Die milliardenschwere Wette auf Künstliche Intelligenz zahlt sich aus. OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar legte am Sonntag beeindruckende Wachstumsdaten vor, die Kritiker der KI-Monetarisierung verstummen lassen dürften. Während der Gesamtmarkt aufgrund von Handelsspannungen nervös reagiert, stellt sich die entscheidende Frage: Wie stark profitiert die Microsoft-Bilanz von dieser Entwicklung?
OpenAI bestätigte für das Jahr 2025 einen annualisierten Umsatz von über 20 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem massiven Anstieg gegenüber den 6 Milliarden Dollar im Jahr 2024 und lediglich 2 Milliarden Dollar im Jahr 2023. Für Microsoft, das 49 Prozent an dem KI-Unternehmen hält und als exklusiver Cloud-Provider fungiert, ist diese Meldung von zentraler Bedeutung. Sie entkräftet die Sorge, ob die hohen Kapitalinvestitionen (CapEx) des Software-Giganten tatsächlich eine angemessene Rendite erwirtschaften.
Parallel zum Umsatzsprung stieg der Rechenleistungsbedarf von OpenAI auf 1,9 Gigawatt (GW), verglichen mit 0,6 GW im Vorjahr. Diese enge Korrelation zwischen der Nutzung von Rechenleistung und dem Umsatzwachstum ist ein starker Indikator für eine steigende Nachfrage bei Microsofts Cloud-Sparte Azure. Das von CEO Satya Nadella vorangetriebene Infrastruktur-Wachstum scheint zu greifen, da der Bedarf an Hochleistungs-Computing schneller in konkrete Umsätze umgemünzt wird als von vielen Skeptikern erwartet.
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Analysten bestätigen Kursziele
Trotz der heutigen Kursverluste, die primär durch einen schwachen Gesamtmarkt und transatlantische Handelsspannungen ausgelöst wurden, bleiben die Experten optimistisch. Der Rücksetzer wird weniger als unternehmensspezifische Schwäche, sondern als Folge der allgemeinen Risikoaversion gewertet.
- TD Cowen: Das Analysehaus widerspricht bärischen Gerüchten und hob das Kursziel auf 655 Dollar an. Die Einstufung bleibt auf „Buy“, begründet durch die sich beschleunigenden Nachfragesignale.
- Goldman Sachs: Auch hier wurde das Kursziel von 655 Dollar und das „Buy“-Rating bestätigt. Die Analysten sehen Microsoft gut positioniert, um steigende Energiekosten zu absorbieren und gleichzeitig vom Zyklus der generativen KI zu profitieren.
Das Konsens-Kursziel der großen Banken impliziert damit ein Aufwärtspotenzial von rund 40 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
Ausblick
Kurzfristig sollten Anleger beobachten, ob die Unterstützung bei 450 Dollar hält. Der Fokus verschiebt sich nun auf den nächsten Quartalsbericht. Entscheidend wird sein, ob das direkte Wachstum der Azure-Sparte die Explosion bei der OpenAI-Nutzung widerspiegelt. Eine Stabilisierung des Gesamtmarktes könnte dann als Katalysator für eine Erholung dienen.
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