Ein Umsatzsprung von 277 Prozent und das beste Jahr der Firmengeschichte reichen den Anlegern offenbar nicht. DroneShield präsentierte heute Morgen beeindruckende Wachstumsraten für das Geschäftsjahr 2025 und übertraf damit sogar die Analystenschätzungen. Doch anstatt zu steigen, gibt der Kurs nach. Was bewegt den Markt dazu, diese operativen Erfolge abzustrafen?
Umsatzexplosion und Cashflow-Stärke
Das australische Unternehmen für Drohnenabwehrtechnologie legte im vierten Quartal 2025 starke Zahlen vor. Der Quartalsumsatz kletterte im Jahresvergleich um 94 Prozent auf 51,3 Millionen Dollar. Auf das Gesamtjahr 2025 betrachtet, erzielte DroneShield einen Rekordumsatz von 216,5 Millionen Dollar – fast eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr. Damit lagen die Ergebnisse über den Prognosen von Analysten, die im Schnitt mit rund 210 Millionen Dollar gerechnet hatten.
Auch die Cash-Situation verbesserte sich deutlich. Die Kundenzahlungen stiegen im vierten Quartal auf 63,5 Millionen Dollar. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit Software-Abonnements (SaaS). Die Einnahmen in diesem Segment sprangen im letzten Quartal um 475 Prozent auf 4,6 Millionen Dollar an. Das Management treibt den strategischen Wandel hin zu wiederkehrenden Einnahmen konsequent voran: Mittlerweile enthalten alle neuen Produkte Abo-Komponenten.
Massive Pipeline für 2026
Der Ausblick auf das laufende Jahr fällt selbstbewusst aus. DroneShield startet mit bereits fest vereinbarten Umsätzen in Höhe von 95,6 Millionen Dollar in das Jahr 2026 – ein massiver Anstieg gegenüber dem Vorjahresstart. Die gesamte Vertriebspipeline beläuft sich aktuell auf rund 2,09 Milliarden Dollar, wobei Projekte in Europa mit 1,3 Milliarden Dollar den Löwenanteil ausmachen.
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Um diese Nachfrage bedienen zu können, plant das Unternehmen eine drastische Ausweitung der Fertigungskapazitäten. Bis Ende 2026 soll das Produktionsvolumen von derzeit 500 Millionen auf 2,4 Milliarden Dollar pro Jahr hochgefahren werden. Zudem rückt der zivile Markt stärker in den Fokus, der langfristig bis zu 50 Prozent des Umsatzes ausmachen soll.
Schwache Kursreaktion trotz Rekorden
Trotz dieser fundamentalen Stärke notiert die Aktie im heutigen Handel schwächer. Da die australische Börse gestern feiertagsbedingt geschlossen war, reagieren Anleger erst heute auf die Meldung. Marktbeobachter führen die Kursverluste unter anderem auf die allgemeine Schwäche bei US-Verteidigungswerten zurück, die die Stimmung im Sektor trübt. Zudem scheinen einige Investoren die guten Nachrichten für Gewinnmitnahmen zu nutzen.
Die operative Entwicklung und die Kursreaktion klaffen derzeit weit auseinander. Während der Aktienkurs kurzfristig unter Druck steht, untermauern die gefüllten Auftragsbücher und der Ausbau der Kapazitäten den Wachstumskurs des Unternehmens. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob DroneShield die hohe Nachfrage in den kommenden Quartalen effizient in profitable Umsätze ummünzen kann.
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