Die SanDisk-Aktie geriet am Dienstag unter Druck, nachdem Citron Research eine Short-Position gegen das Unternehmen offenlegte. Der Leerverkäufer bezweifelt die Nachhaltigkeit des jüngsten Kursanstiegs und verweist auf zunehmendem Wettbewerbsdruck. Nur einen Tag zuvor hatte die Aktie noch kräftig zugelegt – Grund waren starke Quartalszahlen.
Starke Zahlen treffen auf Skepsis
Das Timing der Short-Ankündigung überrascht. Am Montag hatte SanDisk Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt, die die Erwartungen der Wall Street deutlich übertrafen. Treiber war die stark gestiegene Nachfrage nach Enterprise-SSDs für Rechenzentren. Der Umsatz im Data-Center-Geschäft legte im Quartalsvergleich erheblich zu. Die Aktie schoss nach oben, zumal das Unternehmen auch einen optimistischen Ausblick für das dritte Quartal gab.
Citron Research hält dagegen. Die Begründung: Der Markt bewerte SanDisk wie einen Konzern mit Burggraben-Vorteil, dabei verkaufe das Unternehmen ein Massenprodukt. Der Memory-Markt sei zyklisch, die Konkurrenz durch Schwergewichte wie Samsung verschärfe sich. Zudem verweist Citron auf den laufenden Aktienverkauf durch Western Digital – die frühere Mutter trennt sich gerade von ihren SanDisk-Anteilen.
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Umbruchphase nach Abspaltung
SanDisk durchläuft derzeit eine grundlegende Neuaufstellung. Western Digital wickelt seinen Ausstieg über mehrere Sekundärplatzierungen ab und macht SanDisk damit zu einem vollständig unabhängigen Unternehmen. Die Eigentümerstruktur klärt sich, während SanDisk gleichzeitig versucht, die Nachfrage nach NAND-Flash-Speicher aus dem KI- und Rechenzentrumssektor zu bedienen.
Der NAND-Flash-Markt erholt sich seit Mitte 2025 von einem mehrjährigen Abschwung. Die Preise steigen wieder. Ob diese Erholung jedoch ausreicht, um die Erwartungen zu erfüllen, bleibt die zentrale Frage für Investoren. Am 15. Mai folgen die Zahlen für das dritte Quartal.
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