Mutares dreht am großen Rad: Noch während die Aktie bei rund 33 Euro konsolidiert, sichert sich das Münchener Private-Equity-Haus bereits den zweiten Deal im Januar. Nach der Megaübernahme bei SABIC folgt nun ein strategischer Zukauf in den USA – und Analysten sehen die Bewertung als deutlich zu niedrig an.
Die wichtigsten Fakten:
– Greer Steel Co. (USA) übernommen – zweiter Deal im Januar 2026
– SABIC-Transaktion (450 Mio. USD) größter Deal der Firmengeschichte
– Analysten-Konsens bei 43,50 Euro – 30% über aktuellem Kurs
– Dividendenrendite über 8 Prozent
Zweiter Streich in drei Wochen
Die Übernahme der Greer Steel Co. aus Dover, Ohio, ist abgeschlossen. Der Stahlverarbeiter für kaltgewalztes Bandstahl verstärkt das Segment Engineering & Technology und erweitert die bestehende FerrAl United Gruppe. Mutares sichert sich damit direkten Zugang zum nordamerikanischen Markt für Stahlverarbeitung – mit etablierten Kundenbeziehungen in der Automobilindustrie.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Erst Anfang Januar vereinbarte das Unternehmen die Übernahme des Engineering-Thermoplastics-Geschäfts von SABIC. Diese Transaktion mit einem Kaufpreis von 450 Millionen US-Dollar und einem anvisierten Umsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar markiert den bisher größten Deal in der Unternehmensgeschichte.
Bewertungslücke wird größer
Die Marktkapitalisierung von rund 670 Millionen Euro steht in auffälligem Kontrast zur operativen Expansion. Warburg Research bestätigte am 9. Januar die Kaufempfehlung und hob das Kursziel auf 46 Euro an – vom aktuellen Niveau bedeutet dies ein Potenzial von 37 Prozent.
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Der Analystenkonsens liegt bei durchschnittlich 43,50 Euro. Alle drei vorliegenden Bewertungen lauten auf „Kaufen“, keine einzige Verkaufsempfehlung steht im Raum.
Akquisitionstempo als Kurstreiber
Mutares nutzt die Marktkonsolidierung systematisch für Portfolioaufbau. Die beiden Januar-Deals zeigen: Das Management setzt auf schnelle Integration und Cross-Selling-Potenziale. Die Dividendenrendite von über acht Prozent bleibt trotz der Investitionen attraktiv.
Die Aktie handelt weiterhin stabil über der 33-Euro-Marke. Sollte die operative Integration der Neuerwerbungen gelingen, dürfte die Bewertungslücke zunehmend ins Blickfeld rücken.
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