Gold Fields ordnet sein Geschäft in Westafrika neu und bereitet die Übergabe der Damang-Mine an den Staat Ghana vor. Während das Unternehmen ein Rekordjahr hinter sich hat, stehen nun wichtige Verhandlungen über die Zukunft des Kernstandorts Tarkwa an. Investoren beobachten genau, wie der Bergbaukonzern den Spagat zwischen staatlichen Forderungen und profitabler Förderung meistert.
Abschied von der Damang-Mine
Der Termin für den operativen Rückzug steht fest: Am 18. April 2026 endet die Ära von Gold Fields in der Damang-Mine. Nach dem Auslaufen der ursprünglichen Pachtverträge übernimmt die ghanaische Regierung die volle Kontrolle. Zwar bescheinigte eine Machbarkeitsstudie dem Standort das geologische Potenzial für weitere neun Betriebsjahre, doch dafür wären massive Investitionen zwischen 500 und 600 Millionen US-Dollar nötig gewesen. Die Regierung entschied sich gegen eine Verlängerung des Pachtverhältnisses und für die Verstaatlichung, was unmittelbar nach der Übergabe durch ein staatliches Team umgesetzt wird.
Rekordgewinne und Aktionärsrendite
Trotz des bevorstehenden Ausstiegs bei Damang bleibt Ghana für Gold Fields von zentraler Bedeutung. Im vergangenen Jahr stieg die weltweite Produktion um 18 Prozent auf über 2,4 Millionen Unzen, wozu vor allem die Tarkwa-Mine – das Flaggschiff in der Region – einen wesentlichen Beitrag leistete. Hohe Goldpreise von durchschnittlich knapp 3.500 US-Dollar pro Unze bescherten dem Konzern einen Rekordgewinn von 3,57 Milliarden US-Dollar.
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An der Börse wird diese operative Stärke reflektiert: Die Aktie notiert aktuell bei 48,70 Euro und liegt damit nur rund 4,5 Prozent unter ihrem im Januar erreichten 52-Wochen-Hoch. Von der finanziellen Stärke profitieren auch die Aktionäre direkt über ein Ausschüttungsprogramm in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar, das Sonderdividenden und Aktienrückkäufe umfasst.
Verhandlungen über Tarkwa-Zukunft
Das politische Umfeld bleibt jedoch anspruchsvoll. Das Management führt derzeit intensive Gespräche mit der ghanaischen Regierung über die Verlängerung der Pacht für die Tarkwa-Mine, die im April 2027 ausläuft. Parallel dazu belasten steigende Lizenzgebühren die Bilanz; allein im Jahr 2025 kletterten die Zahlungen an den Staat um 26 Prozent auf fast 99 Millionen US-Dollar. Wie wird Gold Fields auf die geplanten Anpassungen der Bergbaupolitik reagieren, um die Rentabilität langfristig zu sichern?
In den kommenden Monaten liegt das Hauptaugenmerk auf den Ergebnissen dieser Verhandlungen. Da der Pachtvertrag für Tarkwa bereits im April 2027 endet, ist zeitnah mit Details zu den Bedingungen einer Verlängerung und möglichen weiteren Lizenzanpassungen zu rechnen. Diese Weichenstellungen werden maßgeblich bestimmen, ob Gold Fields seine Position in Westafrika zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen halten kann.
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