BioNTech Aktie: 16 Studien, ein Ziel
BioNTech konkretisiert sein umfangreiches Lungenkrebsprogramm mit 16 Studien und strebt bis 2030 zehn zugelassene Krebsmedikamente an, finanziert durch starke Liquidität.

Kurz zusammengefasst
- Sechzehn laufende Studien im Lungenkrebsbereich
- Starke Kassenreserven von 17,2 Milliarden Euro
- Ziel: Zehn Krebsindikationen bis zum Jahr 2030
- Analysten bewerten Aktie uneinheitlich
Sechzehn laufende Lungenkrebsstudien, vier davon bereits in Phase 3 — BioNTech hat beim European Lung Cancer Congress 2026 den Umfang seines Onkologie-Programms konkret beziffert. Das Unternehmen treibt seinen Wandel vom COVID-19-Impfstoffhersteller zum breit aufgestellten Krebsspezialisten mit wachsendem Tempo voran.
Bispecifische Antikörper und ADCs im Mittelpunkt
Im Zentrum der Präsentationen standen zwei Wirkstoffklassen. Der bispecifische Antikörper Pumitamig (BNT327/BMS986545), der gemeinsam mit Bristol Myers Squibb entwickelt wird, stützt sich auf Daten aus chinesischen Studien und soll nun in globale Phase-2/3- und Phase-3-Programme überführt werden. Parallel dazu rückt BNT326/YL202, ein HER3-gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, weiter in Richtung klinischer Reife.
Bis Ende 2026 plant das Management 15 laufende Phase-3-Studien im gesamten Onkologie-Portfolio — begleitet von sieben erwarteten Datenpaketen aus späten Entwicklungsphasen. Zusätzlich meldete das Unternehmen den Abschluss einer klinischen Studie für einen mRNA-basierten Mpox-Impfstoffkandidaten, was die technologische Breite jenseits des COVID-19-Geschäfts unterstreicht.
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Starke Kasse, vorerst keine Umsätze aus Onkologie
Die Finanzierung dieser Forschungsoffensive sichert eine Liquiditätsposition von 17,2 Milliarden Euro per Ende 2025. Zwar wies BioNTech für das Gesamtjahr 2025 einen Nettoverlust von 1,14 Milliarden Euro aus — getrieben durch hohe F&E-Ausgaben und nachlassende Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen — doch die Kassenreserven sind explizit auf die Pipeline-Finanzierung bis zu erwarteten Marktzulassungen ausgerichtet.
Für 2026 rechnet das Management nicht mit nennenswerten Erlösen aus dem Onkologie-Bereich. Das eigentliche Ziel ist 2030: zehn Krebsindikationen mit zugelassenen Produkten. Die Aktie notiert aktuell rund 16 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — ein Niveau, das die Bewertungsdiskussion unter Analysten widerspiegelt. Goldman Sachs stufte den Titel im Januar auf „Buy“ mit einem Kursziel von 142 Dollar hoch; Leerink Partners senkte die Einstufung im Februar auf „Market Perform“ mit einem Ziel von 113 Dollar, nachdem eine vorangegangene Kursrally die Aktie an ihre Bewertungsmodelle herangeführt hatte.
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