Berenberg bekräftigt seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 2.100 Euro und betont die industrielle Skalierungsfähigkeit als zentralen Werttreiber.
Charttechnisch gilt die Marke von 1.600 Euro als nächster relevanter Widerstand. Ein Ausbruch darüber würde den Weg in Richtung des Oktober-2025-Hochs bei knapp 2.000 Euro öffnen — bis dahin bleibt das technische Bild neutral. Der eigentliche Katalysator könnte weniger die Charttechnik sein als die Frage, wie schnell Rheinmetall die neue Hamburger Kapazität mit konkreten Aufträgen füllt.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 20. April liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...