Dogecoin bekommt derzeit weniger Gegenwind aus dem eigenen Lager als von außen. Denn nicht ein neues Meme-Narrativ bewegt den Kurs, sondern harte Makrodaten aus den USA. Kann sich DOGE in so einem Umfeld trotzdem stabilisieren?
Inflationssignal trifft Kryptomarkt
Auslöser der jüngsten Schwäche waren überraschend starke US-Konjunkturdaten. Die Produzentenpreise (PPI) stiegen um 0,5% und lagen damit über den Erwartungen. Solche Daten schüren Inflationssorgen – und erhöhen indirekt die Angst vor länger hohen Zinsen. Das trifft riskantere Anlagen meist zuerst.
Entsprechend rutschten auch US-Aktien ab: Der Dow Jones verlor 1,1%, der S&P 500 0,4%. Selbst Nvidia gab 4,2% nach. Krypto lief im Gleichschritt: Bitcoin fiel und zog den Altcoin-Markt mit nach unten. In diesem Sog stand auch Dogecoin unter Druck.
Ein weiteres Detail: Die USDT-Reserven auf zentralen Börsen sanken in zwei Monaten von 60 auf 51,1 Milliarden US-Dollar. Das deutet auf veränderte Liquidität hin – ein Faktor, der in schwachen Marktphasen die Stabilität zusätzlich beeinflussen kann. Gleichzeitig flossen in nur drei Tagen 1,1 Milliarden US-Dollar in US-Spot-Bitcoin-ETFs. Das wirkt wie ein Gegengewicht, reichte aber kurzfristig nicht für eine spürbare Trendwende im Gesamtmarkt.
Wale kaufen, Derivate bleiben aktiv
Trotz des schwachen Sentiments zeigen On-Chain-Daten bei Dogecoin eine auffällige Konstante: große Wallets griffen zu. Rund 280 Millionen DOGE wurden akkumuliert, während sich der Kurs um die Marke von 0,10 US-Dollar bewegte. Ein „Boden-Signal“ ist das nicht automatisch – aber es kann die Abwärtsbewegung dämpfen, wenn Nachfrage in Schwächephasen auftaucht.
Auch der Terminmarkt bleibt rege. Das Open Interest bei DOGE-Futures liegt bei 1,04 Milliarden US-Dollar. Dazu kommt: Im Orderflow dominieren laut Daten taker-buy-Positionen. Das spricht für aktive Käufer im Derivatehandel, die typisches Retail-Gewinnmitnehmen teilweise auffangen könnten.
Chartmarken: Zone 0,08–0,09 im Fokus
Technisch bleibt die Lage angespannt. Dogecoin notiert laut den vorliegenden Kursdaten bei 0,10 US-Dollar und hat in den letzten 30 Tagen rund 23% verloren – ein klarer Hinweis, wie stark der Druck zuletzt war.
Auf der Unterseite nennen Chartbeobachter eine zentrale Unterstützungszone zwischen 0,080 und 0,090 US-Dollar. Hält der Kurs diese Spanne, bleibt die übergeordnete Struktur intakt. Ein Ausbruch nach oben würde laut Technikern erst dann wahrscheinlicher, wenn sich das Makro-Sentiment aufhellt und frisches Kaufvolumen zurückkehrt.
Unterm Strich hängt die nächste größere Bewegung weniger an Dogecoin-spezifischen News als am großen Bild: Inflationsdaten, Risikoappetit und Liquidität geben aktuell den Takt vor.
Dogecoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Dogecoin-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Dogecoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Dogecoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Dogecoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...