Rolls-Royce Aktie: Analysten gespalten

Brokerhäuser sind exakt gespalten in Kauf- und Halteempfehlungen für Rolls-Royce. Das durchschnittliche Kursziel liegt leicht unter dem aktuellen Niveau, während das hohe KGV hohe Erwartungen widerspiegelt.

Kurz zusammengefasst:
  • Drei Analysten raten zum Kauf, drei zum Halten
  • Durchschnittliches Kursziel von 1.244 Pence
  • Hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 49,30
  • Gemischte Insider-Transaktionen in beide Richtungen

Rolls-Royce bekommt von Analysten insgesamt Rückenwind – aber ohne Euphorie. Sechs Brokerhäuser kommen im Schnitt auf „Moderate Buy“, doch die Lager sind exakt geteilt: drei raten zum Kauf, drei zum Halten. Was steckt hinter dieser ungewöhnlich ausgewogenen Sicht?

Warum die Einschätzungen auseinandergehen

Der Kern der aktuellen Analystenlage: Es gibt positives Momentum, aber auch Bewertungsfragen. Das zeigt sich schon daran, dass die Kursziele im Schnitt unter dem zuletzt gehandelten Niveau liegen. Über alle sechs Häuser hinweg beträgt das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel 1.244 Pence.

Rolls-Royce

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Gleichzeitig gibt es deutlich optimistischere Stimmen. Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel Anfang Februar auf 1.550 Pence angehoben und die Einstufung „Buy“ bestätigt. Das signalisiert: Zumindest ein Teil der Analysten sieht noch spürbares Potenzial – trotz bereits starker Entwicklung.

Bewertung und Zahlen liefern den Kontext

Die jüngsten Gewinnzahlen helfen, die vorsichtige Tonlage zu erklären. Für das vierte Quartal 2025 lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 29,55 Pence. Auf Basis der aktuellen Daten wird ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 49,30 genannt – ein Niveau, das typischerweise hohe Erwartungen an weiteres Wachstum widerspiegelt.

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Auch charttechnisch bleibt der Ton positiv: Der Kurs liegt über dem 50-Tage-Durchschnitt. In Euro gerechnet notiert die Aktie heute bei 15,70 € und damit nur knapp unter dem gestrigen Schlusskurs, während sie auf 30-Tage-Sicht deutlich zugelegt hat.

Insiderhandel: Gemischte Signale

In den letzten Wochen gab es zudem gemeldete Insider-Transaktionen in beide Richtungen. Helen McCabe trennte sich Ende Januar von 1.880 Aktien. Wendy Mars kaufte Anfang Februar 147 Aktien hinzu.

Unterm Strich passt dieses Bild zur Analystenverteilung: keine klare Einbahnstraße, sondern ein Markt, der Chancen sieht – aber die Bewertung und die Erwartungshaltung sehr genau abklopft.

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