The Trade Desk Aktie: Bodenbildung gesucht

Die Aktie von The Trade Desk notiert auf einem Vier-Jahres-Tief, belastet durch makroökonomische Sorgen und technische Verkaufssignale. Der Fokus liegt nun auf dem anstehenden Quartalsbericht.

Kurz zusammengefasst:
  • Aktie notiert auf Niveau von Mitte 2020
  • Technische Analyse zeigt klaren Abwärtstrend
  • Quartalszahlen Anfang Februar entscheidend
  • Bewertung nähert sich historisch günstigem Bereich

The Trade Desk steht zum Wochenstart unter Beschuss, während der gesamte Technologiesektor mit erneuten Handelskriegs-Sorgen kämpft. Die Aktie notiert auf einem Niveau, das zuletzt im Juni 2020 gesehen wurde, und technisch dominieren Verkaufssignale. Kurz vor den Quartalszahlen stehen Anleger vor einem Dilemma: Ist die Bewertung nach dem massiven Kursverfall mittlerweile attraktiv oder drohen weitere Verluste?

Makro-Druck und technische Hürden

Der Montag bringt deutlichen Gegenwind für Wachstumswerte. Der Nasdaq 100 verliert im Handelsverlauf fast 2 Prozent, belastet durch Berichte über mögliche neue Zölle auf europäische Importe. The Trade Desk wird als volatiler Titel in diesen Abwärtsstrudel hineingezogen.

The Trade Desk

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Das charttechnische Bild bestätigt die Skepsis der Marktteilnehmer. Mit einem Schlusskurs von zuletzt 36,55 US-Dollar notiert das Papier unter den wichtigen 20-, 50- und 200-Tage-Linien. Analysten werten dies als Bestätigung des anhaltenden Abwärtstrends, der die Aktie auf Zwölf-Monats-Sicht bereits rund 68 Prozent gekostet hat.

Gemischte Signale vor den Zahlen

Zusätzliche Verunsicherung schaffen institutionelle Bewegungen. Jüngste Meldungen zeigen, dass die Universal Beteiligungs- und Servicegesellschaft mbH ihre Position im dritten Quartal um gut ein Drittel reduziert hat. Auch wenn der Investor weiterhin signifikant beteiligt ist, tragen solche Verkäufe zur nervösen Stimmung bei.

Der Fokus verlagert sich nun komplett auf den Bericht für das vierte Quartal Anfang Februar. Analysten erwarten zwar einen Umsatzsprung auf rund 841 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr, prognostizieren aber gleichzeitig einen Rückgang beim Gewinn je Aktie. Diese Diskrepanz zwischen Umsatzwachstum und Ergebnisdruck ist derzeit der zentrale Streitpunkt bei der Bewertung der weiteren Kursentwicklung.

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Fundamentale Hoffnungsschimmer

Trotz der technischen Schwäche gibt es Argumente für eine mögliche Stabilisierung. Durch den Kursrutsch nähert sich die Bewertung einem interessanten Bereich: Das geschätzte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18,5 liegt mittlerweile unter dem Durchschnitt des S&P 500.

Operativ treibt der Konzern seine Unabhängigkeit von den großen „Walled Gardens“ der Tech-Giganten voran. Die KI-Plattform „Kokai“ wird bereits von 85 Prozent der Kunden genutzt, und das internationale Geschäft wächst schneller als der Heimatmarkt. Zudem könnte das Ende 2025 beschlossene Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen US-Dollar als Stütze fungieren.

Ausblick

Die Entscheidung über die kurzfristige Richtung fällt voraussichtlich Anfang Februar 2026 mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Anleger sollten dabei besonders auf den Ausblick für das Gesamtjahr 2026 achten – aktuell wird ein Umsatzwachstum von 16 Prozent erwartet – sowie auf Updates zum Tempo der Aktienrückkäufe. Solange die Aktie die 20-Tage-Linie bei derzeit 35,25 US-Dollar nicht nachhaltig zurückerobert, bleibt das charttechnische Umfeld herausfordernd.

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