Die Deutsche Telekom drückt aufs Gaspedal: Während der Konzern sein massives Aktienrückkaufprogramm konsequent exekutiert, kommen neue regulatorische Impulse aus Brüssel. Der jüngst vorgestellte „Digital Networks Act“ liefert gemischte, aber strategisch wichtige Signale für die langfristige Planung des Telekommunikationsriesen. Reicht diese Kombination aus technischer Unterstützung und politischer Flankierung, um den Kurs wieder in Richtung Jahreshoch zu hieven?
Die Fakten im Überblick:
* Rückkauf-Volumen: 44,8 Millionen Euro allein in der vergangenen Woche investiert.
* Gesamtbestand: Seit dem 5. Januar wurden bereits rund 4,7 Millionen Aktien eingezogen.
* Analysten-Konsens: Durchschnittliches Kursziel liegt bei 38,70 Euro.
* Nächster Termin: Jahreszahlen 2025 am 26. Februar 2026.
Konsequente Pflege des Aktienkurses
Das Management untermauert das Vertrauen in die eigene Stärke mit harten Fakten. Im Rahmen des bis zu zwei Milliarden Euro schweren Rückkaufprogramms erwarb das Unternehmen allein zwischen dem 19. und 23. Januar über 1,6 Millionen eigene Anteile. Der durchschnittliche Kaufpreis lag dabei bei 26,93 Euro.
Dieses Vorgehen stützt den Kurs charttechnisch ab. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 26,99 Euro notiert das Papier fast genau auf dem Niveau der jüngsten Rückkäufe. Dies könnte als kurzfristiger Boden fungieren, wenngleich der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 35,78 Euro mit rund 24 Prozent weiterhin beträchtlich ist.
Gemischte Signale aus Brüssel
Fundamental erhält die Aktie Unterstützung durch die EU-Kommission. Der Entwurf für den neuen „Digital Networks Act“ sieht vor, Spektrumlizenzen künftig unbefristet zu vergeben. Bislang galten Mindestlaufzeiten von 20 Jahren. Diese Änderung würde die Investitionssicherheit für teure Infrastrukturprojekte massiv erhöhen.
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Ein Wermutstropfen bleibt jedoch für die Investoren: Die von der Telekom und anderen europäischen Anbietern geforderte verpflichtende Kostenbeteiligung von „Big Tech“ am Netzausbau fehlt im Gesetzestext. Statt Google oder Netflix per Gesetz zur Kasse zu bitten, setzt Brüssel lediglich auf freiwillige Kooperationsmechanismen.
Analysten sehen Cashflow-Potenzial
Trotz der regulatorischen Kompromisse bleiben Marktbeobachter optimistisch. Institute wie die UBS und JP Morgan bestätigten in den letzten Tagen ihre positiven Einschätzungen („Buy“ bzw. „Overweight“). Untermauert wird dies durch eine aktuelle Prognose der Ratingagentur Fitch: Aufgrund sinkender Kapitalintensität beim Glasfaserausbau dürfte sich der Free Cashflow der Branche ab 2026 spürbar verbessern.
Für Anleger rückt nun der 26. Februar 2026 in den Fokus. Die dann veröffentlichten Jahreszahlen müssen zeigen, ob sich die verbesserten Rahmenbedingungen bereits in der Bilanz niederschlagen und ob der aktuelle Kursrückstand zum gleitenden 200-Tage-Durchschnitt von knapp 9 Prozent aufgeholt werden kann.
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