Bloom Energy schloss 2025 mit einer beeindruckenden Jahresperformance von 298 Prozent ab – doch der Höhenflug hat sich zuletzt deutlich abgekühlt. Nach einem Allzeithoch von knapp 148 Dollar im November notiert die Aktie aktuell rund 30 Prozent tiefer. Analysten erhöhen zwar ihre Umsatzprognosen, bleiben bei den Bewertungen aber skeptisch.
Umsatzerwartungen steigen dank KI-Boom
Clear Street hat sein Kursziel von 50 auf 58 Dollar angehoben, bestätigt aber das Hold-Rating. Die Investmentbank erhöhte ihre Umsatzprognose für 2026 um 2 Prozent und für 2027 um 9 Prozent auf nun 3,33 Milliarden Dollar. Hintergrund: Bloom Energy baut seine internen Produktionskapazitäten für Rechenzentren massiv aus.
Die Zahlen belegen das Wachstum:
- Q3-Umsatz erreichte 519 Millionen Dollar (+57,1% zum Vorjahr)
- Non-GAAP-EPS drehte mit 0,15 Dollar ins Plus
- Produktionskapazität soll bis Dezember 2026 auf 2 GW verdoppelt werden
- Marktkapitalisierung liegt bei etwa 20,5 Milliarden Dollar
Brookfield-Deal als strategisches Fundament
Das Unternehmen positioniert sich gezielt als Profiteur des KI-Infrastruktur-Ausbaus. Die 5-Milliarden-Dollar-Partnerschaft mit Brookfield Asset Management macht Bloom Energy zum bevorzugten Stromlieferanten für Brookfields weltweites KI-Portfolio. Brookfield wird dabei seine Bilanz nutzen, um Bloom-Projekte zu finanzieren – ein Modell, das die Skalierung beschleunigen soll.
Bereits im Juli hatte Bloom einen Liefervertrag mit Oracle für Brennstoffzellen in Rechenzentren abgeschlossen.
Bewertung bleibt umstritten
Trotz starker Fundamentaldaten empfehlen mehrere Analysten die Aktie nur zum Halten. Daiwa startete Anfang Dezember mit einem Hold-Rating und einem Kursziel von 98 Dollar. Die unterschiedlichen Einschätzungen spiegeln die zentrale Frage wider: Ist die Bewertung den operativen Aussichten davongelaufen?
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 1.000 und ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von 8 signalisieren erhebliche Wachstumserwartungen. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 5,22 Prozent.
Wettbewerb nimmt zu
Die Konkurrenz im Bereich alternativer Energien verschärft sich. Ballard Power Systems und FuelCell Energy entwickeln eigene Brennstoffzellen-Technologien, während NuScale Power und Oklo mit modularen Kernreaktoren als Rechenzentrum-Stromquelle werben. Blooms Festoxid-Brennstoffzellen punkten mit Zuverlässigkeit und niedrigen Emissionen – ein Vorteil in Märkten mit angespannten Stromnetzen.
Analysten erwarten für 2026 ein EPS-Wachstum von 79 Prozent und eine Umsatzsteigerung von 38 Prozent. Ob die Aktie nach der jüngsten Korrektur wieder Fahrt aufnimmt, hängt davon ab, wie schnell Bloom seine Produktionskapazitäten hochfährt und ob die Data-Center-Pipeline weiter gefüllt wird.
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