Bei IBM greifen derzeit fundamentale Fortschritte und Analystenlob ineinander. Die Bank of America hat ihr Kursziel für den Technologiekonzern angehoben, während gleichzeitig eine wichtige regulatorische Hürde für die geplante Expansionsstrategie gefallen ist. Kurz vor den Quartalszahlen hellt sich die Stimmung für den Tech-Riesen spürbar auf, da Unsicherheiten bezüglich der anstehenden Übernahmen schwinden.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Ein wesentlicher Treiber für das aktuelle Interesse an der Aktie ist eine neue Einschätzung der Bank of America. Analyst Wamsi Mohan bestätigte in dieser Woche nicht nur die Kaufempfehlung („Buy“), sondern hob auch das Kursziel von 315 auf 335 US-Dollar an. Diese Anpassung signalisiert Vertrauen in die operative Entwicklung des Unternehmens.
Die optimistische Haltung ist an der Wall Street kein Einzelfall. Auch Evercore ISI bestätigte jüngst das „Buy“-Rating mit einem Ziel von 315 US-Dollar. Andere Institutionen gehen sogar noch weiter: Oppenheimer sieht den fairen Wert der Aktie bei 360 US-Dollar, während RBC ein Ziel von 350 US-Dollar ausgibt. Der Konsens der Analysten verschiebt sich damit schrittweise nach oben und untermauert den jüngsten Ausbruch über die 300-Dollar-Marke.
Behörden machen Weg für Confluent frei
Neben den Analystenstimmen sorgt ein strategischer Meilenstein für Klarheit. IBM hat die kartellrechtliche Freigabe in den Vereinigten Staaten für die geplante Übernahme von Confluent erhalten. Das Verstreichen der Wartezeit nach dem Hart-Scott-Rodino-Gesetz (HSR) markiert einen entscheidenden Schritt zum Abschluss der Transaktion.
Marktbeobachter rechnen nun mit einem Abschluss des Deals bis Mitte 2026. Analysten kalkulieren, dass die Integration von Confluent etwa 2 Prozent zum organischen Softwarewachstum von IBM beitragen wird. Diese Genehmigung ist besonders relevant, da sie die bei großen Tech-Konsolidierungen übliche regulatorische Unsicherheit beseitigt. Anleger können sich somit wieder stärker auf die erwarteten Synergien in den Bereichen Hybrid Cloud und Data Streaming konzentrieren.
Quartalszahlen und KI-Fokus
Der nächste wichtige Termin für Anleger steht bereits fest: IBM wird am Mittwoch, den 28. Januar 2026, nach US-Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Nach einem starken dritten Quartal, in dem der Gewinn pro Aktie die Erwartungen übertraf, liegt die Messlatte hoch.
Analysten prognostizieren für das Abschlussquartal einen Umsatz von rund 19,2 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei die KI-Plattform watsonx sowie die Hybrid-Cloud-Infrastruktur. Das Geschäftsvolumen im KI-Bereich hatte sich im Vorquartal nahezu verdoppelt, was auf eine beschleunigte Adoption durch Unternehmenskunden hindeutet.
Technischer Aufwärtstrend intakt
Auch charttechnisch präsentiert sich die Aktie in einer robusten Verfassung. Mit einem aktuellen Kurs von 303,16 US-Dollar notiert das Papier deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 244,60 US-Dollar, was den langfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 312,18 US-Dollar beträgt weniger als 3 Prozent.
Der 28. Januar wird nun zum entscheidenden Datum für die weitere Kursentwicklung. Sollten die Quartalszahlen die hohen Erwartungen beim Umsatzwachstum und der KI-Integration bestätigen, wäre der Weg für einen Test der jüngsten Höchststände geebnet.
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