Global Atomic zeigt erhöhte Schwankungen, während das Unternehmen in ein entscheidendes Geschäftsjahr startet. Im Zentrum steht die Frage nach der vollständigen Projektfinanzierung für das Dasa‑Projekt in Niger. Anleger wägen derzeit Finanzierungssorgen gegen das Potenzial der hochgradigen Uranlagerstätte ab.
- Aktueller Kurs (letzte Handelssitzung): 0,95 CAD
- Tagesveränderung: +4,40%
- Intraday‑Range: 0,92–1,00 CAD
- 52‑Wochen‑Hoch: 1,06 CAD
- Ziel Inbetriebnahme: H2 2027
Kurs und Handelsdaten
Die Aktie schloss in der letzten Sitzung bei 0,95 CAD, nach einem Anstieg von 4,4% gegenüber dem Vortag. Das gehandelte Volumen lag bei 2,79 Mio. Stück und signalisiert ein erhöhtes Interesse. Die Notierungen bewegten sich intraday zwischen 0,92 und 1,00 CAD und bleiben damit im oberen Bereich der 52‑Wochen‑Spanne (0,43–1,06 CAD). Diese Schwankungen spiegeln die laufende Neubewertung des Projektrisikos und der erwarteten Kapitalstruktur wider.
Finanzierung und Projektfortschritt
Die Priorität für 2026 ist klar: vollständige Finanzierung des Dasa‑Minenbaus. Das Management strebt entweder eine Fremdfinanzierung durch internationale Entwicklungsbanken oder eine Joint‑Venture‑Lösung an. In der Folge wurde die geplante Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage auf die zweite Hälfte 2027 verschoben; die Zielmarke für den kommerziellen Betrieb liegt 2028.
Der nigrische Staat bekräftigte, dass keine Verstaatlichung des Projekts beabsichtigt ist, was einige politische Risiken reduziert. Vor Ort läuft der Ausbau des Untertagebergbaus weiter; die Zufahrtsrampe ist mittlerweile bis zur dritten Sohle niedergelegt. Verhandlungsteams führen nach Unternehmensangaben bereits fortgeschrittene Gespräche mit mehreren Parteien. Der Markt wartet nun auf ein verbindliches Finanzierungsabkommen, das Klarheit über eine mögliche Verwässerung und den genauen Produktionsstart liefert.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Global Atomic?
Marktumfeld und operative Basis
Auf Sektorebene wirken strukturelle Faktoren zugunsten von Uranproduzenten. Staatliche Fördermittel – zuletzt nahezu 3 Mrd. USD für Anreicherungsprojekte in Nordamerika – unterstreichen das Interesse an nationalen Brennstoffketten. Analysen aus der ersten Januarwoche 2026 weisen Dasa als eines der wenigen aktuell im Bau befindlichen Greenfield‑Uranprojekte aus, was die langfristige Perspektive bei anhaltendem Angebotsdefizit stützt.
Parallel dazu liefert das Zink‑Recycling‑Joint‑Venture in Türkiye eine stabile operative Grundlage und dürfte 2026 weiter Erträge und mögliche Dividendenzahlungen beisteuern.
Konkret: Kommt es zu einem erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsverhandlungen, könnte Global Atomic den Bau beschleunigen und das Ziel für die Produktionsaufnahme 2028 halten. Bleibt eine Einigung aus, bleibt die Bewertung stark von der Finanzierungsunsicherheit und den Bedingungen eines möglichen Joint Ventures abhängig.
Global Atomic-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Global Atomic-Analyse vom 10. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Global Atomic-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Global Atomic-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Global Atomic: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
