Gold: Neue Rekordmarke geknackt!
Nach gescheiterten US-Iran-Verhandlungen und einer Marineblockade erholt sich der Goldpreis über 4.800 Dollar. Schwacher Dollar und Zentralbankkäufe stützen den Markt.
Kurz zusammengefasst
- Gescheiterte Verhandlungen zwischen USA und Iran
- Goldpreis erholt sich über 4.800 Dollar
- Schwacher US-Dollar stützt Edelmetall
- Zentralbanken kaufen weiterhin Gold
Islamabad, 12. April: Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran enden ohne Ergebnis. JD Vance bestätigt das Scheitern — und wenige Stunden später kündigt Washington eine Marineblockade iranischer Häfen an. Das ist der Stoff, aus dem Goldpreisrallys gemacht werden.
Allerdings lief es zunächst anders. Die Blockade trieb die Ölpreise hoch, schürte Inflationsängste — und genau das drückte Gold am Montag unter 4.700 Dollar. Steigende Energiepreise bedeuten höhere Realzinsen, und die sind Gift für das zinslose Edelmetall. Kein Wunder, dass der Markt kurz zurückwich.
Hoffnung auf Runde zwei
Die Erholung kam schnell. Berichte über eine mögliche zweite Verhandlungsrunde in Pakistan ließen die Stimmung drehen. Trump erwähnte öffentlich neue Gespräche. Das reichte, um die Käufer zurückzubringen — Gold kletterte wieder über 4.800 Dollar und schloss gestern bei 4.839 Dollar.
Parallel liefen in Washington erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon. US-Außenminister Rubio moderierte. Einen Durchbruch gab es nicht — Israel fordert die Entwaffnung der Hisbollah, der Libanon einen Waffenstillstand. Die Hisbollah selbst lehnte die Gespräche ab und intensivierte Berichten zufolge ihre Angriffe auf Nordisrael. Mehr Eskalation, weniger Lösung.
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Dollar schwach, Zentralbanken kaufen
Neben der geopolitischen Lage stützen zwei strukturelle Faktoren den Goldpreis. Der US-Dollar gibt gegenüber wichtigen Weltwährungen nach — das macht Gold für Käufer außerhalb des Dollar-Raums günstiger. Globale Zentralbanken kaufen weiter, um ihre Reserven zu diversifizieren. Diese institutionelle Nachfrage bildet ein stabiles Fundament.
Technisch hat Gold mit dem Sprung über 4.800 Dollar ein positives Signal gesetzt. Analysten nennen den Bereich zwischen 4.860 und 4.880 Dollar als nächste Widerstandszone. Hält der Aufwärtstrend, rückt die 5.000-Dollar-Marke in den Blick — ein Niveau, das psychologisch erheblich Gewicht hat. Nach unten gilt die Zone zwischen 4.600 und 4.700 Dollar als Auffangnetz.
Ob eine zweite US-Iran-Verhandlungsrunde tatsächlich zustande kommt, entscheidet über die kurzfristige Richtung. Eine echte Deeskalation dürfte Gewinnmitnahmen auslösen. Solange sie ausbleibt, sprechen Dollar-Schwäche und Zentralbanknachfrage für weiteren Rückenwind.
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