DroneShield Aktie: Neuer Rückenwind

DroneShield wird für das LAND-156-Beschaffungsprogramm der australischen Regierung ausgewählt, was die Aktie beflügelt und Zugang zu einem Markt mit 1,3 Mrd. A$ Investitionen eröffnet.

Kurz zusammengefasst:
  • Aufnahme in milliardenschweres Verteidigungsprogramm
  • Aktie mit deutlichem Kursplus von über 9 Prozent
  • Reihe großer internationaler Militäraufträge
  • Massive Produktionskapazitätserweiterung geplant

DroneShield meldet einen weiteren Erfolg im Heimatmarkt: Das Unternehmen wurde für das Beschaffungsprogramm LAND 156 des australischen Verteidigungsministeriums ausgewählt. Die Aktie reagiert deutlich positiv, und die Nachricht stärkt eine bereits starke Kursentwicklung der vergangenen Monate.

LAND-156-Panel: Rolle im Großprojekt

DroneShield wurde als Anbieter von Counter-small Unmanned Aerial Systems (C-sUAS) in Kategorie 2 in das neu geschaffene Rahmenabkommen (Standing Offer Panel) aufgenommen.

DroneShield

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Über dieses Panel kann das Verteidigungsministerium künftig standardisiert folgende Leistungen abrufen:
– Hardware- und Software-Komponenten zur Drohnenabwehr
– Führungs- und Einsatzsysteme (C2-Systeme)
– Unterstützungs- und Serviceleistungen im Rahmen eines „Capability-as-a-Service“-Modells

Der Panel-Ansatz soll die Beschaffung von Drohnenabwehr-Lösungen für Militärstützpunkte und andere Regierungsstandorte vereinfachen. Einzelne Basen oder Gruppen von Standorten werden mit eigenen Anforderungen ausgeschrieben; DroneShield ist dabei einer von mehreren qualifizierten Anbietern.

Verteidigungsindustrie-Minister Pat Conroy bestätigte, dass die australische Regierung über die kommenden zehn Jahre rund 1,3 Milliarden A$ in Drohnenabwehr-Fähigkeiten investieren will. Über das Panel erhält DroneShield damit grundsätzlich Zugang zu einem Markt von etwa 150 Verteidigungsstandorten sowie weiteren Regierungsobjekten.

Kursreaktion und Performance

Die Aktie legte heute im Handel über 9 % zu und notierte zur Mittagszeit bei 4,39 A$, nach 4,08 A$ am Vortag. Die Panel-Nachricht setzte damit eine ohnehin starke Entwicklung fort.

Einige Kennzahlen zur jüngsten Performance:
– Mehr als 9 % Kursplus im Tagesverlauf
– Rund 42 % Gewinn seit Jahresbeginn
– Etwa 500 % Kursanstieg auf Zwölfmonatssicht

Das Handelsvolumen blieb erhöht und spiegelt das gestiegene Anlegerinteresse nach der Bekanntgabe der Panel-Auswahl wider.

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Auftragsdynamik und Ausbaupläne

Zunehmende Vertragsgröße

Die LAND-156-Teilnahme reiht sich in eine Serie größerer Aufträge ein. Im Dezember 2025 meldete DroneShield:

  • Einen Auftrag über 8,2 Mio. A$ von einem nicht genannten westlichen Militärkunden
  • Einen Vertrag über 6,2 Mio. A$ mit einem Militärkunden im Asien-Pazifik-Raum (veröffentlicht am 24. Dezember 2025)
  • Einen europäischen Militärauftrag über 49,6 Mio. A$ – den bislang größten Einzelvertrag des Unternehmens

Diese Abfolge größerer Deals unterstreicht, dass sich die Auftragspipeline zuletzt deutlich gefüllt hat.

Kapazität für weiteres Wachstum

Um die wachsende Nachfrage bedienen zu können, investiert DroneShield 13 Mio. A$ in ein neues, 3.000 Quadratmeter großes Produktionswerk in Alexandria, Sydney.

Geplante Kapazitätserweiterungen:
– Bis Mitte 2026: Steigerung der jährlichen Produktionskapazität auf rund 900 Mio. A$
– Bis Ende 2026: weiterer Ausbau auf etwa 2,4 Mrd. A$ Jahreskapazität

Damit schafft das Unternehmen strukturelle Voraussetzungen, um größere und wiederkehrende Aufträge aus mehreren Regionen parallel zu bedienen.

Ausblick und nächste Termine

Der nächste konkrete Nachrichtenpunkt ist die Ergebnisvorlage für das vierte Quartal 2025 am 22. Februar 2026. Dann dürfte sich zeigen, wie stark sich die jüngsten Aufträge bereits in Umsatz und Ausblick niederschlagen.

Analysten-Konsensschätzungen sehen den fairen Wert aktuell im Durchschnitt bei rund 5,25 A$ auf Sicht von zwölf Monaten. Das Management betont, über das Panel „einsatzbewährte, softwaredefinierte C-sUAS-Lösungen“ für Stützpunkte und kritische Anlagen bereitzustellen.

Mit der Aufnahme in das LAND-156-Panel rückt DroneShield einen weiteren Schritt in Richtung etablierter Rüstungszulieferer vor, wobei das heimische Regierungssegment die bereits gewachsene internationale Präsenz in Europa, im Asien-Pazifik-Raum und in der Ukraine ergänzt.

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