Unmittelbar vor der Veröffentlichung der Finanzergebnisse am Mittwoch erhält die Aktie von Kura Oncology Rückenwind durch ein Analysten-Upgrade. Während der Markt gespannt auf die ersten vollständigen Verkaufsdaten des neuen Krebsmedikaments KOMZIFTI wartet, hellt sich das Stimmungsbild an der Wall Street auf. Kann das Unternehmen nach dem enttäuschenden Vorquartal diesmal die Erwartungen schlagen?
Gestern hob Wall Street Zen die Einstufung für den Titel von „Sell“ auf „Hold“ an. Damit festigt sich der moderate Optimismus im Markt: Von insgesamt zwölf Analysten raten neun zum Kauf, einer zum Halten und zwei zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt aktuell bei 28 US-Dollar.
Während institutionelle Investoren wie Invesco ihre Positionen zuletzt ausbauten, agierten Insider defensiver. In den vergangenen drei Monaten veräußerten sie Aktien im Gesamtwert von rund 537.000 US-Dollar. Der Anteil der Insider am Unternehmen, das derzeit mit rund 736 Millionen US-Dollar bewertet wird, verbleibt damit bei 6,40 Prozent.
Erste Umsätze und stabile Cash-Reserven
Ein zentraler Aspekt des kommenden Berichts wird die Markteinführung von KOMZIFTI sein. Nach der Zulassung im November 2025 zur Behandlung spezifischer Formen der akuten myeloischen Leukämie (AML) erzielte das Medikament in den ersten fünf Wochen Nettoerlöse von 2,1 Millionen US-Dollar. Diese frühen Daten geben einen ersten Hinweis auf die kommerzielle Dynamik des Produkts.
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Finanziell ist das Unternehmen mit liquiden Mitteln in Höhe von 667,3 Millionen US-Dollar solide aufgestellt. Diese Position wurde maßgeblich durch eine Meilensteinzahlung des Partners Kyowa Kirin über 195 Millionen US-Dollar gestärkt. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert das Management zusätzliche Einnahmen aus Kooperationen in einer Größenordnung zwischen 45 und 55 Millionen US-Dollar.
Quartalszahlen am Mittwoch
Am übermorgigen Mittwoch, den 25. Februar, veröffentlicht das Management nach US-Börsenschluss die detaillierten Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Analysten erwarten im Schnitt einen Verlust von 0,42 US-Dollar pro Aktie. Dies entspräche einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal, als der Verlust mit 0,85 US-Dollar pro Aktie noch deutlich über den Schätzungen lag.
Neben den Finanzkennzahlen stützen klinische Fortschritte das Portfolio. Aktuelle Studiendaten zu Kombinationstherapien zeigen bei neu diagnostizierten Patienten eine Remissionsrate von 86 Prozent. In Fällen von Rückfällen wurde eine Ansprechrate von 65 Prozent bei einer medianen Überlebensdauer von knapp 55 Wochen dokumentiert. Diese klinischen Daten bilden die Basis für die weitere kommerzielle Strategie im laufenden Geschäftsjahr.
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