Palantir Aktie: Harter Jahresauftakt

Die Palantir-Aktie startet mit deutlichen Kursverlusten ins neue Jahr, angetrieben von Sektor-Rotation und Gewinnmitnahmen. Analysten bleiben dennoch zuversichtlich und sehen langfristiges Potenzial durch KI.

Kurz zusammengefasst:
  • Starke Kursverluste in der ersten Handelswoche
  • Sektor-Rotation und steuerliche Gewinnmitnahmen als Treiber
  • Analystenhäuser bekräftigen Kaufempfehlungen
  • Extrem hohe Bewertung sorgt für Anlegersorgen

Palantir Technologies erlebt einen stürmischen Start in das Börsenjahr 2026. Während prominente Analystenhäuser frische Kaufempfehlungen aussprechen, dominiert auf dem Parkett der Verkaufsdruck und drückt den Kurs deutlich ins Minus. Anleger stehen nun vor dem Widerspruch zwischen langfristigen KI-Fantasien und akuten Sorgen um die extrem hohe Bewertung.

Sektor-Rotation und steuerliche Motive

Der Datenanalyse-Spezialist verlor allein am Freitag 5,18 Prozent und beendete den Handel bei 168,54 USD. Dieser Rücksetzer ist jedoch keine isolierte Tagesbewegung, sondern Teil eines negativen Trends: Auf Wochensicht steht bereits ein Minus von 10,69 Prozent zu Buche. Marktbeobachter identifizieren hierfür vor allem zwei Treiber:

Palantir

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Erstens findet eine deutliche Sektor-Rotation statt. Kapital fließt aus Software-Titeln ab und wandert verstärkt in Halbleiterwerte wie Nvidia oder Micron. Zweitens spielen steuerliche Überlegungen eine Rolle. Nach der massiven Rallye des Jahres 2025 haben viele Investoren Gewinnmitnahmen offenbar bewusst in den Januar verschoben, um die Steuerlast in das Steuerjahr 2026 zu verlagern.

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Bewertungssorgen treffen auf Optimismus

Die Nervosität der Anleger wird durch die fundamentale Bewertung verstärkt. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das je nach Berechnungsgrundlage bei rund 400 liegt, ist die Aktie extrem ambitioniert bewertet. Hinzu kommt, dass Finanzvorstand David Glazer kürzlich Aktienpakete veräußerte, was die Stimmung zusätzlich belastete. Kritiker bemängeln, dass der Kurs den Fundamentaldaten trotz starken Umsatzwachstums enteilt ist.

Demgegenüber steht jedoch eine ungebrochene Zuversicht von Analystenseite:
* Zacks Investment Research stufte die Aktie am 2. Januar auf „Strong Buy“ hoch und verweist auf erwartete Gewinnsteigerungen.
* Wedbush-Analyst Dan Ives bestätigte Palantir als „Top Pick“ für 2026 und sieht das Unternehmen auf dem Weg zu einer Billionen-Bewertung, getrieben durch die KI-Revolution.
* Der Großauftrag der US Navy über 448 Millionen Dollar dient den Bullen weiterhin als Beweis für die operative Stärke.

Blick auf die Zahlen

Anleger richten ihren Fokus nun auf die Quartalszahlen, die für Anfang Februar 2026 erwartet werden. Analysten rechnen mit einem Umsatz von rund 1,35 Milliarden Dollar. Bis dahin gilt es, wichtige charttechnische Marken zu verteidigen. Sollte der Verkaufsdruck anhalten, sehen Marktbeobachter die nächste signifikante Unterstützung im Bereich von 150 Dollar. Ein Unterschreiten dieser Marke könnte das technische Bild weiter eintrüben, während ein positives Ergebnis im Februar für neue Impulse sorgen müsste.

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