Gerresheimer Aktie: Zu Unrecht abgestraft?

Die Analysten von Jefferies halten trotz aktueller Kursschwäche an ihrer Kaufempfehlung für Gerresheimer fest. Sie sehen die negative Stimmung als Kontraindikator und verweisen auf ein erhebliches Aufwärtspotenzial.

Kurz zusammengefasst:
  • Kaufempfehlung und Kursziel von 34,10 Euro bestätigt
  • Aktuelle Marktstimmung als klassischer Kontraindikator
  • Theoretisches Aufwärtspotenzial von über 35 Prozent
  • Fundamentales Wachstum in Pharma und Kosmetik intakt

Die Gerresheimer Aktie kämpft am heutigen Montag mit einem schwierigen Marktumfeld, doch genau hier könnte eine Chance liegen. Während der breite Markt den Verpackungsspezialisten aktuell meidet, stellt sich das Analysehaus Jefferies klar gegen den Trend. Die zentrale These der Experten: Die negative Stimmung ignoriert die fundamentalen Daten und bietet dadurch unerwartetes Potenzial.

Kontraindikator Stimmung

Das Analysehaus Jefferies bestätigte am Morgen seine Kaufempfehlung („Buy“) für den Düsseldorfer Konzern. Analyst James Vane-Tempest hält unverändert an einem Kursziel von 34,10 Euro fest. Seine Einschätzung stützt sich auf eine interessante Beobachtung: Die Aktie sei bei Marktteilnehmern derzeit „in Ungnade gefallen“.

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Vane-Tempest wertet diese Skepsis jedoch nicht als Warnsignal, sondern als klassischen Kontraindikator. Sobald sich die Wahrnehmung der Investoren wieder den tatsächlichen Geschäftszahlen annähert, sieht er erhebliches „Überraschungspotenzial“ für den Titel. Die aktuelle Bewertung spiegelt demnach eher die schlechte Laune des Marktes wider als die operative Realität des Unternehmens.

Diskrepanz zum Aktienkurs

Wie weit Meinung und Marktreaktion derzeit auseinanderklaffen, zeigte der Handelsverlauf am Montag. Belastet durch einen allgemein schwachen DAX und geopolitische Unsicherheiten gab die Gerresheimer Aktie nach. Im Mittagshandel notierte das Papier im Bereich von 24,68 Euro, ein Minus von rund 2,5 Prozent.

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Diese Schwäche vergrößert jedoch lediglich die Lücke zum ausgegebenen Kursziel. Sollte sich die Prognose von Jefferies bewahrheiten, bietet das aktuelle Niveau ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 35 Prozent. Der Markt preist momentan Risiken ein, die der Analyst in dieser Schärfe nicht sieht.

Fundamentales Wachstum intakt

Abseits der kurzfristigen Kursschwankungen bleiben die langfristigen Treiber für Gerresheimer bestehen. Branchenprognosen stützen den Optimismus für die Kernsegmente:
* Pharma: Der Markt für injizierbare Arzneimittelabgabe, in dem das Unternehmen einen signifikanten Marktanteil hält, soll bis 2033 jährlich um 5,8 Prozent wachsen.
* Kosmetik: Auch für hochwertige Glasverpackungen wird bis 2034 eine stetig steigende Nachfrage erwartet.

Für Anleger liegt der entscheidende Punkt nun in der Geduld. Die fundamentale Wachstumsstory im Pharma- und Kosmetikbereich steht im direkten Widerspruch zur aktuellen Kursnotiz unter 25 Euro. Wenn der Markt seinen Fokus von der allgemeinen Stimmung zurück auf die Wachstumsraten lenkt, dürfte sich die von Jefferies identifizierte Bewertungslücke schließen.

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