Der Kryptomarkt zeigt sich zum Wochenstart zweigeteilt. Während Bitcoin in seiner gewohnten Seitwärtsbewegung verharrt, geraten ausgerechnet die großen Altcoins unter Druck. Solana rutschte deutlich ab und testet kritische Unterstützungsmarken. Die Marke von 120 US-Dollar droht zu fallen – ein Signal, das viele Anleger nervös werden lässt.
Die technischen Indikatoren zeichnen ein düsteres Bild. Der RSI deutet zwar auf eine überverkaufte Situation hin, doch der entscheidende Kaufdruck bleibt aus. Große Wallets reduzieren ihre Bestände, was oft ein Frühindikator für eine längere Korrekturphase ist. Das Momentum, das den Kurs im vergangenen Jahr getragen hat, ist verpufft.
Warum verliert Solana an Boden?
Die Gründe für den aktuellen Pessimismus sind vielfältig. Berichte über nachlassende Netzwerkaktivität im DeFi-Sektor drücken auf die Stimmung. Auch die alte Kritik an der Zentralisierung und gelegentlichen Netzwerkaussetzungen wird wieder lauter – typisch für Bärenphasen, in denen solche Probleme nicht mehr ignoriert werden.
Gleichzeitig scheint das Kapital nicht mehr blind in jeden „Ethereum-Killer“ zu fließen. Investoren selektieren deutlich strenger und suchen nach neuen Narrativen. Der „Fear & Greed Index“ spiegelt die wachsende Unsicherheit wider. Viele Anleger, die auf schnelle Gewinne gehofft hatten, ziehen nun die Reißleine.
Kapitalrotation in vollem Gang
Das „Smart Money“ bewegt sich weg von den überlaufenen Trades. Projekte mit noch niedriger Marktkapitalisierung, aber technologisch überzeugenden Ansätzen, profitieren von dieser Rotation. Besonders Layer-2-Lösungen, die direkt auf Bitcoin aufbauen, rücken in den Fokus.
Frustrierte Solana-Halter suchen nach Alternativen, die Geschwindigkeit bieten, aber gleichzeitig die Sicherheit etablierter Netzwerke nicht aufgeben. Das zeigt sich in den Kapitalströmen: Während SOL-Anleger Verluste begrenzen, fließt frisches Kapital in neuere Infrastruktur-Projekte.
Paradoxe Marktlage
Interessanterweise zeigt sich der breitere Altcoin-Markt durchaus stark. Die Marktkapitalisierung der Altcoins (TOTAL3) bricht wichtige Widerstände, was technisch orientierte Trader optimistisch stimmt. KI-Token und Gaming-Projekte verzeichnen zweistellige Zuwächse.
Solana profitiert aber nicht von dieser Rotation. Im Gegenteil: Die gestiegene Risikobereitschaft der Marktteilnehmer führt dazu, dass Kapital aus dem vermeintlich „sicheren“ SOL in spekulativere Sektoren umgeschichtet wird. Die Bären haben das Ruder übernommen.
Kritische Tage voraus
Die kommenden Handelstage werden entscheidend. Ein Bruch der 120-Dollar-Marke könnte den Weg für tiefere Kurse ebnen. Analysten warnen vor einer möglichen Fortsetzung der Korrektur, sollte diese Unterstützung nicht verteidigt werden.
Gleichzeitig bieten solche Phasen der Marktschwäche oft die besten Chancen für Umschichtungen. Diversifikation bleibt in diesem volatilen Umfeld der Schlüssel zum Erfolg. Wer ausschließlich auf einen einzigen Layer-1-Coin gesetzt hat, spürt nun die Risiken dieser Strategie.
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