Der operative Start der Goose-Mine in Kanada sollte ein Meilenstein für B2Gold sein. Doch hohe Prognosekosten und enttäuschende Quartalszahlen sorgten gestern nachbörslich für einen deutlichen Kursrücksetzer. Während die Goldproduktion planmäßig steigt, drücken unerwartet hohe Betriebsausgaben spürbar auf die Stimmung der Anleger.
Hohe Kosten bei Goose-Mine
Das Projekt lieferte im vierten Quartal 2025 insgesamt 38.616 Unzen Gold und absolvierte damit sein erstes volles Quartal in kommerzieller Produktion. Für das laufende Jahr peilt das Management eine Steigerung auf 170.000 bis 230.000 Unzen an. Doch dieser Hochlauf ist kostspielig: Die prognostizierten Gesamtkosten (All-in Sustaining Costs) liegen für 2026 zwischen 2.670 und 2.970 US-Dollar pro Unze.
Kann das Unternehmen diese hohen Kosten im zweiten Halbjahr wie geplant senken? Das Management führt die Belastungen auf notwendige Investitionen und Engpässe in der Zerkleinerungskapazität zurück. Diese technischen Hürden sollen laut Unternehmensangaben erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 vollständig behoben werden.
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Quartalszahlen verfehlen Erwartungen
Trotz eines Rekordumsatzes von 3,06 Milliarden US-Dollar im Gesamtjahr 2025 verfehlte B2Gold die Gewinnziele der Analysten. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag im vierten Quartal bei 0,11 US-Dollar und damit deutlich unter der Konsensschätzung von 0,18 US-Dollar. Die Kombination aus dem verfehlten Gewinnziel und dem kostspieligen Ausblick für die wichtigste neue Mine schickte die Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise um rund zehn Prozent ins Minus.
Im Fokus steht nun die technische Optimierung der Betriebsabläufe, um die hohen Stückkosten zu reduzieren. Die Lösung der Kapazitätsengpässe im Sommer gilt als Voraussetzung für eine Stabilisierung der Margen. Die nächste Quartalsdividende in Höhe von 0,02 US-Dollar je Aktie wird am 19. März 2026 ausgezahlt.
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