Broadcom gehört zu den Schwergewichten der Halbleiterbranche, doch zuletzt geriet der Aktienkurs leicht ins Stocken. Genau diese Konsolidierung werten Experten nun als Einstiegsgelegenheit. Eine aktuelle Analyse von Wolfe Research hebt das enorme Potenzial im KI-Geschäft hervor und skizziert einen klaren Pfad zu neuen Höchstständen.
KI-Chips als Wachstumstreiber
Die Analysten von Wolfe Research haben ihre Bewertung für Broadcom in dieser Woche auf „Outperform“ angehoben und das Kursziel auf 400 US-Dollar gesetzt. Analyst Chris Caso begründet diesen Optimismus primär mit der dominanten Marktstellung des Unternehmens bei kundenspezifischen KI-Chips (ASICs). Die Prognosen sind ambitioniert: Bis 2026 sollen die Umsätze in diesem Segment auf rund 44 Milliarden US-Dollar anwachsen.
Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung sind strategische Partnerschaften mit großen Hyperscalern. Broadcom ist tief in die Infrastruktur von Google eingebunden, insbesondere bei den sogenannten Tensor Processing Units (TPUs). Marktforscher von Counterpoint Research trauen dem Konzern zu, bis 2027 bis zu 60 Prozent des Marktes für kundenspezifische KI-Chips zu erobern. Diese Perspektive untermauert die positive Einschätzung vieler institutioneller Beobachter.
Margendruck trifft auf volles Auftragsbuch
Der jüngste Kursrückgang spiegelt jedoch auch die Skepsis einiger Anleger bezüglich der Profitabilität wider. Da sich der Umsatzmix zunehmend in Richtung KI-Hardware verschiebt, die im Vergleich zum Softwaregeschäft geringere Margen aufweist, rechnen Experten mit Druck auf die Bruttomarge. Für das kommende Quartal steht ein möglicher Rückgang um 100 Basispunkte im Raum.
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Diesen Bedenken steht jedoch ein massives Auftragspolster gegenüber. Berichten zufolge beläuft sich der Rückstand bei KI-Bestellungen auf über 73 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht fast der Hälfte des gesamten Auftragsbestands des Unternehmens und deutet auf eine langfristig gesicherte Nachfrage hin, die kurzfristige Margenschwankungen kompensieren könnte.
Zahlen im März entscheidend
Konkrete Hinweise auf den Geschäftsverlauf erhalten Anleger am 4. März 2026. Nach Börsenschluss wird Broadcom die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorlegen.
Die Unternehmensführung hat eine Umsatzprognose von 19,1 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Im Fokus steht dabei vor allem der KI-Umsatz, der sich auf 8,2 Milliarden US-Dollar verdoppeln soll. Sollte Broadcom diese Ziele erreichen und bestätigen, dass die Nachfrage nach KI-Infrastruktur ungebrochen ist, dürfte dies die These der Analysten stützen und den aktuellen Kurs von 331,80 US-Dollar als günstige Basis erscheinen lassen.
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