Procter & Gamble Aktie: Neustart

Procter & Gamble startet 2026 mit neuem CEO Shailesh Jejurikar. Trotz positiver Quartalszahlen zeigen Investoren Vorsicht, die Bewertung liegt deutlich unter der von Wettbewerbern.

Kurz zusammengefasst:
  • Führungswechsel mit neuem CEO zum Jahresbeginn
  • Solide Quartalszahlen übertreffen Analystenerwartungen
  • Attraktive Bewertung im Vergleich zu Wettbewerbern
  • Gewinnprognose für 2026 bestätigt

Procter & Gamble beginnt das neue Geschäftsjahr 2026 mit einem Führungswechsel an der Spitze. Seit dem 1. Januar 2026 leitet Shailesh Jejurikar den Konsumgüterriesen als neuer CEO – und übernimmt damit ein Unternehmen, das nach einem schwierigen Jahr 2025 unter Druck steht.

Erfahrener Manager übernimmt

Jejurikar ist kein Unbekannter. Der Manager arbeitet seit 1989 für P&G und war zuletzt als Chief Operating Officer für das weltweite Fabric- und Home-Care-Geschäft verantwortlich – das größte Segment des Konzerns mit der Marke Tide. Sein Vorgänger Jon Moeller, der seit November 2021 als CEO fungierte, wechselt in die Rolle des Executive Chairman.

Procter & Gamble

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Analysten von JP Morgan bewerten den Wechsel positiv und sehen in Jejurikar den logischen Nachfolger mit umfassender operativer Erfahrung. Die Hoffnung: Er soll P&G in eine neue Wachstumsphase führen.

Institutionelle Investoren bleiben zurückhaltend

Trotz der geordneten Übergabe zeigen aktuelle Transaktionen institutioneller Anleger eine gewisse Vorsicht. Im dritten Quartal 2025 reduzierte die Banque Pictet & Cie SA ihre Position um 13,8 Prozent, Ninety One North America Inc. verkleinerte den Anteil sogar um 25 Prozent. Dennoch liegt die institutionelle Beteiligung bei soliden 65,8 Prozent.

Die operativen Zahlen geben wenig Anlass zur Sorge: Im jüngsten Quartalsbericht vom 24. Oktober 2025 übertraf P&G mit einem Gewinn je Aktie von 1,99 US-Dollar die Erwartungen von 1,90 US-Dollar. Der Umsatz lag mit 22,39 Milliarden US-Dollar ebenfalls über den prognostizierten 22,23 Milliarden US-Dollar.

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Bewertung deutlich günstiger als Wettbewerber

Interessant ist der Bewertungsabstand zu anderen defensiven Titeln. Während Walmart und Costco mit KGVs von 39 beziehungsweise 46 handeln, liegt P&G bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 21. Die Aktie verlor 2025 etwa 14 Prozent, während Walmart über 23 Prozent zulegte.

Hinzu kommt das makroökonomische Umfeld: Wells Fargo warnt vor möglichen Preiserhöhungen Anfang 2026 durch erwartete Zölle. Das könnte zu Vorzieheffekten bei Haushaltsprodukten führen – ein Segment, in dem P&G stark aufgestellt ist.

Ausblick auf 2026

P&G bestätigte die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2026 in einer Spanne von 6,83 bis 7,10 US-Dollar je Aktie. Analysten stufen die Aktie im Konsens mit „Moderate Buy“ ein und sehen ein durchschnittliches Kursziel von 171,38 US-Dollar – knapp 20 Prozent über dem aktuellen Niveau. Mit 69 Jahren ununterbrochener Dividendenerhöhung bleibt P&G für einkommensorientierte Anleger attraktiv. Die Dividendenrendite liegt derzeit bei etwa 2,91 Prozent.

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