Salesforce hat den größten Aktienrückkauf seiner Unternehmensgeschichte gestartet — und zahlt dafür einen hohen Preis. Mit einem 25-Milliarden-Dollar-Prepayment an Finanzinstitute wurden bereits rund 103 Millionen Aktien eingezogen. Finanziert wird das Ganze über neue Anleihen mit Laufzeiten bis 2066. Genau das sorgt für Unbehagen.
Schulden als Preis der Überzeugung
Das Management bezeichnet den aggressiven Rückkauf als Ausdruck gestiegener Überzeugung in die langfristige Wachstumsstory. Salesforce erwartet für das laufende Geschäftsjahr rund 16 Milliarden Dollar freien Cashflow — eine solide Basis, die das Unternehmen als Argument für die neue Schuldenlast ins Feld führt.
Die frisch emittierten Senior Notes umfassen mehrere Tranchen mit Kupons zwischen 4,5 % und 6,7 %. Analysten von J.P. Morgan und Truist haben die Spannung zwischen dem kurzfristigen EPS-Effekt durch die Aktienreduktion und den langfristigen Zinsbelastungen über vier Jahrzehnte hinweg bereits thematisiert. Die Reaktion des Marktes fiel entsprechend verhalten aus: Am Dienstag verlor die Aktie rund 1,5 %.
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KI-Expansion parallel zum Buyback
Neben der Kapitalmaßnahme treibt Salesforce den Ausbau seiner KI-Plattform Agentforce voran. Die autonomen KI-Agenten stehen nun auch Kunden der Free-, Starter- und Pro-Tarife zur Verfügung — ein klarer Schritt in Richtung Kleinunternehmen. Eine neue Partnerschaft mit NVIDIA soll die Integration dieser Agenten in Unternehmensworkflows weiter beschleunigen.
Trotz der kurzfristigen Kursschwäche haben einzelne institutionelle Investoren, darunter Oakmark, ihre Positionen aufgestockt. Sie werten den Rückkauf als positives Signal für den langfristigen Aktionärswert. Den verbleibenden Teil des 50-Milliarden-Dollar-Programms will Salesforce bis Ende des Geschäftsjahres 2027 abschließen.
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