AMD Aktie: Der 100-Milliarden-Deal

AMD und Meta schließen eine strategische Partnerschaft mit einem potenziellen Volumen von 100 Milliarden US-Dollar. Der Deal umfasst Chip-Lieferungen und eine Beteiligungsoption für Meta.

Kurz zusammengefasst:
  • Potenzielle Umsätze von bis zu 100 Milliarden US-Dollar
  • Meta könnte bis zu 10 Prozent an AMD erwerben
  • Lieferung neuer MI450-Chips ab 2026 geplant
  • AMD etabliert sich als Alternative zu Nvidia

Lange schien Nvidia im Rennen um die KI-Infrastruktur uneinholbar, doch nun gelingt AMD ein strategisches Meisterstück. Durch eine gigantische Partnerschaft mit dem Facebook-Mutterkonzern Meta sichert sich der Chipentwickler nicht nur potenzielle Umsätze in dreistelliger Milliardenhöhe, sondern rüttelt an den Machtverhältnissen im Hardware-Markt. Der Deal geht dabei weit über bloße Lieferverträge hinaus und beinhaltet eine komplexe Beteiligungsstruktur, die beide Konzerne langfristig aneinander bindet.

Frontalangriff auf das Nvidia-Monopol

Die Dimensionen der Vereinbarung sind gewaltig: Meta plant, seine Rechenzentren mit AMD-Technologie im Umfang von bis zu sechs Gigawatt Leistung auszustatten. Über eine Laufzeit von fünf Jahren könnte sich das Gesamtvolumen auf bis zu 100 Milliarden US-Dollar summieren. Kernstück der Lieferung sind die neuen MI450-Chips auf Basis der Helios-Architektur, deren Auslieferung für die zweite Jahreshälfte 2026 angesetzt ist.

AMD

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Damit etabliert sich AMD endgültig als ernstzunehmende Alternative zu Nvidias Grace-Blackwell-Systemen. Für Meta ist dieser Schritt reine Risikominimierung. Zwar investiert der Social-Media-Gigant weiterhin massiv bei Nvidia, doch CEO Mark Zuckerberg setzt gezielt auf Diversifizierung. Die Strategie soll Lieferengpässe verhindern und die Preismacht der Zulieferer brechen, während Meta seine geplante 600-Milliarden-Dollar-Infrastruktur aufbaut.

Meta könnte Großaktionär werden

Besonders brisant ist die finanzielle Architektur des Abkommens. AMD gewährt Meta leistungsabhängige Optionsscheine (Warrants), die den Erwerb von bis zu 160 Millionen AMD-Aktien ermöglichen – das entspricht etwa 10 Prozent des Unternehmens. Der Ausübungspreis liegt bei symbolischen 0,01 US-Dollar, ist jedoch strikt an das Erreichen technischer Meilensteine gekoppelt.

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Zusätzlich enthält der Vertrag eine ambitionierte Kurskomponente: Ein Teil der Optionen wird erst freigeschaltet, wenn der AMD-Aktienkurs die Marke von 600 US-Dollar erreicht. Dies schafft einen enormen Anreiz für das AMD-Management, die technische Roadmap exakt einzuhalten und den Unternehmenswert massiv zu steigern.

Die Reaktion der Anleger

Der Markt reagierte bereits euphorisch auf die Ankündigung, was auch den aktuellen Kurs von 172,10 Euro stützt. Dennoch notiert das Papier weiterhin rund 24 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025. Dass die Volatilität mit knapp 75 Prozent hoch bleibt, zeigt die anhaltende Nervosität der Investoren in diesem Sektor.

Dieser Deal markiert eine strukturelle Verschiebung im KI-Hardware-Markt. AMD hat sich mit Meta einen Anker-Kunden gesichert, der die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Jahre bietet. Der Erfolg der Partnerschaft hängt nun fast ausschließlich an der Exekution: Kann AMD die MI450-Chips ab 2026 pünktlich und in der versprochenen Leistungsklasse liefern, wandelt sich der Konzern vom ewigen Herausforderer zum systemrelevanten Partner für die Hyperscaler.

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