Nach dem enttäuschenden Ausblick Ende Februar und dem darauffolgenden Kursrutsch melden sich die Käufer eindrucksvoll zurück. Verantwortlich für die plötzliche Trendwende sind gleich zwei gewichtige Nachrichten: Ein enormer Vertrauensbeweis durch den Firmengründer selbst und Berichte über eine mögliche Partnerschaft mit dem wohl wichtigsten KI-Akteur der Welt.
Millionen-Investment der Führungsetage
Aus aktuellen Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass CEO Jeff Green zwischen dem 2. und 4. März 2026 im großen Stil eigene Aktien erworben hat. Das Kaufpaket umfasst rund 6 Millionen Anteilsscheine, die zu Durchschnittskursen zwischen 23,49 und 25,08 US-Dollar erworben wurden.
Das Gesamtvolumen der Transaktion beläuft sich auf rund 148,1 Millionen US-Dollar. Ein derart hohes finanzielles Engagement durch Führungskräfte ist selten und wird am Markt oft als starkes Indiz dafür gewertet, dass das Management die eigene Aktie für unterbewertet hält.
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Spekulationen um OpenAI-Deal
Zusätzlich beflügeln Medienberichte über erste Gespräche mit OpenAI die Stimmung. Im Raum steht eine potenzielle Kooperation, um Werbung auf den Plattformen des ChatGPT-Entwicklers zu schalten. Da OpenAI kürzlich begonnen hat, Anzeigen in seinen kostenlosen und günstigeren Versionen zu testen, könnte The Trade Desk als externer Technologiepartner bei der Skalierung dieser Monetarisierung eine wichtige Rolle spielen.
Erholung nach dem Rücksetzer
Diese Nachrichten treffen auf eine zuletzt stark verunsicherte Anlegerbasis. Erst vor wenigen Tagen war das Papier unter Druck geraten, da die Umsatzprognose für das erste Quartal 2026 mit mindestens 678 Millionen US-Dollar die Erwartungen des Marktes verfehlt hatte.
Der aktuelle Kurssprung von über 12 Prozent auf 24,38 Euro markiert nun den Versuch einer Stabilisierung. Die Kombination aus dem konkreten finanziellen Commitment des CEOs und der strategischen Fantasie im KI-Sektor hat das Sentiment vorerst gedreht und lenkt den Fokus der Investoren von der kurzfristigen Guidance ab.
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