Der Sportartikelgigant kommt nicht zur Ruhe. Während CEO Elliott Hill versucht, den Konzern effizienter aufzustellen, sorgen Meldungen über einen möglichen Hackerangriff und eine neue Entlassungswelle für Unruhe. Gerät die geplante operative Neuausrichtung durch diese Störfeuer ins Stocken?
Stellenabbau für mehr Automatisierung
Nike setzt den Rotstift an und streicht 775 Stellen in seinen US-Logistikzentren, wobei Standorte in Tennessee und Mississippi im Fokus stehen. Dieser Schritt ist Teil der laufenden Restrukturierung, die darauf abzielt, Komplexität zu reduzieren und die Lieferketten flexibler zu gestalten.
Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Altlast der Strategie des ehemaligen CEOs John Donahoe. Dessen aggressiver Fokus auf den Direktvertrieb hatte die Belegschaft in der Logistik stark anwachsen lassen. Inzwischen fehlt jedoch das Volumen, um diesen Personalbestand zu rechtfertigen. Nike betont, künftig verstärkt auf Automatisierung und moderne Technologien zu setzen, um die operative Effizienz zu steigern.
Unsicherheit durch potenzielles Datenleck
Zusätzlich zu den internen Umbauten droht Ungemach von außen. Das Unternehmen untersucht derzeit Behauptungen einer Ransomware-Gruppe, die angibt, große Mengen interner Daten erbeutet zu haben. Bislang hat Nike weder die Echtheit noch den Umfang eines solchen Lecks bestätigt.
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Für einen Konzern, der massiv auf digitale Plattformen wie die SNKRS-App setzt, ist Datensicherheit essenziell. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, könnten neben einem Reputationsschaden auch signifikante Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen und IT-Sicherheitsmaßnahmen auf das Unternehmen zukommen.
Ambitionierte Bewertung trotz Volatilität
Die Aktie spiegelt die aktuelle Übergangsphase wider und handelte zuletzt in einer volatilen Spanne zwischen 52,28 und 82,44 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 91,5 Milliarden Dollar und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 36 bleibt die Bewertung sportlich, während die Dividendenrendite bei etwa 2,6 Prozent liegt.
Wirkliche Klarheit über den finanziellen Erfolg des Umbaus werden erst die Quartalszahlen liefern, die für den 18. März 2026 erwartet werden. Investoren werden dann konkret prüfen, ob die Automatisierungsmaßnahmen bereits greifen und ob die Cyber-Sicherheitsuntersuchung erste Spuren in der Bilanz hinterlässt.
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