Der Energieriese hat am Mittwoch sämtliche Zweifel beiseite gewischt und liefert Zahlen, die selbst optimistische Schätzungen in den Schatten stellen. Dank eines massiven Nachfrageschubs durch Künstliche Intelligenz (KI) explodieren die Auftragsbücher, während sich gleichzeitig die Probleme in der Windkraftsparte verringern. Nach dem Sprung auf ein neues Allzeithoch stellt sich die Frage: Wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie, wenn selbst Großbanken ihre Kursziele drastisch anheben?
- Nettogewinn: Verdreifachung auf 746 Mio. Euro
- Auftragseingang: Sprung um 33 % auf Rekordwert von 17,6 Mrd. Euro
- Analysten-Reaktion: JPMorgan erhöht Kursziel auf 200 Euro
KI-Hunger treibt das Geschäft
Der wahre Motor der aktuellen Rally ist der unersättliche Energiebedarf von Rechenzentren. Die Sparte Gas Services verzeichnete einen regelrechten Ansturm: Die Bestellungen für Gasturbinen schossen im ersten Quartal um 80 Prozent auf 8,75 Milliarden Euro nach oben. CEO Christian Bruch bestätigte, dass etwa ein Viertel dieser neuen Aufträge direkt auf den KI-Boom zurückzuführen ist. Besonders der US-Markt erweist sich als Goldgrube, weshalb der Konzern nun massiv in den Ausbau seiner dortigen Standorte investiert. Die Lieferzeiten für Turbinen reichen aufgrund der hohen Auslastung bereits bis in das Jahr 2030.
Sorgenkind auf dem Weg der Besserung
Auch bei der lange Zeit kriselnden Windkraft-Tochter Siemens Gamesa lichtet sich der Nebel. Der operative Verlust konnte im ersten Quartal fast halbiert werden und lag bei 221 Millionen Euro. Das Management hält strikt am Ziel fest, noch im laufenden Geschäftsjahr die Gewinnschwelle zu erreichen. Diese Stabilisierung ist essenziell, da sie das Gesamtergebnis nicht mehr so stark belastet wie in den Vorjahren.
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Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Börse reagierte euphorisch auf die Kombination aus Rekordaufträgen und steigender Profitabilität. Mit einem Schlusskurs von 163,20 Euro markierte das Papier am Mittwoch ein neues Allzeithoch. Die Performance ist beeindruckend: Seit Jahresanfang legte der Titel bereits um 32,90 Prozent zu.
Für die Experten von JPMorgan ist das Ende der Fahnenstange damit noch nicht erreicht. Die US-Bank reagierte sofort auf die Zahlen, bestätigte das „Overweight“-Rating und schraubte das Kursziel von 160 auf 200 Euro nach oben. Analysten lobten dabei besonders den starken Free Cashflow von fast 3 Milliarden Euro, der dem Unternehmen finanziellen Spielraum gibt.
Mit einem historischen Auftragsbestand von 146 Milliarden Euro sitzt Siemens Energy auf einem komfortablen Polster für die kommenden Jahre. Da die Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigt wurde und die operativen Margen das Zielband bereits übertreffen, liegt der Fokus nun auf der reibungslosen Abarbeitung der Auftragsflut. Gelingt der angekündigte Break-even bei der Windkraft im Jahresverlauf, fällt der letzte große fundamentale Belastungsfaktor weg.
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