ASML meldet einen signifikanten Anstieg der Neubuchungen um 48 Prozent auf Jahresbasis. Der Ausrüster für die Chipindustrie profitiert direkt vom weltweiten Wettrüsten im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Doch wie wirkt sich dieser Ansturm auf die Kapazitätsplanung für die kommenden Jahre aus?
KI als treibende Kraft
Verantwortlich für den Auftragsboom ist der beschleunigte Ausbau der globalen KI-Infrastruktur. Große Technologiekonzerne rüsten ihre Rechenzentren massiv auf, was die Nachfrage nach Hochleistungschips in die Höhe treibt. Das Management hebt folgende Faktoren hervor:
- Infrastruktur-Ausbau: Tech-Konzerne investieren aggressiv in neue Hardware für KI-Workloads.
- EUV-Technologie: Besonders die extrem ultravioletten (EUV) Lithographiesysteme verzeichnen starkes Interesse.
- Prozessor-Leistung: Die Maschinen sind essenziell für die Fertigung der komplexesten Chips am Markt.
Blick auf 2027 und darüber hinaus
Die starke Auftragsdynamik zwingt den Konzern zur Anpassung seiner Kapazitäten für die Jahre 2026 und 2027. Berichten zufolge plant ASML bereits konkrete Erweiterungen, um die volle Produktionspipeline abzuarbeiten. Technologisch richtet sich der Fokus auf die nächste Generation: Die High-NA-EUV-Maschinen. Diese Systeme, geeignet für Logikchips der 1,4-Nanometer-Generation, sollen im Zeitrahmen 2027 bis 2028 in die Massenproduktion gehen.
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Aktienrückkauf läuft weiter
Parallel zur operativen Entwicklung treibt das Unternehmen seine Finanzstrategie voran. Gestern informierte ASML über den aktuellen Stand des laufenden Aktienrückkaufprogramms. Die durchgeführten Transaktionen dienen der Optimierung der Kapitalstruktur und sollen den Aktionären direkten Wert zurückgeben.
Mit der konkreten Terminierung der High-NA-EUV-Produktion für den Zeitraum 2027 bis 2028 schafft ASML notwendige Planungssicherheit für die Halbleiterbranche. Der operative Erfolg hängt nun maßgeblich von der reibungslosen Umsetzung der angekündigten Kapazitätserweiterungen ab.
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