Dogecoin: ETF-Debakel!

Die neuen Dogecoin Spot-ETFs verzeichnen extrem schwache institutionelle Nachfrage mit minimalen Zuflüssen, während der Kurs um kritische Unterstützungsniveaus kämpft.

Kurz zusammengefasst:
  • Minimale Mittelzuflüsse bei neuen ETFs
  • Institutionelle Investoren bleiben fern
  • Kurs verteidigt wichtige Unterstützung
  • Großanleger reduzieren Bestände deutlich

Der große Wurf sollte es werden – doch die Realität sieht ernüchternd aus. Nach monatelangem Warten sind die ersten Spot-ETFs für Dogecoin endlich an den Start gegangen. Statt eines triumphalen Durchbruchs erlebten Anleger jedoch eine herbe Enttäuschung: Die institutionelle Nachfrage blieb praktisch aus, während der Kurs zwischen 0,149 und 0,154 US-Dollar dümpelt. Wie konnte der Launch so gründlich schiefgehen?

Institutionelle Investoren bleiben fern

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – und sie sind vernichtend. Grayscales Dogecoin ETF (GDOG) startete mit bescheidenen 1,8 Millionen US-Dollar Zuflüssen am ersten Handelstag. Doch dann folgte der Absturz: Bereits am zweiten Tag brachen die Mittelzuflüsse um dramatische 80 Prozent auf magere 365.420 US-Dollar ein.

Das Handelsvolumen des ETF kollabierte parallel – von 1,41 Millionen auf nur noch 397.000 US-Dollar. Die kumulierten Zuflüsse stehen nach wenigen Tagen bei gerade einmal 2,16 Millionen US-Dollar.

Der vernichtende Vergleich:
* XRP Spot-ETFs: 243 Millionen US-Dollar am ersten Tag
* Solana Spot-ETFs: Über 117 Millionen US-Dollar
* Dogecoin Spot-ETFs: Nicht einmal 2 Millionen US-Dollar kumuliert

Die Botschaft ist klar: Während institutionelle Investoren bei Blockchain-Projekten mit konkretem Nutzen wie Ripple oder Solana zugreifen, lassen sie den Meme-Coin links liegen – trotz seiner 22 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung.

Technische Analyse: Kampf um kritische Marke

Trotz des ETF-Flops zeigt sich der Kurs erstaunlich stabil. Bullen verteidigen derzeit hartnäckig die Unterstützung bei 0,1497 US-Dollar. Auf dem 4-Stunden-Chart bildet sich ein inverses Kopf-Schulter-Muster – ein potenziell bullisches Signal.

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Die entscheidende Hürde liegt bei 0,155 bis 0,16 US-Dollar. Erst ein Ausbruch über den 50-Tage-Durchschnitt bei 0,1771 US-Dollar würde die mittelfristige Perspektive aufhellen. Analysten sehen bei einem erfolgreichen Durchbruch ein Kursziel von 0,179 US-Dollar – ein Plus von 18 Prozent.

Der RSI pendelt bei 40-42 und signalisiert Erholung aus überverkauftem Terrain, ohne jedoch echte Stärke zu zeigen. Der MACD verläuft flach – ein Zeichen für Unentschlossenheit der Händler.

Wale verkaufen, Retail-Trader setzen auf Comeback

Die On-Chain-Daten offenbaren einen interessanten Konflikt. Großinvestoren mit Beständen zwischen 10 und 100 Millionen DOGE haben massiv reduziert: Ihr Anteil am Gesamtangebot fiel von 15,11 Prozent Anfang November auf nur noch 11,34 Prozent. Rund 7 Milliarden DOGE wurden zwischen September und November verkauft.

Gleichzeitig zeigen sich Derivate-Händler erstaunlich optimistisch. Das Long/Short-Verhältnis steht bei 2,54 – 72 Prozent aller offenen Positionen setzen auf steigende Kurse. Die positive Funding-Rate von 0,0032 Prozent bedeutet: Long-Trader zahlen eine Prämie, um ihre Positionen zu halten.

Der Fear & Greed Index steht bei 25 Punkten und signalisiert extreme Angst im Markt. Für Dogecoin hängt alles davon ab, ob die Bullen die 0,15-US-Dollar-Marke halten können – und ob die ETFs nach ihrem desaströsen Start doch noch Fahrt aufnehmen.

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