TKMS hebt nach dem ersten Quartal die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr an – getragen von einem Auftragsbestand in Rekordhöhe. Operativ lief es stabil, beim Umsatz gab es nur eine kleine Delle. Trotzdem reagierte die Aktie am Tag der Zahlen zurückhaltend und rutschte ins Minus.
Die zentrale Frage für Anleger: Wenn Prognose und Auftragslage besser werden – warum steigt der Kurs nicht mit?
- Umsatzprognose 2025/26 jetzt: +2% bis +5% (zuvor: -1% bis +2%)
- Auftragsbestand: 18,7 Mrd. Euro (Rekord)
- Q1 (bis Ende Dezember 2025): 545 Mio. Euro Umsatz, 26 Mio. Euro bereinigtes EBIT
Q1-Zahlen: Stabil, aber ohne Wachstumsschub
Im ersten Geschäftsquartal erzielte TKMS 545 Millionen Euro Umsatz, ein Minus von 1% gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT lag unverändert bei 26 Millionen Euro. Positiv: Die EBIT-Marge stieg leicht von 4,7% auf 4,8%.
Bemerkenswert ist auch der Kontext: Es handelt sich um den ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang im Oktober 2025 – damit liefern die Zahlen eine erste Standortbestimmung als eigenständiges Unternehmen.
Ausblick angehoben – Rekordauftragsbestand als Rückenwind
Auf Basis der „soliden Geschäftsentwicklung“ schraubt das Management den Ausblick nach oben. Statt einer Spanne von -1% bis +2% erwartet TKMS nun +2% bis +5% Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2025/26. Die mittelfristigen Ziele mit rund 10% jährlichem Umsatzwachstum bleiben bestätigt.
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Der zentrale Treiber ist der Auftragsbestand von 18,7 Milliarden Euro, der laut Unternehmen für hohe Planungssicherheit sorgt. CEO Oliver Burkhard verwies zudem auf geopolitische Spannungen als Grund für anhaltend hohe Nachfrage nach maritimen Verteidigungsfähigkeiten.
Aktie reagiert verhalten – „Sell the Good News“ als Erklärung
Trotz Prognoseanhebung und starker Auftragslage verzeichnete die Aktie am Tag der Veröffentlichung Kursverluste. Im Markt wurde das als mögliches „Sell the Good News“ interpretiert – also Gewinnmitnahmen nach positiven Nachrichten. Unterm Strich notiert das Papier laut Bericht jedoch weiterhin deutlich über dem Ausgabepreis des Börsendebüts.
Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres dürfte damit vor allem zählen, ob TKMS die angehobene Umsatzspanne tatsächlich untermauert – bei operativ stabiler Entwicklung und einem Auftragsbuch, das die Richtung bereits vorgibt.
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