BioNTech Aktie: CureVac-Übernahme abgeschlossen

BioNTech hat die Akquisition des Konkurrenten CureVac vollzogen und vereint damit zwei führende deutsche mRNA-Technologieunternehmen. Die strategische Konsolidierung soll die Pipeline in Onkologie und Infektionskrankheiten beschleunigen.

Kurz zusammengefasst:
  • Vollzug der strategischen CureVac-Akquisition
  • Bündelung von Forschungskapazitäten und Patenten
  • Finanzielle Stabilität durch erhöhte Umsatzprognose
  • Fokus auf operative Integration in 2026

BioNTech hat die Übernahme des Konkurrenten CureVac final besiegelt. Am Dienstag bestätigte das Mainzer Unternehmen den Vollzug der Transaktion – damit verschwinden zwei der wichtigsten deutschen mRNA-Pioniere unter einem Dach. Die Frage ist nun: Wird aus der Konsolidierung auch operativer Erfolg?

Zusammenführung der deutschen mRNA-Kräfte

Mit Wirkung zum 6. Januar 2026 ist BioNTech alleiniger Eigentümer des operativen Geschäfts von CureVac. Die Transaktion eliminiert die verbliebenen öffentlichen Aktionäre von CureVac und schließt einen Prozess ab, der bereits 2025 eingeleitet wurde. Parallel dazu hat BioNTech seine Satzung angepasst, um mehr Flexibilität bei Kapitalmaßnahmen und der Integration zu gewinnen.

BioNTech

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Die strategische Logik dahinter: BioNTech bündelt Forschungsplattformen, Produktionskapazitäten und Patente eines direkten Wettbewerbers. Damit will das Unternehmen seine Entwicklungsprogramme in der Onkologie und bei Infektionskrankheiten beschleunigen. CureVac, das im Rennen um einen COVID-19-Impfstoff gescheitert war, bringt trotz der Rückschläge wertvolle Technologie-Assets mit.

Solide Basis für die Expansion

Die Übernahme erfolgt in einer Phase finanzieller Stabilität. Im November 2025 hatte BioNTech seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr deutlich auf 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro angehoben – getrieben durch Vorauszahlungen aus einer neuen Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb. Diese Diversifizierung jenseits der COVID-19-Impfstoffe stärkt die Position für die anstehende Integration.

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Analysten bewerten den Deal positiv. Die Eliminierung eines Wettbewerbers bei gleichzeitigem Ausbau des geistigen Eigentums gilt als langfristiger Werttreiber. Aktuelle Kursziele liegen im Bereich von 134 Dollar und spiegeln Zuversicht in die erweiterte Pipeline wider.

Fokus auf Umsetzung

Die Marktreaktion auf die Vollzugsmeldung fiel verhalten aus – ein Zeichen dafür, dass die Transaktion bereits eingepreist war. Der Kurs notiert stabil im Bereich von 98 Dollar und damit deutlich über dem 52-Wochen-Tief von 81,20 Dollar.

Entscheidend wird nun die operative Integration sein. BioNTech will dazu im Rahmen der J.P. Morgan Healthcare Conference Mitte Januar Details zur gemeinsamen Pipeline und den Prioritäten für 2026 vorlegen. Die erfolgreiche Zusammenführung der CureVac-Assets in der ersten Jahreshälfte wird zum Gradmesser für den Deal-Erfolg.

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