Krones Aktie: Analystenskepsis

Der Maschinenbauer Krones präsentiert Umsatz- und Gewinnwachstum, doch Analysten stufen die Aktie aufgrund gebremster Auftragsdynamik und Margensorgen herab.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz und EBITDA 2025 deutlich gestiegen
  • Auftragseingangswachstum durch Währungseffekte gebremst
  • Analysten senken Kursziele und Bewertung
  • Vorsichtiger Ausblick mit moderatem Wachstumsziel

Der MDax-Konzern Krones legte am Donnerstag solide Jahreszahlen für 2025 vor – und musste dennoch zusehen, wie die Aktie um sieben Prozent absackte. Ein bekanntes Muster bei dem Maschinenbauer aus Neutraubling. Dabei hat das Unternehmen seine selbst gesteckten Ziele durchaus erreicht und blickt mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft.

Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 5,66 Milliarden Euro, während das EBITDA überproportional um 12,2 Prozent auf 602,3 Millionen Euro zulegte. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 10,6 von 10,1 Prozent im Vorjahr. Besonders bemerkenswert: Im vierten Quartal generierte Krones einen freien Cashflow von 202,7 Millionen Euro – 52 Prozent mehr als von Analysten erwartet.

Krones

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Währungsgegenwind bremst Dynamik

Trotz dieser Zahlen zeigten sich Analysten zurückhaltend. Thomas Wissler von MWB Research stufte die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ herab und senkte das Kursziel von 160 auf 150 Euro. Seine Begründung: Die Auftragsdynamik habe ihren Höhepunkt wohl hinter sich. Der Auftragseingang legte 2025 nur noch um 1,9 Prozent auf 5,57 Milliarden Euro zu, nachdem das Wachstum von negativen Währungseffekten zunichtegemacht wurde.

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Constantin Hesse vom Investmenthaus Jefferies bemängelte, dass Umsatz und Auftragseingang etwas schwächer ausfielen als angenommen. Angesichts von Kostendruck und verschärftem Wettbewerb erscheine zudem das künftige Margenpotenzial begrenzt.

Vorsichtiger Ausblick für 2026

Für das laufende Jahr strebt Krones ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent an. Die EBITDA-Marge soll sich auf 10,7 bis 11,1 Prozent verbessern. Das Management gibt sich dabei „realistisch optimistisch“ und verweist auf die robuste Investitionsbereitschaft der Kunden. Der Auftragsbestand von 4,19 Milliarden Euro sichert die Auslastung bis weit ins dritte Quartal 2026.

Immerhin: Die finanzielle Position bleibt solide. Der Nettobarmittelbestand erhöhte sich auf 548,2 Millionen Euro. Die Kapitalrendite (ROCE) verbesserte sich auf 19,1 von 18,2 Prozent. Wissler von MWB lobte ausdrücklich die hohe Liquidität – auch wenn er bei der Aktie selbst skeptisch bleibt.

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