Almonty Aktie: Wachstumsstory überzeugt
Almonty Industries profitiert von geopolitischen Spannungen und steigenden Wolframpreisen. Analysten sehen großes Potenzial, während die südkoreanische Mine die Produktion aufnimmt.
Kurz zusammengefasst
- Starke Kaufempfehlungen und Kursziele von Wall-Street-Häusern
- Wolframpreise durch chinesische Exportbeschränkungen explodiert
- Sangdong-Mine in Südkorea hat Förderung wieder aufgenommen
- Geplante Kapazitätsverdopplung bis 2027 für US-Markt
Nach einem deutlichen Kursrückschlag erhält Almonty Industries starken Rückhalt von der Wall Street. Während das Unternehmen in Südkorea nach über 30 Jahren wieder Wolfram fördert, spitzt sich die globale Angebotslage massiv zu. Diese Kombination aus operativen Fortschritten und geopolitischen Spannungen rückt den Minenbetreiber zunehmend in den Fokus großer institutioneller Investoren.
Analysten sehen massives Aufwärtspotenzial
Die Investmentbank D.A. Davidson bekräftigte am Donnerstag ihre Kaufempfehlung für den Rohstoffkonzern. Nach einem Treffen mit dem Management sehen die Experten ihre fundamentale These bestätigt. Der jüngste Kursrutsch der Aktie wird von Marktbeobachtern eher als Gewinnmitnahme nach einer historischen Rally gewertet – immerhin steht auf Jahressicht ein Plus von knapp 540 Prozent zu Buche.
Auch andere Häuser positionieren sich angesichts der aktuellen Marktlage klar:
* D.A. Davidson: Kursziel 25,00 US-Dollar (Buy)
* B. Riley Financial: Kursziel erhöht auf 23,00 US-Dollar (Buy)
* Oppenheimer: Kursziel erhöht auf 19,00 US-Dollar (Outperform)
Geopolitik befeuert die Nachfrage
Hinter dem Optimismus der Wall Street steht ein handfester Engpass auf dem Weltmarkt. China, das traditionell über 80 Prozent des globalen Wolframs produziert, hat seine Exporte zuletzt spürbar eingeschränkt. Gleichzeitig verbieten die USA ab 2027 den Import des kritischen Metalls aus der Volksrepublik für Rüstungsgüter.
Diese Verknappung treibt die Preise in die Höhe. Der Durchschnittspreis für Ammoniumparatungstat (APT) kletterte in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als 500 Prozent auf 2.250 US-Dollar pro MTU. Almonty Industries positioniert sich genau in dieser Lücke, um die westliche Industrie unabhängiger von asiatischen Lieferketten zu machen.
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Produktion läuft, Kosten steigen
Operativ untermauert das Unternehmen diese Ambitionen mit einem wichtigen Meilenstein. Die Sangdong-Mine in Südkorea hat die erste Phase der Inbetriebnahme abgeschlossen und produziert wieder Wolframkonzentrat. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich rund 2.300 Tonnen zu liefern.
Finanziell zeigt sich ein gemischtes Bild. Zwar stieg der Umsatz im Gesamtjahr 2025 um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar. Parallel dazu kletterten die Verwaltungs- und Allgemeinkosten drastisch auf 20,5 Millionen US-Dollar. Das Management begründet diesen Sprung primär mit höheren Rechts- und Regulierungskosten. Unter dem Strich stand ein negatives bereinigtes EBITDA von 4,5 Millionen US-Dollar. Große Adressen wie Van ECK Associates oder Encompass Capital Advisors ließen sich von diesen Anlaufverlusten nicht abschrecken und bauten ihre Positionen im vierten Quartal im zweistelligen Millionenbereich aus.
Der Blick richtet sich nun auf die Skalierung der Förderung. Für das Jahr 2027 plant Almonty die zweite Ausbaustufe der Sangdong-Mine, welche die Kapazität auf 4.600 Tonnen verdoppeln soll. Pünktlich zum Inkrafttreten des US-Importverbots für chinesisches Wolfram könnte das Unternehmen dann rund 40 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas bedienen.
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