BASF Aktie: 40-Millionen-Offensive!
Der Chemiekonzern BASF baut seinen Saatgutstandort in den Niederlanden aus und erhöht parallel Preise in Nordamerika. Die Aktie zeigt sich robust.

Kurz zusammengefasst
- 40-Millionen-Investition in Saatgut-Hauptsitz
- Preiserhöhungen für Chemiegrundstoff in USA/Kanada
- Aktienkurs deutlich über Jahresdurchschnitt
- Quartalszahlen und Hauptversammlung Ende April
BASF schiebt frisches Kapital in sein Gemüsesaatgut-Geschäft. Rund 40 Millionen Euro fließen in den Ausbau und die Modernisierung des Standorts Nunhem in den Niederlanden — dem globalen Hauptsitz des Agrar-Saatgutgeschäfts.
Größere Anlage, sauberere Energie
Die Investition vergrößert die bestehenden Anlagen um rund 6.000 Quadratmeter auf künftig etwa 26.000 Quadratmeter Gesamtfläche. In Nunhem werden mehr als 1.200 Saatgutsorten von 20 Kulturen — darunter Tomaten, Zwiebeln und Karotten — aufbereitet und für den weltweiten Versand vorbereitet. Ein besonderer Fokus liegt auf Sorten, die widerstandsfähiger gegen Hitze, Trockenheit und Krankheitsdruck sind.
Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 geplant, die vollständige Fertigstellung für Ende 2028. Nach Abschluss soll der Standort vollständig mit erneuerbarem Strom betrieben werden.
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Preiserhöhungen in Nordamerika
Parallel treibt BASF auf dem nordamerikanischen Markt die Preise nach oben. Ab dem 27. April 2026 gelten in den USA und Kanada höhere Preise für Neopentylglykol (NPG), einen Grundstoff für Polyester- und Alkydharze sowie Pulverlacke. Gestiegene Rohstoffkosten für Propylen und Methanol nennt das Unternehmen als Begründung.
Aktie mit Rückenwind
Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn um rund 19 Prozent verteuert und liegt damit deutlich über ihren langfristigen Durchschnittswerten. Der Kurs notiert aktuell bei 53,41 Euro — rund 29 Prozent über dem 52-Wochen-Tief vom vergangenen Sommer. Das laufende Aktienrückkaufprogramm läuft weiter: In der vergangenen Woche erwarb BASF 245.000 eigene Anteile zurück, insgesamt hat der Konzern damit bis Mitte April rund 2,17 Prozent des Stimmenkontingents eingezogen.
Den nächsten konkreten Prüfstein liefert der 30. April 2026: An diesem Tag veröffentlicht BASF die Quartalszahlen für das erste Quartal und hält seine ordentliche Hauptversammlung ab — auf der Aktionäre auch über den Dividendenvorschlag für 2025 abstimmen.
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