Ein lukrativer Großauftrag der US-Armee hat die Erwartungen an den Drohnenhersteller Red Cat in neue Sphären katapultiert. Wenn das Unternehmen heute nach US-Börsenschluss seine Bücher öffnet, rechnen Analysten mit einem Umsatzsprung von über 1.800 Prozent. Die zentrale Herausforderung besteht nun darin, die rasant hochgefahrene Produktion der „Black Widow“-Drohnen auch profitabel abzuwickeln.
Massive Umsatzsprünge erwartet
Im vierten Quartal 2025 peilt das Management Erlöse zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar an. Im Vorjahreszeitraum standen hier lediglich 1,3 Millionen US-Dollar zu Buche. Trotz dieses gewaltigen Wachstums gehen Konsensschätzungen weiterhin von einem Verlust je Anteilsschein in Höhe von 0,14 bis 0,15 US-Dollar aus. Der Hauptgrund für die fundamentale Neubewertung des Unternehmens ist der gewonnene SRR-Vertrag zur Lieferung von 2.500 unbemannten Flugsystemen an das US-Militär.
Anleger honorieren diese operative Entwicklung bereits im Vorfeld. Mit einem aktuellen Kurs von 15,05 Euro markiert das Papier exakt heute ein neues 52-Wochen-Hoch und blickt auf einen beeindruckenden Jahreszuwachs von rund 215 Prozent zurück. Das Marktumfeld für Verteidigungstechnologien präsentiert sich derzeit ohnehin äußerst freundlich, was das Investoreninteresse an Anbietern kleiner, militärisch nutzbarer Drohnen zusätzlich anheizt.
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Margen und Zukäufe auf dem Prüfstand
Neben den reinen Umsatzzahlen rückt die Profitabilität in den Mittelpunkt. Marktbeobachter achten im anstehenden Earnings Call genau darauf, wie effizient Red Cat die Skalierung seiner Produktion bewältigt und wie sich die Bruttomargen unter der Last des gestiegenen Auftragsvolumens entwickeln. Zudem erhoffen sich Investoren konkrete Updates zum Status des im September 2024 übernommenen FlightWave Aerospace-Systems.
Die Analysten von Vestra taxierten den fairen Wert des Titels zuletzt auf 18,45 US-Dollar. Die begleitende Telefonkonferenz um 16:30 Uhr (ET) liefert heute die notwendigen Details zur weiteren Auftragspipeline und dem Integrationsfortschritt der jüngsten strategischen Zukäufe.
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