Rolls-Royce Aktie: Großauftrag sorgt für Rückenwind

Der Triebwerksbauer sichert sich einen bedeutenden Auftrag von Delta Air Lines und treibt die Entwicklung kleiner Atomreaktoren voran. Die Aktie konsolidiert nach einer starken Rallye.

Kurz zusammengefasst:
  • Delta bestellt 62 Triebwerke mit Servicevertrag
  • Strategische Partnerschaft für Mini-Atomkraftwerke
  • Aktie nach Verdopplung im Vorjahr korrigiert
  • Finanzbericht für 2025 Ende Februar erwartet

Rolls-Royce startet mit starken operativen Nachrichten in das Börsenjahr 2026. Der britische Triebwerksbauer konnte sich nicht nur einen bedeutenden Auftrag der US-Airline Delta sichern, sondern meldet auch strategische Fortschritte in der Atomsparte. Damit liefert der Konzern kurz vor den mit Spannung erwarteten Jahreszahlen wichtige Impulse, während die Aktie nach einer beeindruckenden Rallye zuletzt eine Konsolidierung durchlief.

Der Deal mit Delta im Detail

Im Kerngeschäft der zivilen Luftfahrt gelang Rolls-Royce ein wichtiger Abschluss. Delta Air Lines hat eine Bestellung über insgesamt 62 Triebwerke aufgegeben. Das Paket umfasst 30 Motoren des Typs Trent XWB-84 EP für Airbus A350-900 Flugzeuge sowie 32 Trent 7000 Triebwerke für die Airbus A330neo Flotte.

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Marktbeobachter werten besonders den begleitenden Service-Vertrag als positiv. Die Vereinbarung beinhaltet das sogenannte „TotalCare“-Paket, das die Wartung und Überwachung der Triebwerke abdeckt. Für Rolls-Royce sind diese langfristigen Serviceverträge oft ebenso wichtig wie der eigentliche Verkauf, da sie über Jahre hinweg stabile Einnahmequellen generieren. Der Auftrag vertieft die bestehende Beziehung zu Delta und bestätigt die Strategie des Unternehmens, durch verbesserte Haltbarkeit der Triebwerke – wie beim Trent 1000XE – Marktanteile zu sichern.

Fortschritte bei Mini-Atomkraftwerken

Auch abseits der Luftfahrt treibt das Unternehmen seine Diversifizierung voran. Die Sparte für kleine modulare Reaktoren (Small Modular Reactors, SMR) hat eine strategische Partnerschaft mit Yokogawa geschlossen. Das japanische Unternehmen soll Steuerungs- und Datenverarbeitungssysteme für die Reaktoren liefern.

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Dieser Schritt ist essenziell für die technische Umsetzung des SMR-Programms. Rolls-Royce wurde hierfür bereits von Great British Energy – Nuclear als bevorzugter Anbieter für die ersten SMRs in Großbritannien ausgewählt. Gleichzeitig laufen Prozesse, um Technologiepartner in Märkten wie Schweden und der Tschechischen Republik zu identifizieren.

Blick auf die Zahlen

Die operativen Erfolge treffen auf eine interessante charttechnische Situation. Nachdem sich der Aktienkurs auf Sicht von zwölf Monaten mit einem Plus von fast 98 Prozent nahezu verdoppelt hat, nutzen Anleger den Jahresstart 2026 für Gewinnmitnahmen. Seit Jahresbeginn (YTD) verzeichnet das Papier einen Rückgang von rund 11,75 Prozent.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die fundamentalen Daten die hohe Bewertung weiterhin rechtfertigen können. Investoren richten ihren Fokus nun auf Ende Februar. Voraussichtlich am 25. oder 26. Februar wird Rolls-Royce den vollständigen Finanzbericht für 2025 vorlegen und einen Ausblick geben, wie sich die neuen Aufträge und der Fokus auf Nachhaltigkeit in den Büchern niederschlagen.

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