Honeywell hat die Bedingungen für die Übernahme von Catalyst Technologies deutlich nachgebessert – zugunsten der eigenen Bilanz. Durch eine erhebliche Reduzierung des Kaufpreises und einen angepassten Zeitplan schärft der Industriekonzern sein Profil im Bereich nachhaltiger Energien. Analysten reagieren bereits mit erhöhten Kurszielen auf die disziplinierte Kapitalallokation.
Fokus auf nachhaltige Kraftstoffe
Der US-Konzern zahlt für die Akquisition nun rund 1,325 Milliarden Britische Pfund (ca. 1,79 Milliarden US-Dollar), was eine deutliche Ersparnis gegenüber dem ursprünglichen Preis von 1,8 Milliarden Pfund darstellt. Der Zukauf soll das Segment „Energy and Sustainability Solutions“ (ESS) stärken. Dabei stehen vor allem Technologien für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) und petrochemische Prozesse im Mittelpunkt.
Durch die Preisanpassung und die Verlängerung der Fristen bis August 2026 verschafft sich Honeywell den nötigen Spielraum, um alle noch ausstehenden regulatorischen und kartellrechtlichen Genehmigungen einzuholen. Das Management geht derzeit davon aus, dass die Transaktion bis Ende August 2026 vollständig abgeschlossen sein wird.
Analysten sehen Potenzial
Die US-Investmentbank Goldman Sachs reagierte positiv auf die geänderten Konditionen und hob das Kursziel für die Honeywell-Aktie auf 262 US-Dollar an. Experten loben vor allem die verbesserte Bewertung des Deals und die strategische Weitsicht des Managements. Kann der Konzern durch diesen Zukauf die regionalen Herausforderungen in Europa und China kompensieren? Während die Bereiche Gebäudeautomatisierung und Luftfahrt eine robuste Nachfrage verzeichnen, spürt Honeywell in der Industrieautomatisierung derzeit Gegenwind in diesen wichtigen Märkten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Honeywell?
Die Aktie notiert derzeit bei 205,60 Euro und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 207,00 Euro. Mit einem Plus von rund 23 Prozent seit Jahresbeginn spiegelt der Kurs das Vertrauen der Anleger in den laufenden Umbau wider.
Transformation bis 2026
Parallel zur Integration der neuen Assets bereitet Honeywell die geplante Abspaltung der Sparten Aerospace und Advanced Materials vor. Dieser Prozess soll bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen sein und den Konzern in ein fokussiertes Unternehmen für Automatisierung und Energie transformieren.
Die Integration von Catalyst Technologies wird voraussichtlich bereits im ersten vollen Jahr nach der Übernahme einen positiven Beitrag zum bereinigten Gewinn je Aktie leisten. Trotz der laufenden Restrukturierung betonte das Unternehmen, an seinem Investment-Grade-Rating festzuhalten. Der Fokus liegt nun auf dem Abschluss der regulatorischen Prüfungen bis zum Sommer 2026.
Honeywell-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Honeywell-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Honeywell-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Honeywell-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Honeywell: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
