Siemens Energy Aktie: Verlässliche Partner!

Siemens Energy kehrt mit einer Dividende von 0,70 Euro je Aktie zurück und erhält dafür nahezu einstimmige Zustimmung. Die eigentliche strategische Herausforderung bleibt die Windkrafttochter Siemens Gamesa.

Kurz zusammengefasst:
  • Erste Dividendenausschüttung seit dem Jahr 2022
  • Nahezu einstimmige Zustimmung der Aktionäre
  • Windkraftsparte Gamesa als zentrale Diskussion
  • Rekord-Auftragseingang und hoher Auftragsbestand

Siemens Energy schüttet wieder Geld an die Aktionäre aus – zum ersten Mal seit 2022. Auf der Hauptversammlung gab es dafür praktisch keinen Gegenwind. Gleichzeitig wurde deutlich: Die eigentliche Baustelle bleibt die Windkrafttochter Siemens Gamesa.

Dividenden-Comeback mit klarer Mehrheit

Die Aktionäre haben auf der Hauptversammlung einer Dividende von 0,70 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 zugestimmt. Das Votum fiel mit 99,99% Zustimmung beinahe einstimmig aus – ein klares Signal, dass die Rückkehr zur Ausschüttung breit getragen wird.

Siemens Energy

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Bemerkenswert: Es war die erste Präsenz-Hauptversammlung seit der Eigenständigkeit des Konzerns im Jahr 2020, abgehalten in Berlin. Insgesamt waren 66,10% des stimmberechtigten Kapitals vertreten.

Auch bei der Entlastung gab es deutliche Mehrheiten. Der Vorstand erhielt für das Geschäftsjahr eine Zustimmung von über 96%, der Aufsichtsrat von mehr als 95%. Aufsichtsratschef Joe Kaeser sprach vom bisher erfolgreichsten Geschäftsjahr in der noch jungen Unternehmensgeschichte.

Gamesa bleibt das Reizthema

Inhaltlich drehte sich ein großer Teil der Debatte um die Zukunft von Siemens Gamesa. Ein aktivistischer Investor drängt auf eine Abspaltung der Sparte. Dagegen warnte ein Vertreter des Großaktionärs Deka Investment davor, Gamesa „unter Wert“ zu verkaufen.

CEO Christian Bruch bekräftigte unterdessen das Ziel, bis 2028 einen klaren Pfad zu zweistelligen Renditen in der Windkraftsparte aufzuzeigen. Kann Siemens Energy damit den Druck aus der Diskussion um Gamesa nehmen? Zumindest setzt das Management auf einen definierten Zeitplan und eine konkrete Zielmarke.

Operative Stärke als Fundament – keine großen Übernahmen

Die Rückkehr zur Dividende begründet das Unternehmen mit einem starken operativen Geschäft. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete Siemens Energy einen Rekord-Auftragseingang. Zudem wurde ein Auftragsbestand von 146 Milliarden Euro genannt – ein Polster, das Planungssicherheit signalisiert.

Strategisch bremst Bruch bei großen Zukäufen: Der Fokus liege derzeit nicht auf Großübernahmen. Stattdessen peilt Siemens Energy kleine und mittelgroße Transaktionen an, vor allem zur Absicherung von Lieferketten und zum Ausbau des Netzgeschäfts.

Am Markt wirkt die Aktie nach der starken Vorlaufphase weiter eng am Jahreshoch: Mit 165,05 Euro liegt sie nur rund 2,45% unter dem 52‑Wochen-Hoch. Gleichzeitig deutet ein RSI von 85,4 auf ein sehr ambitioniertes kurzfristiges Momentum hin.

Unterm Strich bringt die Hauptversammlung zwei Botschaften zusammen: Dividende und hohe Zustimmungswerte sprechen für Rückenwind – die Richtung bei Gamesa und der Weg zu den Renditezielen bis 2028 bleiben aber der entscheidende Prüfstein.

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