Bayer Aktie: Zuversichtliche Investoren!

Goldman Sachs erhöht das Kursziel für Bayer um 26% auf 38,50 Euro nach erfolgreicher Phase-3-Studie des Blutgerinnungshemmers Asundexian, der Patentausfälle kompensieren soll.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursziel-Anhebung um 26 Prozent auf 38,50 Euro
  • Erfolgreiche Phase-3-Studie für Schlaganfall-Medikament
  • Asundexian soll Umsatzlücke nach Xarelto-Patent schließen
  • Glyphosat-Rechtsstreit bleibt größtes Risiko

Goldman Sachs schockt mit radikaler Kursziel-Anhebung auf 38,50 Euro – ein Plus von über 26 Prozent zum aktuellen Niveau. Der Grund: Durchbruch in der Pharma-Pipeline, der jahrelange Sorgen um auslaufende Blockbuster-Patente in Luft auflöst. Doch kann Asundexian wirklich das Comeback des geschundenen DAX-Konzerns zementieren?

Nach Jahren der Monsanto-Misere scheint Bayer endlich wieder Oberwasser zu bekommen. Die US-Investmentbank sieht den Leverkusener Riesen fundamental unterbewertet – und das ausgerechnet jetzt, wo sich eine Entscheidung im Glyphosat-Drama nähert.

Pipeline-Hoffnung Asundexian: Der Game-Changer?

Das Herzstück der Goldman-Euphorie trägt einen sperrigen Namen: Asundexian. Der Blutgerinnungshemmer zur Schlaganfall-Prävention hat in der Phase-3-Studie „OCEANIC-STROKE“ sowohl Wirksamkeits- als auch Sicherheitsziele erreicht. Für Bayer ist das mehr als nur ein klinischer Erfolg – es ist die Antwort auf eine existenzielle Frage.

Denn mit dem nahenden Patentablauf von Xarelto, einem der wichtigsten Umsatzbringer, drohte eine empfindliche Lücke in der Ertragskraft. Asundexian könnte diese Lücke nicht nur schließen, sondern neue Wachstumsperspektiven eröffnen. Die Analysten bewerten das Potenzial als substanziell genug, um ihr Kursziel von 34,50 auf 38,50 Euro anzuheben.

Warum das entscheidend ist:

  • Absicherung gegen Umsatzrückgänge bei auslaufenden Patenten
  • Stärkung der Position im lukrativen Markt für Gerinnungshemmer
  • Verbessertes Chance-Risiko-Verhältnis für die Gesamtaktie
  • Rotation in „Value“-Titel mit intakter Pipeline begünstigt Bayer

Positive Signale aus Indien – und ein sportlicher Dämpfer

Während Konkurrent Novo Nordisk zuletzt mit gescheiterten Alzheimer-Studien 10 Prozent an Wert verlor, sammelt Bayer kleine Erfolge. Die indische Tochter Bayer CropScience erreichte eine Reduzierung von Steuerstrafzahlungen um 58 Prozent – von 74 auf 31 Millionen INR. Absolut mag der Betrag überschaubar sein, doch das Signal zählt: Regulatorische Risiken in Schwellenländern lassen sich eindämmen.

Weniger erfreulich verlief das Wochenende für Bayer Leverkusen. Die 1:2-Niederlage gegen Dortmund hat zwar keine direkte Auswirkung auf die Aktie, trübt aber die Markenstimmung – ein Faktor, den Investoren nicht völlig ignorieren sollten.

Supreme Court: Das Damoklesschwert bleibt

Bei aller Pipeline-Euphorie: Der Glyphosat-Rechtsstreit bleibt das größte Risiko. Marktbeobachter rechnen bis Mitte Dezember mit einer möglichen Stellungnahme des Supreme Court zur Frage der Beweisführung. Eine positive Entscheidung wäre der ultimative Katalysator – eine negative könnte die jüngsten Kursgewinne zunichtemachen.

Mit einer Jahresperformance von 60 Prozent gehört Bayer bereits jetzt zu den Comeback-Storys 2025. Die Aktie steht knapp unter der technischen Hürde von 31 Euro. Ein Durchbruch darüber, befeuert durch das Goldman-Update, könnte den Aufwärtstrend beschleunigen. Die entscheidende Frage bleibt: Reicht die Pharma-Fantasie aus, um das juristische Damoklesschwert zu vergessen?

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