Tilray setzt kurz vor „Championship Sunday“ auf sein US-Craft-Beer-Geschäft. Mit einer landesweiten Taproom-Aktion will der Konzern gezielt von einem der umsatzstärksten Sporttage profitieren. Welche Standorte mitmachen – und wie das zur jüngsten Ergebnislage passt.
- Start der Aktion: heute angekündigt, mit Blick auf den 8. Februar
- Teilnehmende Marken/Standorte: u. a. SweetWater, Montauk, Breckenridge, Blue Point, 10 Barrel, Hop Valley, Terrapin, Atwater
- Angebote: Rabatte, Paket-Deals sowie Food-&-Beer-Bundles in mehreren US-Bundesstaaten
Taproom-Aktion in mehreren Bundesstaaten
Laut Mitteilung laufen die Promotions parallel in verschiedenen Regionen, darunter New York, Georgia, Colorado, Michigan, Idaho und Oregon. Das Konzept: spieltagstaugliche Angebote, die sich an Gruppen und „Game-Day“-Treffen richten – von vergünstigten Bierpaketen bis zu kombinierten Speisen-und-Getränke-Deals.
Einige Beispiele aus den regionalen Ankündigungen: In Atlanta bietet SweetWater To-go-Deals an, bei denen Speisen mit Sixpacks gebündelt werden. Terrapin in Athens plant verlängerte Öffnungszeiten und während des Spiels halbe Preise auf Pints. In Michigan wirbt Atwater mit einem „Super 60 Deal“ für 60 US-Dollar.
Zahlen liefern den Hintergrund
Die Marketing-Offensive folgt auf die Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026, die Tilray Anfang Januar vorgelegt hatte. Gemeldet wurde ein Rekord beim Quartals-Nettoumsatz von 218 Mio. US-Dollar. Zudem stieg der Umsatz mit internationalem medizinischem Cannabis laut Unternehmensangaben um 36%, während das kanadische Freizeit-Cannabisgeschäft um 6% zulegte.
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Außerdem erklärte Tilray, wieder in eine Netto-Cash-Position gewechselt zu sein, und bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr beim bereinigten EBITDA.
Europa bleibt auf der Agenda
Unabhängig von der US-Aktion treibt Tilray auch die europäische Expansion im Medizinal-Cannabis voran. Im Januar startete das Unternehmen Tilray Medical Italia und arbeitet dafür mit dem italienischen Pharmaunternehmen Molteni Farmaceutici zusammen.
Der nächste Ergebnisbericht wird für Anfang April erwartet; als voraussichtlicher Termin nennt das Unternehmen den 8. April. Dann dürfte es auch frische Hinweise geben, wie sich die einzelnen Sparten – Getränke und Cannabis – im laufenden Geschäftsjahr entwickeln.
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