Die Johnson & Johnson Aktie zeigt sich heute im vorbörslichen Handel stabil bei 243,70 Dollar, einem Plus von 0,11 Prozent. Aktueller Katalysator: die Zulassung einer neuen Dosierungsform für das Krebsmedikament RYBREVANT FASPRO. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat am heutigen 17. Februar 2026 eine monatliche Dosierung genehmigt – ein potenzieller Vorteil für Patienten mit EGFR-mutiertem Lungenkrebs.
Monatsdosis statt zweiwöchentliche Behandlung
Bislang erhielten Patienten RYBREVANT FASPRO alle zwei Wochen subkutan verabreicht. Mit der neuen Zulassung können Betroffene bereits ab Woche 5 auf eine monatliche Gabe umsteigen. In Kombination mit dem oralen Medikament LAZCLUZE liefert die Monatstherapie vergleichbare Ergebnisse wie das bisherige Schema – bei deutlich weniger Arztbesuchen. Die PALOMA-2-Studie mit 206 Patienten zeigte eine Objektive Ansprechrate von solidem Niveau, während administrative Nebenwirkungen auf 12 Prozent sanken. Zum Vergleich: Bei intravenöser Gabe lagen diese früher bei 66 Prozent.
Marktposition im Lungenkrebssegment
RYBREVANT FASPRO erhielt die FDA-Zulassung im Dezember 2025 und ist bereits in Europa, Japan und China verfügbar. Das Präparat richtet sich an Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, der EGFR-Mutationen aufweist. Diese Mutationen kommen bei 10 bis 15 Prozent westlicher Patienten und 40 bis 50 Prozent asiatischer Patienten vor. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt trotz moderner Therapien unter 20 Prozent – ein Markt mit erheblichem medizinischen Bedarf. Johnson & Johnson positioniert RYBREVANT als einzige monatlich verabreichbare EGFR-gerichtete Therapie am Markt.
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Die Aktie profitiert von einer breiten Pipeline. RYBREVANT ist über vier Indikationen in den USA zugelassen, sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Chemotherapie. Die MARIPOSA-Studie mit 1.074 Patienten demonstrierte signifikante Verbesserungen beim progressionsfreien Überleben gegenüber dem Konkurrenzpräparat Osimertinib. Bei nur 3 Prozent der Patienten traten unter der Kombinationstherapie MET-Amplifikationen auf – im Vergleich zu 13 Prozent unter Osimertinib. Solche Resistenzmechanismen sind eine zentrale Hürde in der Langzeitbehandlung.
Umsatzpotenzial schwer kalkulierbar
Konkrete Umsatzzahlen zu RYBREVANT nannte Johnson & Johnson bislang nicht. Der globale Markt für Augenbindehautentzündungen wird bis 2033 auf 7,2 Milliarden Dollar geschätzt – ein separates Segment, das Johnson & Johnson ebenfalls bedient. Im Lungenkrebsbereich dürfte das Potenzial höher liegen, angesichts der Prävalenz und Therapiekosten. Die monatliche Dosierung könnte die Compliance verbessern und damit den Absatz stabilisieren. Risiken bleiben: Nur 8 Prozent der Patienten in der PALOMA-2-Studie brachen die Therapie wegen Nebenwirkungen ab, doch venöse Thromboembolien traten bei 13 Prozent auf. Hautausschläge betrafen 80 Prozent der Behandelten, davon 17 Prozent in schwerer Ausprägung. Die Langzeitverträglichkeit wird über den kommerziellen Erfolg mitentscheiden.
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