DroneShield Aktie: Rekorderlös reicht nicht

Der Drohnenabwehr-Spezialist meldet eine Umsatzverdreifachung und starke Cashflows, doch die Aktie verliert deutlich. Der Markt reagiert enttäuscht auf die Entwicklung der Projektpipeline.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz verdreifacht sich auf 216,5 Mio. AUD
  • Aktienkurs verliert rund 18 Prozent an Wert
  • Operativer Cashflow dreht deutlich ins Plus
  • Produktionskapazität soll fast verfünffacht werden

Die Aktie des Counter-Drohnen-Spezialisten DroneShield steht unter Verkaufsdruck – trotz beeindruckender Geschäftszahlen. Am 27. Januar 2026 präsentierte das Unternehmen Rekordumsätze für das Gesamtjahr 2025, doch die Börse reagierte mit Enttäuschung. Seither hat die Aktie rund 18 Prozent an Wert verloren.

Eckdaten auf einen Blick:
– Jahresumsatz: A$ 216,5 Mio. (+277% gg. Vorjahr)
– Q4-Erlöse: A$ 51,3 Mio. (+94% gg. Vorjahr)
– Cashbestand: A$ 201,1 Mio.
– Gesicherte Aufträge 2026: A$ 95,6 Mio.
– Projektpipeline: A$ 2,09 Mrd.

DroneShield

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Starke Zahlen, schwache Reaktion

DroneShield erzielte 2025 Umsatzerlöse von A$ 216,5 Millionen – eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr mit A$ 57,5 Millionen. Allein das vierte Quartal steuerte A$ 51,3 Millionen bei und markierte damit das zweitbeste Quartal der Unternehmensgeschichte. Die Mittelzuflüsse von Kunden kletterten im Q4 um 142 Prozent auf A$ 63,5 Millionen.

Besonders dynamisch entwickelte sich das Software-as-a-Service-Geschäft. Die wiederkehrenden SaaS-Erlöse explodierten im vierten Quartal um 475 Prozent auf A$ 4,6 Millionen. Über das Gesamtjahr summierte sich dieser Bereich auf A$ 11,6 Millionen – nach A$ 2,8 Millionen im Vorjahr. Das Management betonte, dass alle neuen Produkte mittlerweile SaaS-Komponenten enthalten.

Der operative Cashflow drehte deutlich ins Plus: Im Q4 erwirtschaftete DroneShield A$ 7,7 Millionen nach minus A$ 8,9 Millionen im Vorjahresquartal. Über das Gesamtjahr belief sich der operative Mittelzufluss auf A$ 23,3 Millionen – ein Turnaround nach negativen A$ 57,9 Millionen in 2024. Die Bruttomarge liegt bei rund 65 Prozent.

Pipeline schrumpft bei steigenden Aufträgen

Mit A$ 201,1 Millionen verfügt das Unternehmen über eine komfortable Liquiditätsausstattung. Für 2026 sind bereits Aufträge im Volumen von A$ 95,6 Millionen gesichert – zum Jahresbeginn 2025 waren es faktisch null. Die Projektpipeline umfasst 300 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von A$ 2,09 Milliarden. Europa führt mit A$ 1,3 Milliarden über 66 Projekte, gefolgt von den USA mit A$ 303 Millionen (127 Projekte) und Asien mit A$ 272 Millionen (28 Projekte).

Trotz dieser positiven Kennzahlen reagierte der Markt verhalten. Analysten führen dies auf einen Rückgang der gemeldeten Pipeline im Vergleich zu früheren Updates zurück. Investoren werten die Umwandlung von Pipeline-Projekten in feste Aufträge zwar grundsätzlich positiv, erwarteten aber offenbar eine stärkere Ausweitung der Gesamtpipeline.

Massive Kapazitätserweiterung geplant

DroneShield kündigte eine drastische Ausweitung der Produktionskapazitäten an. Bis Ende 2026 soll die jährliche Fertigungskapazität von A$ 500 Millionen auf A$ 2,4 Milliarden steigen. Dafür entsteht in Sydney eine neue 3.000 Quadratmeter große Produktionsstätte. Weitere 2.500 Quadratmeter sind für Forschung und Entwicklung vorgesehen.

Die Aktie schloss am Tag der Veröffentlichung bei A$ 4,18 – ein Minus von 6,49 Prozent. In den darauffolgenden Handelstagen setzte sich der Abwärtstrend fort: 28. Januar A$ 3,95 (-5,50%), 29. Januar A$ 3,59 (-9,11%), 30. Januar A$ 3,415 (-4,87%). Damit notiert das Papier deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von A$ 6,71.

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