Salesforce Aktie: Rückenwind

Salesforce übertrifft Umsatz- und Gewinnerwartungen, kündigt ein 50-Milliarden-Dollar-Aktienrückkaufprogramm an und erhöht die Dividende. Der positive Ausblick steht im Kontrast zu Branchenzweifeln.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz und Gewinn je Aktie über Erwartungen
  • Neues Aktienrückkaufprogramm über 50 Milliarden Dollar
  • Dividende wird auf 0,44 Dollar je Aktie erhöht
  • Umsatzwachstum von 10-11% für 2027 prognostiziert

Salesforce liefert starke Quartalszahlen – und setzt noch einen drauf. Neben besseren Ergebnissen als erwartet kündigt das Management einen riesigen Aktienrückkauf an und erhöht die Dividende. Doch wie viel zählt das, wenn der Cloud-Sektor gleichzeitig mit neuen Zweifeln rund um KI kämpft?

Zahlen schlagen Erwartungen

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 übertraf Salesforce sowohl bei Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie (bereinigt) die Markterwartungen. Beide Kennzahlen legten zudem im Jahresvergleich zu – ein Signal, dass das operative Geschäft trotz des schwierigen Stimmungsbilds im Software-Sektor weiter trägt.

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Auch auf Jahressicht meldete das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2026 ein Umsatzwachstum. Damit liefert Salesforce die Basis, um Investoren wieder stärker über Planbarkeit und Margen nachdenken zu lassen – statt nur über Bewertungsdruck in der Branche.

Kapitalrückfluss: Dividende rauf, Buyback groß

Auffällig ist vor allem das Tempo beim Kapitalrückfluss an die Aktionäre. Die Quartalsdividende steigt auf 0,44 US-Dollar je Aktie (1,76 US-Dollar auf Jahresbasis).

Der deutlich größere Hebel ist aber das neue Aktienrückkaufprogramm: Der Vorstand genehmigte ein Volumen von 50 Milliarden US-Dollar. Ein fester Zeitplan für die Umsetzung wurde allerdings nicht genannt – das Programm ist also eher ein Rahmen, innerhalb dessen Salesforce flexibel agieren kann.

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Ausblick: Wachstum – trotz KI-Gegenwind

Für das Geschäftsjahr 2027 stellt Salesforce beim Umsatz ein Wachstum von 10% bis 11% in Aussicht; dabei ist ein erwarteter Beitrag aus der Informatica-Übernahme bereits eingerechnet. Beim Gewinn je Aktie (bereinigt) peilt das Unternehmen für das erste Quartal 2027 3,11 bis 3,13 US-Dollar an, für das Gesamtjahr 13,11 bis 13,19 US-Dollar. Zudem bekräftigte das Management das langfristige Ziel von 63 Milliarden US-Dollar Umsatz bis zum Geschäftsjahr 2030 – dafür wären rund 10% Wachstum pro Jahr nötig.

Trotz der positiven Unternehmensnachrichten bleibt das Umfeld der Bremsklotz: In der Cloud-Branche hält sich die Sorge, dass KI klassische Software-Modelle durcheinanderwirbeln könnte. Diese Skepsis hatte die Bewertungen zu Beginn von 2026 spürbar belastet. Das sieht man auch am Kursbild: Seit Jahresanfang liegt die Aktie mit -23,85% im Minus (Schlusskurs heute: 164,86 €).

Nach Zahlen und Ausblick reagierten mehrere Analystenhäuser mit Anpassungen ihrer Kursziele, darunter Wedbush, Goldman Sachs und die Deutsche Bank – bei weiterhin grundsätzlich positiven Einschätzungen. Entscheidend für die nächsten Wochen dürfte sein, ob Salesforce die in Aussicht gestellte Wachstumsrate 2027 mit konkreter Nachfrage untermauern kann und wie schnell der angekündigte Rückkaufrahmen tatsächlich genutzt wird.

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