Führende Köpfe bei Procter & Gamble haben gestern umfangreiche Aktienpakete abgestoßen. Chairman Jon Moeller trennte sich von über 162.000 Aktien im Wert von mehr als 26 Millionen Dollar. Die Transaktionen erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie nahe ihrem aktuellen Niveau notiert.
Insider-Transaktionen im Detail
Jon Moeller verkaufte gestern 162.232 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 162,45 Dollar. Der Gegenwert der Transaktion belief sich auf rund 26,35 Millionen Dollar. Nach dem Verkauf hält der Chairman noch 319.385 Aktien direkt.
Ebenfalls am Donnerstag veräußerte Gary Coombe, CEO der Sparte Grooming, 36.093 Aktien. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 162,33 Dollar, was einem Gesamtwert von etwa 5,86 Millionen Dollar entspricht. Die Transaktion stand im Zusammenhang mit der Ausübung von Optionen, die ursprünglich zu einem Preis von 78,52 Dollar gewährt worden waren.
Beide Verkäufe wurden bei der US-Börsenaufsicht SEC ordnungsgemäß gemeldet.
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Geschäftliche Entwicklung
Die Aktienverkäufe folgen auf die jüngste Quartalsbilanz vom 22. Januar. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erwirtschaftete P&G einen Umsatz von 22,2 Milliarden Dollar – ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,88 Dollar und entsprach damit dem Vorjahreswert. Analysten hatten mit diesem Ergebnis gerechnet, während die Erlöse leicht unter den Erwartungen blieben. Das Management bekräftigte seine Jahresprognose für organisches Umsatzwachstum und bereinigtes EPS-Wachstum.
Aktueller Stand
Die Aktie eröffnete heute bei 161,27 Dollar. Insider-Verkäufe in dieser Größenordnung sind bei einem Konzern wie P&G nicht ungewöhnlich und können Teil regulärer Vergütungsstrukturen oder persönlicher Finanzplanung sein. Die zeitliche Nähe zur Quartalspräsentation sowie das aktuelle Kursniveau dürften die Transaktionen beeinflusst haben.
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