Der weltgrößte Flugzeugbauer hat heute seine Bilanz für 2025 vorgelegt – und die Reaktion ließ nicht auf sich warten. Die Aktie verliert am Donnerstagmorgen auf Tradegate zeitweise bis zu 6 Prozent und rutscht auf 188,50 Euro ab. Dabei hatte der Titel tags zuvor gerade erst die psychologisch wichtige 200-Euro-Marke zurückerobert.
Im vierten Quartal 2025 steigerte Airbus den Umsatz um 5 Prozent auf knapp 26 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte um 17 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um 6 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro zu – je Aktie verdiente der DAX-Konzern mit 3,27 Euro rund 20 Cent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Lieferengpässe bremsen weiter aus
Das Problem liegt woanders: Airbus peilt für 2026 die Auslieferung von rund 870 Verkehrsflugzeugen an – Rekordniveau, aber deutlich unter den Erwartungen. Analysten hatten auf mehr als 900 Maschinen gehofft. Verantwortlich dafür sind anhaltende Triebwerksengpässe bei Pratt & Whitney. Der US-Zulieferer hat bisher keine feste Zusage für die von Airbus bestellten Triebwerke gemacht.
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Die Konsequenz: Die Produktionspläne für die gefragte A320-Baureihe wurden leicht gedrosselt. Statt 75 Maschinen pro Monat bis Ende 2027 strebt Airbus nun 70 bis 75 Flugzeuge an. Auch beim kleinsten Modell A220 musste der Konzern im Oktober bereits zurückrudern – hier verzögert der Zulieferer Spirit Aerosystems.
Höhere Dividende als Trostpflaster
Für das laufende Jahr plant Airbus einen Anstieg des bereinigten EBIT auf 7,5 Milliarden Euro nach 7,1 Milliarden in 2025. Der freie Cashflow soll bei 4,5 Milliarden Euro stagnieren. Immerhin: Die Dividende steigt um 20 Cent auf 3,20 Euro je Aktie – Analysten hatten sogar mit einer Kürzung um 25 Cent gerechnet. CEO Guillaume Faury begründet die höhere Ausschüttung mit dem Vertrauen in die künftige finanzielle Performance.
Ein Börsianer bezeichnet den Ausblick als schwach, selbst wenn er konservativ kalkuliert sein dürfte. Überraschend kommt das nicht: Von ihrem Januar-Rekord bei über 221 Euro hatte die Aktie bereits bis zu 15 Prozent korrigiert. Erst an der 200-Tage-Linie stabilisierte sich der Titel. Die nächste Bewährungsprobe dürfte der heutige Handelstag werden.
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