2G Energy zieht heute eine positive Bilanz der Branchenmesse E-world 2026. Der starke Auftritt in Essen untermauert die optimistischen Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Angesichts massiv gestiegener Auftragseingänge zum Jahreswechsel stellt sich die Frage: Kann das Unternehmen die ambitionierten Wachstumsziele für 2026 tatsächlich erreichen?
- Prognose 2026: Umsatz von 440 bis 490 Mio. Euro bestätigt.
- EBIT-Marge: Zielkorridor liegt bei 9,0 bis 11,0 Prozent.
- Auftragslage Q4 2025: Massive Zuwächse in Deutschland (+145 %) und Europa (+160 %).
- Treiber: Biomassepaket und EU-Genehmigung für Reservekraftwerke.
Massive Zuwächse bei den Auftragseingängen
Die bestätigte Prognose stützt sich auf eine dynamische Geschäftsentwicklung, die bereits Ende 2025 deutlich an Fahrt gewann. Im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen erheblichen Anstieg der Bestellungen. In Deutschland kletterte der Auftragseingang auf 22,4 Millionen Euro, während im europäischen Ausland (ohne Ukraine) Aufträge im Wert von 11,7 Millionen Euro verbucht wurden.
Auch das Geschäft in Nordamerika trug mit einem Auftragsvolumen von 15,5 Millionen Euro zur robusten Bilanz des Schlussquartals bei. Dieser Puffer ermöglicht dem Management, die Umsatzziele für das Gesamtjahr 2026 mit Zuversicht anzugehen. Der Messeauftritt in Essen bestätigte zudem das hohe Interesse an dezentralen und flexiblen Energielösungen.
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Struktureller Rückenwind durch Energiepolitik
Die Nachfrage wird derzeit von mehreren politischen und strukturellen Faktoren gestützt. In Deutschland erweist sich das Biomassepaket als wesentlicher Treiber, da für 2026 hohe Investitionen in die Flexibilisierung von Biogasanlagen erwartet werden. Marktbeobachter werten dies als stabiles Fundament für das Kerngeschäft.
Zusätzlich sorgt die EU-Genehmigung für Reservekraftwerke mit einer Kapazität von 12 Gigawatt für Rückenwind. Diese Entscheidung begünstigt den Ausbau dezentraler Gaskraftwerke, was das zukünftige Umsatzwachstum im deutschen Markt absichern dürfte. Der Besuch der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin am Messestand unterstrich die Relevanz dieser Technologien im aktuellen energiepolitischen Umfeld.
Mit dem erfolgreichen Messeabschluss und den vollen Auftragsbüchern ist die Basis für das Geschäftsjahr 2026 gelegt. Die Erreichung des oberen Endes der Umsatzprognose von 490 Millionen Euro hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell die angekündigten Flexibilisierungsprojekte in Deutschland operativ umgesetzt werden.
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