Robinhood Aktie: Spektakuläre Wette!

Robinhood übernimmt 90 Prozent an MIAXdx und baut eigene Börseninfrastruktur für Prognosemärkte auf, die sich zum umsatzstärksten Wachstumssegment entwickelt haben.

Kurz zusammengefasst:
  • Joint Venture mit Susquehanna International Group
  • Übernahme von 90 Prozent an Börse MIAXdx
  • Prognosemärkte als stärkstes Wachstumssegment
  • Start der operativen Tätigkeit für 2026 geplant
  • Aktie mit 188 Prozent Plus seit Jahresbeginn

Der Neobroker Robinhood ist längst mehr als nur eine App für den schnellen Aktienhandel zwischendurch. Mit einem aggressiven Vorstoß in den Bereich der Prognosemärkte will das Unternehmen nun eine völlig neue Einnahmequelle erschließen und fordert die Konkurrenz heraus. Die Ankündigung einer strategischen Partnerschaft sorgte für Euphorie, doch kann diese Wette auf die Zukunft die jüngsten Turbulenzen wirklich vergessen machen?

Allianz für die Zukunft

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe und beendete die jüngste Durststrecke der Aktie: Robinhood geht ein Joint Venture mit dem Schwergewicht Susquehanna International Group ein. Das Ziel ist klar definiert – die Eroberung des Marktes für Ereigniswetten.

Kern des Deals ist die Übernahme einer 90-prozentigen Beteiligung an MIAXdx, einer von der US-Behörde CFTC lizenzierten Börse und Clearingstelle. Während Robinhood als kontrollierender Partner fungiert, soll Susquehanna die nötige Liquidität bereitstellen. Der Startschuss für die operative Tätigkeit ist für 2026 geplant. Damit baut Robinhood seine eigene Infrastruktur auf, anstatt sich nur auf externe Partner zu verlassen.

Wachstumsmotor läuft heiß

Dass Robinhood diesen Schritt wagt, ist kein Zufall. Die sogenannten „Prediction Markets“, auf denen Anleger auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse wetten, haben sich innerhalb kürzester Zeit zum umsatzstärksten Wachstumssegment des Unternehmens entwickelt.

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Die Zahlen untermauern die Ambitionen: Seit dem Start vor rund einem Jahr wurden bereits mehr als 9 Milliarden Kontrakte von über einer Million Kunden gehandelt. CEO Vlad Tenev betonte zuletzt, dass sich das Volumen in diesem Bereich in jedem Quartal verdoppelt habe. Dieser Boom soll nun durch die eigene Börsenlizenz zementiert und gegen Konkurrenten wie Polymarket verteidigt werden.

Volatilität bleibt Trumpf

Die Euphorie über den Deal kommt für Anleger gerade rechtzeitig, denn der November war bisher alles andere als entspannt. Sorgen um den breiteren Markt und ein Rücksetzer bei Krypto-Assets setzten dem Papier zu. Hinzu kam, dass Mitgründer Baiju Bhatt die Schwächephase nutzte, um Aktienpakete im Wert von fast 49 Millionen Dollar abzustoßen – ein Signal, das Investoren selten gerne sehen.

Trotz dieser kurzfristigen Unsicherheiten bleibt das übergeordnete Bild beeindruckend. Seit Jahresanfang steht ein sattes Plus von über 188 Prozent zu Buche, was die enorme Erholungskraft des Titels unterstreicht. Ob die neue Wettbörse den Kurs nun dauerhaft stabilisieren kann, wird sich zeigen, wenn 2026 die ersten eigenen Kontrakte gehandelt werden.

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