Während Elon Musks xAI wegen KI-generierter Nacktbilder in der Schusslinie steht, gerät auch OpenAI verstärkt ins Visier kalifornischer Behörden. Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta baut derzeit ein spezialisiertes KI-Überwachungsprogramm auf – und hat OpenAI bereits signalisiert, dass man die Produktsicherheit des ChatGPT-Herstellers „mit anhaltendem Interesse“ verfolge.
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Kalifornien seine Rolle als KI-Aufsichtsbehörde deutlich ausbaut. Bonta machte am Dienstag klar: Sein Büro verstärke die internen Kapazitäten durch ein „KI-Überwachungs-, Rechenschafts- und Regulierungsprogramm“. Die kalifornische Legislative prüft zudem einen Gesetzentwurf, der die Einrichtung eines solchen Programms verpflichtend machen würde.
Bundesregulierung unerwünscht
Der demokratisch dominierte Bundesstaat wehrt sich gegen Bestrebungen der Industrie und republikanischer Gesetzgeber, die KI-Regulierung auf Bundesebene zu zentralisieren. Bonta warnte vor einer ausschließlichen Regulierungshoheit des Kongresses und verwies auf dessen bisheriges Scheitern bei Datenschutz und KI-Gesetzgebung.
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OpenAI hatte bereits 2025 eine Umstrukturierung seiner Unternehmensführung vorgenommen, die von Bontas Büro begleitet wurde. Die aktuellen Äußerungen zeigen: Die Behörden bleiben am Ball. Besonders im Fokus stehen KI-Chatbots, die mit Jugendlichen sexuell explizite Gespräche führen oder Anleitungen zum Suizid geben – Szenarien, die Bonta als inakzeptabel bezeichnete.
Branchenweite Verschärfung
Der Generalstaatsanwalt von Connecticut, William Tong, bezeichnete KI- und Social-Media-Schäden im gemeinsamen Reuters-Interview als „den Verbraucherschutzkampf unserer Zeit“. Die Dimension übersteige sogar die Opioid-Krise: „Das betrifft alle unsere Kinder.“
Für OpenAI bedeutet die verstärkte staatliche Aufsicht zusätzlichen Druck. Das Unternehmen muss nicht nur technologisch führend bleiben, sondern gleichzeitig nachweisen, dass seine Sicherheitsmaßnahmen greifen. Die kalifornischen Behörden haben klargemacht, dass sie genau hinsehen werden – und dass vergangene Kooperation keine Garantie für zukünftige Nachsicht ist.
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