Weißer Wasserstoff gilt als der „Heilige Gral“ der sauberen Energie, doch ihn in kommerziell nutzbaren Mengen zu finden, gleicht oft der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Der kanadische Explorer Primary Hydrogen meldet nun jedoch Explorationsergebnisse aus Neufundland, die aufhorchen lassen und das Potenzial des Unternehmens massiv unterstreichen könnten. Steht der zuletzt stark unter Druck geratene Pennystock damit vor einer fundamentalen Neubewertung oder ist Vorsicht geboten?
Vielversprechende Werte in Neufundland
Primary Hydrogen hat das Phase-1-Feldprogramm auf seinen Grundstücken Point Rosie und Mary’s Harbour abgeschlossen und dabei Ergebnisse erzielt, die das Explorationsmodell des Unternehmens bestätigen. Anstatt leer auszugehen, stießen die Geologen auf signifikante Wasserstoffkonzentrationen im Boden. Besonders das Projekt Mary’s Harbour im Südosten von Labrador stach hervor: Hier wurden Spitzenwerte von bis zu 665 ppm Wasserstoff (H₂) gemessen.
Auch auf der Burin-Halbinsel bei Point Rosie verzeichnete das Unternehmen Erfolge mit Spitzenwerten von 531 ppm H₂. Diese Daten sind deshalb so relevant, weil es sich um die erste systematische Bodengasuntersuchung in diesen Gebieten handelt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Primary Hydrogen in einer geologisch hochspannenden Region aktiv ist.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Mary’s Harbour: Spitzenwert von 665 ppm H₂ (Rekordwert des Programms).
- Point Rosie: Spitzenwert von 531 ppm H₂ entlang von Störungszonen.
- Umfang: Untersuchung von insgesamt 8.550 Hektar Land.
- Methode: Einsatz hochsensibler Detektoren, die bereits ab 1 ppm H₂ anschlagen.
Geologie als Schlüssel zum Erfolg
Doch warum findet sich ausgerechnet hier Wasserstoff? Die Antwort liegt tief im Untergrund. Die geologischen Formationen bei Point Rosie sind geprägt von sogenannten mafischen Intrusionen. Diese Gesteinsarten begünstigen die Serpentinisierung – einen chemischen Prozess, bei dem natürlicher Wasserstoff entsteht.
Die Messdaten stützen diese Theorie: Bei Point Rosie folgen die erhöhten Werte einem klaren Muster entlang einer nordöstlich verlaufenden Verwerfung. Je weiter man sich von dieser Struktur entfernt, desto geringer werden die Konzentrationen. Dies legt den Schluss nahe, dass diese Risse in der Erdkruste als Kamine fungieren, durch die das Gas aus der Tiefe an die Oberfläche migriert.
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Puzzle-Teile fügen sich zusammen
Für Anleger ist entscheidend, dass es sich hierbei nicht um einen isolierten Glückstreffer handelt. Die Ergebnisse aus Neufundland ergänzen eine Reihe positiver Meldungen aus dem Portfolio des Unternehmens. Bereits Anfang November meldete Primary Hydrogen Anomalien auf seinem Projekt in British Columbia sowie bei Explorationen in Nord-Ontario. Das Unternehmen baut systematisch eine Präsenz in den vielversprechendsten Wasserstoff-Regionen Kanadas auf.
Die Aktie notierte zum Handelsende am Freitag bei lediglich 0,09 Euro, was den spekulativen Charakter des Papiers unterstreicht. Angesichts des massiven Abstands zum 52-Wochen-Hoch könnte die aktuelle Nachrichtenlage jedoch als Startschuss für eine Bodenbildung dienen, sofern die weiteren Schritte die Hoffnungen bestätigen.
Ausblick: Verifizierung steht an
Das Management ruht sich nicht auf den Lorbeeren aus. Die gesammelten Daten werden nun detailliert ausgewertet, um die nächsten Schritte zu planen. Vorgesehen sind unter anderem Verdichtungsbohrungen und Verifizierungsprogramme mit zusätzlichen Detektoren. Gelingt es Primary Hydrogen, die Quellen des Gases genauer zu lokalisieren, könnte sich das Unternehmen dauerhaft im aufstrebenden Sektor für weißen Wasserstoff etablieren.
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