DroneShield hat im Geschäftsjahr 2025 einen klaren Wendepunkt erreicht: erstmals schwarze Zahlen, ein Umsatz fast viermal so hoch wie im Vorjahr und eine Auftragspipeline im Milliardenbereich. Das australische Unternehmen für Drohnenabwehr profitiert direkt von der wachsenden Nachfrage nach Counter-UAS-Technologien – angetrieben durch eine verschlechterte globale Sicherheitslage.
Die Zahlen hinter dem Turnaround
Der Umsatz kletterte im Geschäftsjahr 2025 um 276 Prozent auf 216,55 Millionen australische Dollar. Noch bedeutsamer: DroneShield schrieb erstmals einen Nettogewinn von 3,52 Millionen AUD – nach einem Nettoverlust im Vorjahr. Die Bruttomarge liegt bei rund 65 Prozent, das bereinigte EBITDA bei 36,5 Millionen AUD.
Die Aktie reagierte auf die Zahlen mit einem Kurssprung von über zehn Prozent an einem einzigen Handelstag. Seit Jahresbeginn hat der Titel rund 19 Prozent zugelegt und notiert damit deutlich über seinem 200-Tage-Durchschnitt.
Pipeline wächst, Produktion muss folgen
Hinter den Zahlen steckt eine rasch wachsende Auftragspipeline. Sie dehnte sich innerhalb eines Monats von 2,1 auf 2,3 Milliarden AUD aus. Europa führt mit 1,2 Milliarden AUD über 78 Projekte, gefolgt von der Asien-Pazifik-Region mit 481 Millionen AUD. Allein 18 Einzelprojekte haben jeweils einen Wert von über 30 Millionen AUD; das größte Einzelprojekt ist mit 750 Millionen AUD bewertet.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 sind bereits Aufträge im Wert von 104 Millionen AUD fest gebucht – darunter ein europäischer Militärvertrag über 49,6 Millionen AUD, der zweitgrößte Einzelauftrag in der Unternehmensgeschichte. Er umfasst handgehaltene Drohnenabwehrsysteme sowie Software-Updates; die Lieferung und Zahlung sollen vollständig im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
Produktion als entscheidender Faktor
Aufträge gewinnen ist eine Sache – sie fristgerecht abzuarbeiten eine andere. DroneShield plant, seine jährliche Produktionskapazität bis Ende 2026 von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden AUD zu verfünffachen. Dafür entstehen neue Fertigungsstandorte in Australien, den USA und Europa. In Sydney wurden bereits 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzugefügt. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter.
Flankiert wird der Kapazitätsaufbau durch die Ernennung von Michael Powell zum Chief Operating Officer. Mit über 25 Jahren Erfahrung in Verteidigung, Luft- und Raumfahrt sowie kritischer Infrastruktur soll er die Skalierung diszipliniert steuern und Fertigung, Engineering und Lieferketten enger verzahnen.
Parallel entwickelt DroneShield sein Geschäftsmodell weiter: Neben dem Hardwareverkauf gewinnen Software-as-a-Service-Abonnements an Gewicht, die wiederkehrende und planbarere Einnahmen erzeugen sollen.
Ausblick: Lieferfähigkeit entscheidet
Das zentrale Risiko für die weitere Kursentwicklung liegt nicht im Auftragseingang, sondern in der Ausführung. Staatliche Beschaffungsprozesse sind erfahrungsgemäß langwierig und anfällig für Verzögerungen – was den Zeitplan für die Umsatzrealisierung verschieben kann. Entscheidend wird sein, wie schnell die neuen Kapazitäten hochgefahren werden und in welchem Tempo die Pipeline in tatsächlich gebuchten Umsatz umgewandelt wird. Die nächsten Quartalsberichte werden zeigen, ob DroneShield seinen Turnaround in nachhaltiges Wachstum überführen kann.
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