Nvidia Aktie: Alphabet liefert Rückenwind

Alphabets massive Kapitalausgaben von bis zu 185 Milliarden Dollar entkräften Zweifel an der KI-Nachfrage und geben Nvidia Rückenwind. Der Fokus liegt nun auf den anstehenden Quartalszahlen.

Kurz zusammengefasst:
  • Alphabet verdoppelt Kapitalausgaben für KI-Infrastruktur
  • Investitionen mildern Sorgen um gescheiterten OpenAI-Deal
  • Nvidia-Aktie hatte zuvor deutliche Kursverluste erlitten
  • Ergebnisse für das vierte Quartal am 25. Februar erwartet

Nach einer Woche voller Unsicherheit atmen Nvidia-Anleger auf. Sorgen um den gigantischen Deal mit OpenAI hatten die Aktie zuletzt spürbar belastet. Doch am Mittwochabend sorgte ausgerechnet Alphabet für Erleichterung: Der Google-Mutterkonzern kündigte Investitionen an, die Zweifel an der anhaltenden KI-Nachfrage zerstreuen dürften.

Milliarden-Investitionen stützen den Sektor

Die Nachricht, die den Aktienkurs nachbörslich um rund zwei Prozent antrieb, fand sich im Geschäftsbericht von Alphabet. Der Tech-Riese plant für das Jahr 2026 Kapitalausgaben (Capex) von bis zu 185 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht fast einer Verdoppelung der Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr und signalisiert einen ungebrochenen Hunger nach KI-Infrastruktur.

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Marktbeobachter wie Ben Reitzes von Melius Research bezeichneten diese Summe als „unglaublich“. Zwar nutzt Google primär eigene Tensor Processing Units (TPUs) für KI-Berechnungen, doch Analysten gehen davon aus, dass die massiven Ausgaben auch Nvidias Auftragsbüchern zugutekommen werden. Die Logik ist simpel: Wenn die Hyperscaler ihre Budgets erhöhen, profitiert in der Regel der führende Ausrüster der Branche.

Sorgen um OpenAI-Deal drückten den Kurs

Dieser positive Impuls war dringend nötig, denn die Stimmung war zuvor angespannt. Die Nvidia-Aktie schloss am Mittwoch bei 174,19 US-Dollar und verzeichnete auf 7-Tages-Sicht ein Minus von rund 9,5 Prozent. Auslöser für die jüngste Schwäche war ein Bericht des Wall Street Journal, wonach die geplante 100-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI sowie der Bau einer gewaltigen Recheninfrastruktur ins Stocken geraten seien.

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Insider berichteten von Unsicherheiten bezüglich der Vereinbarung. CEO Jensen Huang trat diesen Gerüchten am Wochenende zwar entgegen und bezeichnete Berichte über Unstimmigkeiten als „Unsinn“, bestätigte aber zugleich, dass der Deal noch nicht finalisiert sei und die Investitionssumme die 100-Milliarden-Grenze nicht überschreiten werde.

Blick auf die Quartalszahlen

Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf den 25. Februar 2026. An diesem Datum wird Nvidia seine Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 präsentieren. Das Management hat einen Umsatz von 65 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt, was einem Wachstum von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Nach dem Rekordumsatz im Vorquartal müssen diese Zahlen bestätigen, dass der Wachstumsmotor weiter rund läuft.

Die Marktreaktion auf die Alphabet-Zahlen verdeutlicht die enge Kopplung der Halbleiterbranche an die Investitionspläne der großen Cloud-Anbieter. Solange Tech-Giganten bereit sind, dreistellige Milliardenbeträge in den Ausbau ihrer Rechenzentren zu pumpen, bleibt das fundamentale Marktumfeld für Nvidias KI-Beschleuniger robust – ungeachtet der kurzfristigen Unruhe um Einzelpartnerschaften wie jener mit OpenAI.

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