Tesla steuert auf einen entscheidenden Mittwoch zu. Während die Absatzzahlen im Kerngeschäft bröckeln und die Konkurrenz in Europa vorbeizieht, setzen Optimisten voll auf das Thema autonomes Fahren. Investoren stehen vor den Quartalszahlen im Zwiespalt: Können Software-Visionen die fundamentalen Probleme im Autoverkauf überdecken?
Absatzzahlen unter Druck
Die operativen Daten zeigen eine klare Abkühlung des Wachstums. Im vierten Quartal sanken die Auslieferungen um 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, womit Tesla das zweite Jahr in Folge mit einem Absatzrückgang abschließt. Besonders in Europa wächst der Wettbewerbsdruck: Die Neuzulassungen brachen im Dezember um 20 Prozent ein. Gleichzeitig zog der chinesische Konkurrent BYD vorbei und sicherte sich die Position als weltweit größter Hersteller von Elektrofahrzeugen.
Hoffnungsträger Software
Gegenwind im Hardware-Geschäft soll durch Fortschritte bei der Künstlichen Intelligenz ausgeglichen werden. Berichte über fahrerlose Robotaxi-Fahrten in Austin ohne Sicherheitsfahrer stützen die Stimmung. Zudem baut Tesla sein Erlösmodell um: Die Option zum Einmalkauf der „Full Self-Driving“-Software (FSD) endet am 14. Februar 2026. Stattdessen fokussiert sich das Unternehmen auf ein Abo-Modell, um langfristig wiederkehrende Einnahmen zu sichern.
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Experten tief gespalten
Die Kluft zwischen der aktuellen Geschäftsentwicklung und den Zukunftsvisionen spiegelt sich in den Analystenmeinungen wider. Während RBC Capital Markets aufgrund der KI-Perspektiven an optimistischen Zielen festhält, mahnen UBS und HSBC zur Vorsicht und verweisen auf die fundamentale Bewertung im Verhältnis zu den sinkenden Auslieferungen. Die Aktie notiert aktuell bei 392,90 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 10 Prozent an Wert eingebüßt.
Am Mittwoch, den 28. Januar, präsentiert Tesla nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal. Da am selben Tag auch die US-Notenbank über die Zinsen entscheidet, müssen sich Anleger auf erhöhte Schwankungen einstellen.
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