Adidas Aktie: Entscheidende Wochen
Adidas versucht sich nach starkem Jahresauftakt zu stabilisieren. Die Quartalszahlen Ende April sollen zeigen, ob das operative Wachstum die hohen Zollbelastungen kompensieren kann.

Kurz zusammengefasst
- Aktie erholt sich von 52-Wochen-Tief
- Hohe Zoll- und Währungsbelastungen belasten
- Wettbewerb mit Nike um Sponsoring-Verträge
- Quartalszahlen Ende April entscheidend
Nach einem schmerzhaften Jahresauftakt mit 18 Prozent Kursverlust versucht Adidas im XETRA-Handel eine Stabilisierung. Die Hiobsbotschaft über 400 Millionen Euro an Zoll- und Währungsbelastungen scheint vorerst eingepreist. Bei einem aktuellen Kurs von 138,10 Euro kämpft sich der Sportartikelhersteller langsam von seinem Anfang April markierten 52-Wochen-Tief bei 130,60 Euro nach oben. Ein Tagesplus von knapp 1,5 Prozent signalisiert eine erste Beruhigung.
Angriff auf das Herzstück
Der operative Wettbewerb verzeiht keine Schwächephasen. US-Rivale Nike attackiert aktuell das prestigeträchtige Sponsoring des Champions-League-Spielballs. Dieser Vertrag ist mit einem Volumen von rund 40 Millionen Dollar ein zentraler Pfeiler der europäischen Marketingstrategie der Herzogenauracher. Adidas-Chef Bjørn Gulden hält mit technologischen Neuerungen dagegen. Erst vergangene Woche stellte der Konzern die neue Fußballschuh-Plattform „Project R.A.P.“ vor. Sie soll das Profil der Marke im Profisport spürbar schärfen.
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Warten auf die Quartalszahlen
Technisch bleibt das Bild angespannt. Der Anteilsschein notiert weiterhin unter der 50-Tage-Linie von 145,16 Euro. Zum 200-Tage-Durchschnitt hat sich ein Abstand von fast 16 Prozent aufgebaut. Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf den 29. April 2026. Dann präsentiert Adidas die Ergebnisse für das erste Quartal. Analysten suchen in diesem Bericht nach konkreten Beweisen, wie schnell das operative Wachstum die massiven Zollbelastungen abfedern kann.
Nur eine Woche später, am 7. Mai 2026, folgt der nächste Pflichttermin auf der Hauptversammlung. Dort steht die geplante Erhöhung der Dividende auf 2,80 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr zur Abstimmung. Auf der Agenda steht auch der weitere Verlauf des im Januar gestarteten Aktienrückkaufprogramms. Diese Kapitalmaßnahmen bilden derzeit eine wichtige Stütze für das aktuelle Kursniveau.
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