Solana: Hack-Schock!

Trotz massiver Sicherheitslücke bei Upbit mit 36 Millionen Dollar Verlust zeigen Cash App und SoFi weiteres institutionelles Vertrauen in das Solana-Netzwerk.

Kurz zusammengefasst:
  • Massiver Hot-Wallet-Angriff auf Upbit-Börse
  • Cash App integriert Solana-Stablecoins ab 2026
  • SoFi als erste US-Bank mit Solana-Trading
  • Bitwise ETF sammelt 528 Millionen Dollar ein

Der November 2025 endet für Solana zwischen Triumph und Trauma. Während Tech-Giganten wie Cash App und die US-Bank SoFi auf das Netzwerk setzen, erschüttert ein 36-Millionen-Dollar-Hack die Märkte. Kann SOL den Spagat zwischen institutionellem Vertrauen und Sicherheitsrisiko meistern?

36 Millionen Dollar verschwunden – Upbit im Visier

Am 27. November wurde Südkoreas größte Krypto-Börse Upbit Opfer eines massiven Hot-Wallet-Angriffs. Die Beute: rund 36 Millionen Dollar in Solana-basierten Assets – darunter nicht nur SOL selbst, sondern auch Ecosystem-Token wie JUP, ORCA und BONK. Die Reaktion war drastisch: Upbit fror sämtliche Solana-Einzahlungen und -Abhebungen ein.

Die Folge? Ein bizarres Marktchaos. Weil Arbitrage-Bots nicht mehr zwischen koreanischen und globalen Börsen vermitteln konnten, schossen die Preise für Solana-Token auf Upbit kurzzeitig in die Höhe – während sie anderswo unter Druck gerieten. Betreiber Dunamu versprach zwar, alle Nutzerverluste aus eigenen Mitteln zu erstatten. Doch das Vertrauen in die Sicherheit zentralisierter Verwahrung bei High-Speed-Blockchains wie Solana steht erneut auf dem Prüfstand.

ETF-Boom bremst ab – aber die Großen bleiben an Bord

Trotz des Hacks bleibt das institutionelle Interesse bemerkenswert. Der Bitwise Solana ETF (BSOL), seit Ende Oktober auf dem Markt, hat bereits knapp 528 Millionen Dollar eingesammelt. Allerdings: Am Freitag, 28. November, verzeichnete der Fonds erstmals null Zuflüsse – ein Zeichen dafür, dass die aggressive Kaufwelle vorerst pausiert.

Gleichzeitig sorgte ein anderer Player für Aufsehen: Der europäische Asset-Manager CoinShares zog seinen Antrag für einen Solana-Staking-ETF bei der SEC zurück. Doch keine Panik – das war kein Rückzieher aus Angst. Vielmehr wollte CoinShares den überfüllten US-Markt meiden, wo Konkurrenten wie Grayscale und Bitwise bereits über 870 Millionen Dollar an Vermögen binden. Eine strategische Entscheidung, keine Kapitulation.

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Cash App und SoFi setzen auf Solana – die Adoption rollt

Während die Märkte schwanken, liefern zwei Meilensteine Argumente für die Bullen:

  • Cash App von Block Inc. kündigte an, ab Anfang 2026 USDC auf Solana zu integrieren. Millionen Nutzer werden künftig Stablecoin-Zahlungen über das Hochgeschwindigkeitsnetzwerk abwickeln können.
  • SoFi Technologies wurde zur ersten national zugelassenen US-Bank, die Solana-Trading direkt neben FDIC-versicherten Konten anbietet – ein Symbol für die wachsende Mainstream-Akzeptanz.

Diese Deals unterstreichen: Solana gewinnt den Kampf um reale Anwendungsfälle, trotz kurzfristiger Turbulenzen.

Die Gratwanderung geht weiter

Solana schließt den November als Paradoxon. Einerseits sichert sich das Netzwerk prestigeträchtige Partnerschaften und Hunderte Millionen an institutionellem Kapital. Andererseits zeigt der Upbit-Hack die Achillesferse: Wo Geschwindigkeit auf zentralisierte Verwahrung trifft, lauern Risiken. Anleger stehen vor der Frage, ob die langfristige Adoptionsstory stark genug ist, um die akuten Sicherheitsbedenken zu überstrahlen.

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