Accenture ändert radikal die Spielregeln für Karrieren im eigenen Haus. Wer als Senior Manager oder Associate Director aufsteigen will, muss künftig nachweislich interne KI-Tools nutzen. Die Personalabteilung trackt jetzt Woche für Woche, wer sich in Plattformen wie AI Refinery und SynOps einloggt – und diese Daten fließen direkt in die Beförderungsentscheidungen für den Sommer 2026 ein.
Keine KI-Nutzung, keine Karriere
Die Ansage von CEO Julie Sweet ist unmissverständlich: Wer sich den neuen technologischen Standards nicht anpasst, wird entlassen. Das Unternehmen meint es ernst mit der Transformation. Von insgesamt 780.000 Mitarbeitern weltweit haben bereits 550.000 eine Grundausbildung in generativer KI durchlaufen. Ein bemerkenswerter Wandel, wenn man bedenkt, dass 2022 gerade einmal 30 Personen über diese Fähigkeiten verfügten. Accenture investiert rund eine Milliarde Dollar jährlich in Weiterbildung und kooperiert mit OpenAI, Anthropic und Palantir, um Zugang zu modernster Technologie zu sichern.
Doch die Verpflichtung stößt intern auf Widerstand. Mitarbeiter kritisieren, dass die hauseigenen KI-Modelle für den Arbeitsalltag oft noch unzuverlässig seien. Zudem gibt es Ausnahmen: Beschäftigte, die an US-Bundesverträgen arbeiten, sowie Mitarbeiter in zwölf europäischen Ländern sind vom Login-Tracking ausgenommen.
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Druck nach massivem Stellenabbau
Die neue KI-Pflicht folgt auf eine Phase erheblicher Umbrüche. Accenture hat zuletzt rund 11.000 Stellen abgebaut und bündelt seine Geschäftsbereiche in einer neuen Einheit namens Reinvention Services. Parallel dazu kämpft das Unternehmen mit einem schwierigen Marktumfeld. Der Trend, KI-Kompetenz als Grundvoraussetzung zu etablieren, zieht sich durch die gesamte Tech-Branche – auch Microsoft, Meta und Google setzen verstärkt auf entsprechende Fähigkeiten bei ihren Teams.
Ob die rigorose Durchsetzung die erhoffte Produktivität bringt oder vor allem Frustration auslöst, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
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