Puma Aktie: Chinesen zahlen Megaprämie!

Anta Sports erwirbt 29 Prozent an Puma zu einem deutlichen Aufschlag, schließt jedoch eine vollständige Übernahme aus. Die Aktie zeigt nach anfänglichem Sprung nur noch moderate Gewinne.

Kurz zusammengefasst:
  • Anta zahlt 35 Euro je Puma-Aktie
  • Keine vollständige Übernahme geplant
  • Puma kämpft mit Krise und Stellenabbau
  • Aktie zeigt volatile Kursentwicklung

Der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports übernimmt 29 Prozent an Puma für 1,5 Milliarden Euro – das entspricht 35 Euro je Aktie. Eine satte Prämie von 62 Prozent zum Schlusskurs vom Montag! Doch die anfängliche Euphorie am Dienstag verpuffte schnell: Nach einem Kurssprung von über 21 Prozent sackte der Titel wieder ab und notierte zuletzt nur noch 9 Prozent im Plus bei 23,57 Euro.

Übernahmefantasie? Fehlanzeige!

Der Markt reagiert enttäuscht. Anta hat eine vollständige Übernahme explizit ausgeschlossen und betont, Puma als unabhängiges börsennotiertes Unternehmen mit europäischer Identität zu belassen. Für Minderheitsaktionäre bedeutet das: Kein Pflichtangebot, kein schneller Gewinn. Analyst Jie Zhang von Baader Europe sieht dennoch langfristiges Potenzial – vor allem für die Neupositionierung in China.

Puma

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Die Transaktion soll bis Jahresende abgeschlossen werden, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Anta übernimmt den Anteil von der französischen Milliardärsfamilie Pinault, die sich damit aus dem kriselnden Sportartikelhersteller zurückzieht.

Befreiungsschlag für den Krisenkonzern?

Puma steckt tief in der Krise. Die Aktie rauschte von ihrem Rekordhoch bei über 115 Euro im Jahr 2021 bis auf knapp über 20 Euro ab – erst 2025 fand sie einen Boden. Das Unternehmen kämpft mit überhöhten Lagerbeständen, schwachen Quartalszahlen und den Folgen der US-Zölle. Im Oktober 2025 kündigte der Konzern den Abbau von weiteren 900 Stellen an. Erst ab 2027 soll wieder Wachstum möglich sein – so zumindest der Plan.

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Die Experten von Bernecker Börsenbriefe sprechen von einem „Befreiungsschlag“. Anta habe bereits bewiesen, dass der Konzern angeschlagene Marken sanieren kann: Fila, Amer Sports und Descente seien erfolgreiche Beispiele. Zudem gehe Anta schrittweise vor – „integriert operativ und stockt später auf“.

Volatiles Auf und Ab

Seit August 2025 wird über einen möglichen Ausstieg der Familie Pinault spekuliert. Die Puma-Aktie durchlebte seither ein Wechselbad: Übernahmegerüchte trieben sie hoch, Dementis ließen sie abstürzen. Allein am vergangenen Freitag verlor der Titel 14 Prozent, nachdem die „Platow Börse“ meldete, Gespräche mit Anta seien „vorerst vom Tisch“. Am Montag waren die Verluste bereits wieder wettgemacht.

Jefferies bleibt skeptisch und stuft die Aktie weiterhin mit „Hold“ und einem Kursziel von 20 Euro ein. Die Analysten befürchten, dass der Deal Anta mehr belastet als nutzt – zumal Puma in China bereits bekannt sei und „ein Gefühl von Markenfrische“ schwer zu erzeugen sein dürfte.

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