Während der Aktienkurs zuletzt eine Verschnaufpause einlegte, schafft der Konzern operativ Fakten. Mit einer aggressiven Personalpolitik für die Fußball-WM 2026 und fortlaufenden Aktienrückkäufen untermauert das Management seine Wachstumsambitionen. Die Strategie zielt darauf ab, die Marktposition zu festigen und gleichzeitig den Kurs durch technische Unterstützung zu stabilisieren.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
* TV-Offensive: Exklusive Rechte und prominentes Personal für die WM 2026.
* Kapitalmaßnahme: Aktienrückkauf über 42 Millionen Euro durchgeführt.
* Charttechnik: Kurs notiert knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt.
Die Aktie der Deutsche Telekom zeigt sich am Donnerstag stabilisiert und notiert bei 27,89 Euro (+0,25 Prozent). Dieser leichte Anstieg ist relevant, da der Titel zuletzt auf Wochensicht rund 1,5 Prozent abgegeben hatte. Besonders spannend ist die charttechnische Konstellation: Der Kurs bewegt sich in direkter Nähe zum 50-Tage-Durchschnitt von 27,71 Euro. Diese Marke fungiert aktuell als wichtige Unterstützungslinie, die von den Bullen verteidigt wird.
Prominente Verstärkung für TV-Sparte
Operativ setzt der Bonner Konzern ein deutliches Ausrufezeichen im Mediensektor. Am 15. Januar 2026 bestätigte das Unternehmen die Verpflichtung von Laura Wontorra als Moderatorin für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft bei MagentaTV. Flankiert wird sie von einem Experten-Team, zu dem unter anderem Jürgen Klopp und Mats Hummels gehören.
Dieser Schritt ist mehr als nur PR; er ist Teil einer harten Kalkulation zur Neukundengewinnung. MagentaTV wird alle 104 Spiele der WM 2026 live zeigen, davon 44 Partien exklusiv. Strategisch nutzt die Telekom diesen „Unique Content“, um das Breitband- und TV-Geschäft gegen die Konkurrenz abzusichern und Service-Umsätze mittelfristig zu steigern.
Rückkaufprogramm stützt Kurs
Neben der medialen Offensive treibt das Management die finanzielle Optimierung voran. Um langfristige Liquidität zu sichern, platzierte der Konzern eine aufgestockte Anleihe über 225 Millionen Schweizer Franken am Kapitalmarkt. Gleichzeitig fungiert das laufende Aktienrückkaufprogramm als technischer Boden für den Aktienkurs.
Im Zeitraum vom 05. bis 09. Januar kaufte das Unternehmen rund 1,5 Millionen eigene Anteile zu einem Durchschnittskurs von 27,72 Euro zurück. Dass der aktuelle Börsenkurs nur unwesentlich über diesem Niveau liegt, deutet auf eine massive Unterstützung in diesem Bereich hin. Das Unternehmen tritt hier faktisch als Käufer auf und signalisiert Vertrauen in die eigene Bewertung, was den Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 35,78 Euro perspektivisch verringern soll.
Analysten bleiben zuversichtlich
Die Diskrepanz zwischen der operativen Expansion und der eher verhaltenen Kursentwicklung der letzten zwölf Monate (-7,13 Prozent) ruft auch Analysten auf den Plan. Die Schweizer Großbank UBS bestätigte in dieser Woche ihre Kaufempfehlung („Buy“) mit einem Kursziel von 35,70 Euro. Dies impliziert vom aktuellen Niveau aus ein erhebliches Aufwärtspotenzial.
Marktteilnehmer blicken nun auf den 26. Februar 2026. An diesem Termin wird die Deutsche Telekom ihre vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Sollte der erwartete Gewinn je Aktie von ca. 1,97 Euro bestätigt oder übertroffen werden, könnte dies der Aktie den nötigen Impuls geben, um sich deutlicher von der 50-Tage-Linie nach oben abzusetzen.
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