Bayer Aktie: Vier Termine entscheiden
Die Bayer-Aktie steht vor mehreren wichtigen Terminen, darunter Hauptversammlung und US-Gerichtsverhandlungen, die die juristische Unsicherheit neu bewerten könnten.

Kurz zusammengefasst
- Virtuelle Hauptversammlung mit Dividende und Aufsichtsratswahl
- Wichtige Verhandlung vor dem US-Supreme Court
- Frist für Kläger im Milliarden-Vergleich läuft ab
- UBS hält an Kaufempfehlung und Kursziel fest
Zwei Wochen, vier Termine — und jeder davon hat das Potenzial, die Bayer-Aktie in eine andere Richtung zu schicken. Anleger wissen bereits, dass die juristische Dauerlast das Papier seit Jahren begleitet. Was jetzt zählt, ist die konkrete Abfolge von Hauptversammlung, Supreme-Court-Verhandlung und Vergleichsfrist.
Hauptversammlung am 24. April
Am 24. April tritt Bayer zur virtuellen Hauptversammlung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen eine Dividendenausschüttung von 0,11 Euro je Aktie sowie personelle Entscheidungen im Aufsichtsrat. Die Dividendenrendite bleibt mit rund 0,28 Prozent symbolisch — der Markt beobachtet die Aufsichtsratswahl deutlich genauer. Neue Mitglieder im Kontrollgremium gelten als Indikator für die strategische Richtung der aktuellen Konzernführung.
Supreme Court und die Missouri-Frist
Nur drei Tage nach der Hauptversammlung, am 27. April, findet die mündliche Verhandlung vor dem US-Supreme Court statt. Das Verfahren könnte die künftige Handhabung der gesamten US-Klagewelle grundlegend beeinflussen — und damit eine der größten Unsicherheiten in der Bayer-Story neu bewerten.
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Wenige Wochen später, am 4. Juni, läuft zudem die Opt-out-Frist für Kläger im Rahmen des 7,25-Milliarden-Dollar-Vergleichs in Missouri ab. Wie viele Kläger sich bis dahin aus der Einigung herauslösen, bestimmt maßgeblich, ob der Vergleich als belastbar gilt oder neue Rechtsrisiken entstehen.
UBS sieht Kursziel bei 52 Euro
Trotz der offenen Rechtslage hält die UBS an ihrer Kaufempfehlung fest und nennt ein Kursziel von 52 Euro — das wäre ein Aufschlag von rund 30 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs von 40,12 Euro. Mit einem KGV von 9,53 gilt die Aktie fundamental als günstig bewertet, was einige Investoren als Puffer gegen weitere Rückschläge werten.
Die nächsten zwei Wochen liefern die konkreten Datenpunkte, an denen sich zeigt, ob diese These trägt.
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