Neue Short-Positionen belasten normalerweise den Kurs – doch die TeamViewer-Aktie macht heute das Gegenteil. Während Leerverkäufer ihre Wetten ausbauen, greifen Anleger zu und treiben den Kurs deutlich nach oben. Ein technisches Signal der Stärke?
Die wichtigsten Fakten:
– Kursanstieg von über 3 Prozent auf 5,74 Euro im Xetra-Handel
– Kaufnachfrage übersteigt Verkaufsangebot im Orderbuch um über 40 Prozent
– Barclays sieht Kursziel bei 8,50 Euro – knapp 50 Prozent Aufwärtspotenzial
– Neue Leerverkaufspositionen überschreiten meldepflichtige Schwelle
Nachfrageüberhang im Orderbuch
Das Göppinger Softwareunternehmen verzeichnet am Donnerstagmittag ungewöhnlich starkes Kaufinteresse. Auf Xetra stehen Kauforders für über 132.000 Aktien nur rund 93.500 zum Verkauf angebotenen Papieren gegenüber. Dieser deutliche Nachfrageüberhang treibt den Kurs in Richtung der 5,80-Euro-Marke.
Besonders bemerkenswert: Die positive Kursentwicklung erfolgt parallel zu Berichten über neue Netto-Leerverkaufspositionen, die die meldepflichtige Schwelle von 0,5 Prozent überschritten haben. Marktbeobachter werten die Kursreaktion als mögliches Zeichen technischer Erschöpfung auf der Verkäuferseite.
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Analysten bleiben optimistisch
Trotz des langfristigen Abwärtstrends von über 46 Prozent im vergangenen Jahr halten Analysten an positiven Einschätzungen fest. Barclays stufte die Aktie Anfang Januar auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 8,50 Euro. Stimmen aus dem Umfeld der Bank of America bezeichneten den Titel zuletzt als deutlich unterbewertet und stellten ein Kurspotenzial von bis zu 150 Prozent in den Raum.
Die Bewertung mit einem erwarteten KGV von etwa 5,9 für das Jahr 2025 erscheint historisch günstig. Dies könnte erklären, warum die Käuferseite aktuell trotz Short-Seller-Präsenz die Oberhand gewinnt.
Zahlenvorlage am 10. Februar
Am 10. Februar wird TeamViewer die vollständigen Geschäftszahlen präsentieren. Bisherige Indikationen deuten darauf hin, dass das Unternehmen seine Prognosen für 2025 erfüllt und ein leichtes Umsatzwachstum erzielt hat. Ein nachhaltiger Sprung über die 6-Euro-Marke würde das heutige positive Signal bestätigen und die Bodenbildungsthese stärken.
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