British American Tobacco (BAT) treibt die Transformation seines Geschäftsmodells konsequent voran. Während das klassische Zigarettengeschäft regional mit Gegenwind kämpft, sorgen rauchfreie Alternativen und ein fortlaufendes Aktienrückkaufprogramm für Aufwind an der Börse. Doch kann dieser strategische Schwenk die Verluste im traditionellen Markt dauerhaft kompensieren?
Rückkäufe stützen den Kurs
Ein zentraler Pfeiler für die aktuelle Stärke ist das milliardenschwere Kapitalrückführungsprogramm. Erst am 27. Februar erwarb der Konzern weitere 93.337 eigene Anteile, um diese anschließend einzuziehen und die Gesamtzahl der stimmberechtigten Aktien zu verringern. Dieser Schritt verknappt das Angebot und schafft ein technisches Fundament für die jüngste Kursentwicklung.
Die Aktie notiert mit 53,10 Euro derzeit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 53,30 Euro, was einem Zuwachs von über 40 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate entspricht. Ein RSI-Wert von 90,1 signalisiert jedoch, dass das Papier kurzfristig technisch überkauft sein könnte.
Fokus auf rauchfreie Produkte
Global setzt BAT verstärkt auf „New Categories“ wie die Marke Velo. In Kenia rechnet das Finanzressort damit, dass Nikotinbeutel mittelfristig bis zu 25 Prozent des regionalen Umsatzes ausmachen werden. Bis zum Jahr 2030 will der Konzern weltweit 50 Millionen Konsumenten für seine rauchfreien Produkte gewinnen, um bis 2035 die Hälfte des Gesamtumsatzes in diesem Segment zu generieren.
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Diese Neuausrichtung spiegelt sich in den Kundenzahlen wider: Bis Ende 2025 erreichte die Gruppe bereits 34,1 Millionen Nutzer ihrer rauchfreien Marken.
Herausforderungen durch illegalen Handel
Trotz der Erfolge im Bereich der Alternativprodukte belastet der illegale Handel mit herkömmlichen Glimmstängeln die Bilanz in einzelnen Regionen. In Uganda sank der Bruttoumsatz zuletzt um 18 Prozent, da der Anteil illegaler Zigaretten am Markt auf rund 45 Prozent gestiegen ist. Der Konzern reagiert mit strikter Kostendisziplin: Die Betriebskosten sanken im vergangenen Geschäftsjahr um 55 Prozent auf 5,89 Milliarden Pfund, da teure Einmalzahlungen aus Rechtsstreitigkeiten wegfielen.
Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert BAT ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Anleger richten ihren Blick nun auf den 26. März 2026: Dies ist der Ex-Dividende-Tag für die nächste Quartalsausschüttung, nachdem die Dividende für das Vorjahr um zwei Prozent angehoben wurde.
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