Kongsberg Gruppen startet mit strategischen Fortschritten in die neue Handelswoche. Ein bilaterales Verteidigungsabkommen zwischen Norwegen und Deutschland festigt den Rahmen für langfristige Rüstungsprojekte. Kann der Konzern durch die geplante Aufspaltung im Frühjahr weiteren Wert für Aktionäre freisetzen?
- Neues Abkommen: „Hansa Arrangement“ stärkt Kooperation bei Raketen und U-Booten.
- Insider-Kauf: Verwaltungsratsmitglied Merete Hverven erwirbt 5.000 Aktien.
- Rekord-Backlog: Auftragsbestand klettert auf 157,4 Milliarden NOK.
- Spin-off-Termin: Börsengang von Kongsberg Maritime für den 23. April 2026 geplant.
Strategische Allianz für Großprojekte
Am vergangenen Samstag unterzeichneten das norwegische Verteidigungsministerium und Deutschland das sogenannte „Hansa Arrangement“. Diese Kooperation zielt auf fünf Kernbereiche ab, darunter die maritime Sicherheit und die Verteidigungsindustrie. Für Kongsberg Gruppen ist dieser Pakt von hoher operativer Relevanz, da er die Entwicklung der Super Sonic Strike Missile (3SM) und künftige U-Boot-Projekte politisch absichert.
Im Rahmen der bestehenden Zusammenarbeit hat Norwegen bereits sechs U-Boote beim deutschen Hersteller ThyssenKrupp Marine Systems bestellt. Kongsberg agiert hierbei als zentraler Lieferant für die Kampfsysteme. Das neue Abkommen schafft nun ein stabiles Fundament für diese exportstarken Programme.
Vertrauen durch Insider und Rückkäufe
Flankiert wird die politische Nachricht von positiven Signalen aus der Führungsebene. Merete Hverven, Mitglied des Verwaltungsrats, erwarb am vergangenen Donnerstag 5.000 Aktien zu einem Preis von 358,61 NOK. Damit hält sie nun insgesamt 5.000 Anteile am Unternehmen.
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Parallel dazu schloss der Konzern sein aktuelles Aktienrückkaufprogramm ab. In der vergangenen Woche kaufte Kongsberg insgesamt 28.819 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 371,27 NOK zurück. Das Gesamtvolumen belief sich auf rund 10,7 Millionen NOK. Diese Anteile werden zur Bedienung des langfristigen Anreizprogramms für Mitarbeiter verwendet.
Rekord-Auftragsbestand und Spin-off
Die jüngsten Geschäftszahlen stützen den Expansionskurs. Im vierten Quartal steigerte die Gruppe ihren Umsatz um 21 % auf 16,78 Milliarden NOK, während das Betriebsergebnis (EBIT) 2,46 Milliarden NOK erreichte. Besonders signifikant ist der Auftragsbestand, der mit 157,4 Milliarden NOK ein Rekordniveau markiert und eine hohe Visibilität für künftige Einnahmen bietet.
Die strategische Neuausrichtung erreicht im Frühjahr ihren vorläufigen Höhepunkt. Am 23. April 2026 erfolgt die Erstnotiz der zivilen Sparte Kongsberg Maritime als eigenständiges Unternehmen an der Osloer Börse. Nach der Abspaltung konzentriert sich die verbleibende Kongsberg Gruppen vollständig auf die Bereiche Verteidigung, Raumfahrt und digitale Überwachung. Bestehende Aktionäre erhalten die neuen Aktien im Verhältnis 1:1 in ihr Depot gebucht.
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