Alibaba Aktie: 400-Millionen-Offensive

Alibaba investiert umgerechnet 431 Millionen Dollar in eine Marketingkampagne für seine KI-Anwendung Qwen und baut gleichzeitig seine Logistik durch Robotik-Beteiligungen aus.

Kurz zusammengefasst:
  • Massives Marketingbudget für KI-App Qwen vor Neujahr
  • Logistiktochter Cainiao beteiligt sich an Robotik-Firma
  • Neuer eigener KI-Chip reduziert externe Abhängigkeiten
  • Offensive zeigt Kampf um KI-Führung in China

Die Lunar-New-Year-Saison wird zum Schauplatz einer beispiellosen KI-Schlacht. Alibaba investiert 3 Milliarden Yuan – umgerechnet rund 431 Millionen Dollar – in eine Marketing-Kampagne für seine KI-Anwendung Qwen. Gleichzeitig baut der E-Commerce-Riese seine Logistikinfrastruktur massiv aus.

Die wichtigsten Fakten:
* Alibaba investiert 3 Mrd. Yuan in Qwen-Marketing (6x mehr als Baidu)
* Cainiao übernimmt Anteile an Robotik-Firma Zelos (Bewertung: 2 Mrd. Dollar)
* Neuer KI-Chip Zhenwu 810E zur Reduzierung externer Abhängigkeiten

Alibaba

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3 Milliarden Yuan für Qwen

Ab dem 6. Februar startet Alibaba seine Offensive. Das Unternehmen will die Neujahrsfeiertage nutzen, um Millionen Nutzer für Qwen zu gewinnen. Die Strategie: Anreize in den Bereichen Gastronomie, Unterhaltung und digitale Geldgeschenke.

Die Zahlen zeigen die Dimension des Vorhabens. Tencent plant für seine KI-App Yuanbao 1 Milliarde Yuan ein, Baidu stellt für seine Kampagne 500 Millionen Yuan bereit. Alibabas Budget übertrifft beide Konkurrenten um ein Vielfaches.

Der aggressive Ansatz ist eine direkte Reaktion auf den Erfolg des DeepSeek R1-Modells. Auch Wettbewerber wie Zhipu AI und MiniMax drängen vor den Feiertagen mit neuen Modellen auf den Markt.

Cainiao sichert sich Robotik-Expertise

Parallel zum Software-Push verstärkt Cainiao die Logistikkapazitäten. Die Alibaba-Tochter beteiligt sich an Zelos Technology, einem Entwickler autonomer Lieferfahrzeuge. Das 2021 gegründete Unternehmen betreibt Level-4-Fahrzeuge in Japan, Südkorea und Singapur.

Die Transaktion bewertet Zelos mit etwa 2 Milliarden Dollar. Alibaba plant, Teile seiner eigenen unbemannten Fahrzeugsparte in eine neue Einheit unter Zelos einzubringen.

Chip-Strategie gegen Abhängigkeit

Ende vergangener Woche präsentierte Alibabas Chip-Einheit T-Head den Zhenwu 810E. Der neue KI-Chip soll die Rechenkapazitäten des Konzerns erweitern und die Abhängigkeit von externen Lieferanten verringern – ein Vorteil angesichts globaler Kapazitätsengpässe.

Die Börse reagierte verhalten. Asiatische Tech-Werte standen heute unter Druck, getrieben von Sorgen über die Kapitalrenditen im globalen KI-Sektor. Die koordinierte Offensive aus Software-Marketing, Logistik-Ausbau und Chip-Entwicklung zeigt jedoch Alibabas Entschlossenheit, im heimischen KI-Markt die Führungsposition zu verteidigen.

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