Kurz vor den Quartalszahlen senken gleich mehrere Banken ihre Kursziele für den dänischen Pharmakonzern. Gleichzeitig zeigen neue Daten, wie hart der Wettbewerb im Markt für Abnehmspritzen tobt – und wie viel Geld Novo Nordisk in die Verteidigung seiner Position steckt.
Kursziele unter Druck
Am Donnerstag, 29. Januar, reduzierten zwei führende Institute ihre Einschätzungen: Danske Bank senkte das Kursziel von 455 auf 440 dänische Kronen, Nordea von 520 auf 486 Kronen. Beide Häuser halten trotz der Anpassung an ihrer Kaufempfehlung fest. Bereits zwei Tage zuvor hatte die Citigroup mit einem „Neutral“-Rating und einem Ziel von 400 Kronen eine noch vorsichtigere Position bezogen.
Die Korrekturen kommen zu einem heiklen Zeitpunkt: Am 4. Februar legt Novo Nordisk seine Quartalszahlen vor. Anleger dürften genau hinsehen, ob die hohen Investitionen in Marketing und die Einführung neuer Darreichungsformen erste Früchte tragen.
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Fast 500 Millionen Dollar für Werbung
Wie intensiv der Kampf um Marktanteile im GLP-1-Segment geführt wird, verdeutlichen Zahlen aus den USA. In den ersten neun Monaten 2025 investierte Novo Nordisk knapp 500 Millionen Dollar in die Bewerbung von Wegovy und Ozempic – mehr als doppelt so viel wie Konkurrent Eli Lilly im gleichen Zeitraum für seine Präparate aufwendete. Die massive Werbeoffensive zielt darauf ab, die Vormachtstellung zu sichern, während gleichzeitig Produktionskapazitäten hochgefahren und orale Alternativen auf den Markt gebracht werden.
Ein erster Gradmesser für die Akzeptanz: In der ersten vollen Woche nach der US-Einführung der oralen Wegovy-Variante wurden rund 18.410 Rezepte eingelöst. Ob diese Dynamik anhält, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Was jetzt zählt
Mit den anstehenden Quartalszahlen wird sich klären, ob die hohen Marketingausgaben in entsprechende Umsatzzuwächse münden und wie schnell die neue orale Form angenommen wird. Die gesenkten Kursziele deuten darauf hin, dass Analysten kurzfristig etwas zurückhaltender geworden sind – die grundsätzliche Wachstumsstory stellen sie damit aber nicht infrage.
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