Commerzbank Aktie: UniCredit kassiert ab

Die italienische UniCredit erzielt trotz politischen Widerstands in Berlin hohe finanzielle Erträge aus ihrer Commerzbank-Beteiligung. Dividendenzahlungen von bis zu 438 Millionen Euro sind möglich.

Kurz zusammengefasst:
  • UniCredit erwartet hohe Dividenden aus Beteiligung
  • Politische Blockade durch Bundesregierung hält an
  • Commerzbank-Aktie nach starker Rally stabil
  • Entscheidende Quartalszahlen am 11. Februar 2026

Berlin blockiert, Mailand rechnet. Während die Bundesregierung weiter gegen eine vollständige Übernahme kämpft, zahlt sich der Einstieg für die UniCredit bereits massiv aus. Unabhängig vom Ausgang des politischen Machtkampfes fließen wohl bald hunderte Millionen Euro an Dividenden nach Italien.

  • UniCredit-Anteil: Aktuell 26 % (Genehmigung für bis zu 29,9 %)
  • Dividenden-Prognose: Bis zu 438 Mio. Euro für die Italiener
  • Politische Haltung: Bundesregierung bekräftigt Ablehnung
  • Nächster Termin: 11. Februar 2026 (Q4-Zahlen)

Der lukrative Anteil

Das finanzielle Kalkül der UniCredit geht auf, selbst wenn die vollständige Fusion noch in der Schwebe hängt. Analysten gehen davon aus, dass die italienische Großbank für ihren derzeitigen Anteil von 26 Prozent eine Dividendenzahlung von bis zu 380 Millionen Euro erhalten könnte. Sollte UniCredit den Anteil auf die von der EZB genehmigte Obergrenze von 29,9 Prozent aufstocken, würde die Ausschüttung sogar auf geschätzte 438 Millionen Euro klettern.

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Auch buchhalterisch macht sich der Deal bezahlt. Da die Beteiligung die 20-Prozent-Marke überschreitet, wendet UniCredit die sogenannte Equity-Methode an. Basierend auf den geschätzten Gewinnen der Commerzbank könnte dieser Posten im Jahr 2026 mehr als 850 Millionen Euro zur Bilanz der Italiener beitragen.

Berlin bleibt hart

Trotz der wirtschaftlichen Verflechtung bleibt der politische Widerstand groß. Kurz vor den deutsch-italienischen Regierungskonsultationen bekräftigte Berlin am 22. Januar erneut seine Position: Die Eigenständigkeit der Commerzbank habe Vorrang.

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Regierungskreise ließen verlauten, dass ein unfreundliches Vorgehen bei einer systemrelevanten Bank inakzeptabel sei. Man begrüße zwar die ambitionierten Ziele des Frankfurter Instituts, sehe eine Übernahme durch Mailand jedoch weiterhin kritisch.

Kurs hält sich stabil

An der Börse zeigt sich die Commerzbank-Aktie von dem Tauziehen unbeeindruckt und notiert stabil bei 35,64 Euro. Der Titel hat in den letzten zwölf Monaten eine beeindruckende Rally von über 95 Prozent hingelegt, auch wenn er aktuell rund 14 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 41,58 Euro konsolidiert.

Entscheidend für die weitere Richtung werden nun fundamentale Daten. Am 11. Februar 2026 legt die Commerzbank ihre Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vor. Anleger werden genau prüfen, ob die operative Entwicklung die enorme Kurssteigerung des letzten Jahres rechtfertigt und ob die Bank ihre ambitionierten Eigenständigkeits-Ziele untermauern kann.

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