Adobe Aktie: Ende der Talfahrt?

Nach starken Verlusten durch KI-Ängste stabilisiert sich die Adobe-Aktie bei historisch niedriger Bewertung. Das Unternehmen kontert mit Übernahmen und soliden Quartalszahlen.

Kurz zusammengefasst:
  • Massiver Abverkauf durch KI-Bedrohungsängste
  • Stabilisierung bei historisch niedrigem KGV
  • Strategische Übernahmen zur KI-Integration
  • Solide Umsatzzahlen im letzten Quartal

Die Adobe-Aktie stand in den letzten Wochen im Zentrum eines massiven Abverkaufs. Getrieben von der Sorge, dass künstliche Intelligenz das traditionelle Lizenzmodell bedroht, verlor das Papier allein im letzten Monat fast 15 Prozent an Wert. Am Donnerstag gelang jedoch eine erste Stabilisierung, die angesichts der mittlerweile historisch niedrigen Bewertung die Frage aufwirft: Haben die KI-Ängste den Kurs zu weit nach unten getrieben?

Angst vor KI-Disruption belastet

Obwohl es am Donnerstag keine unternehmensspezifischen Nachrichten gab, schloss die Aktie bei 301,17 USD. Diese technische Gegenbewegung folgt auf eine Phase intensiven Verkaufsdrucks. Investoren befürchten zunehmend, dass generative KI-Tools und sogenannte „agentische“ KI die marktführende Position von Adobe im Kreativbereich untergraben könnten. Diese Skepsis spiegelte sich Anfang Januar auch in Herabstufungen durch Analystenhäuser wie BMO Capital Markets und Jefferies wider, die auf steigenden Wettbewerb und noch unklare Umsatzbeiträge der eigenen KI-Tools verwiesen.

Adobe

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Strategische Verteidigung und fundamentale Stärke

Das Management steuert aktiv gegen diese Wahrnehmung. Ende 2025 wurden wichtige Schritte unternommen, um den „Burggraben“ des Unternehmens zu sichern, darunter die Übernahmevereinbarung für die Marketing-Plattform Semrush und eine Partnerschaft mit dem Video-KI-Startup Runway. Ziel ist es, fortschrittliche generative Videomodelle direkt in Kernprodukte wie Premiere Pro zu integrieren und Adobe als unverzichtbare Infrastruktur für Kreative zu behaupten.

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Ungeachtet der schlechten Marktstimmung lieferte das Unternehmen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025 solide Zahlen. Der Umsatz stieg um 10,5 Prozent auf 6,19 Milliarden US-Dollar, womit die Erwartungen übertroffen wurden. Durch den jüngsten Kursrutsch ist zudem die Bewertung attraktiv geworden: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist auf ein 10-Jahres-Tief im Bereich von 17 bis 18 gefallen.

Ausblick: Wichtige Hürden voraus

Technisch betrachtet bleibt das Bild trotz der jüngsten Erholung angespannt. Mit einem aktuellen Kurs von 301,17 USD notiert die Aktie weiterhin unter dem wichtigen 50-Tage-Durchschnitt von 310,10 USD, was den mittelfristigen Abwärtstrend bestätigt.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stellt das Management einen Gewinn pro Aktie zwischen 23,30 und 23,50 US-Dollar in Aussicht. Der nächste entscheidende Impuls für den Kurs dürfte am 12. März 2026 erfolgen. Dann veröffentlicht Adobe die Zahlen zum ersten Quartal, und Anleger werden genau prüfen, ob die Monetarisierungsstrategie im KI-Bereich erste Früchte trägt.

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